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	<title>Instrument &#8211; Herr B. und sein Leben</title>
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	<description>&#34;Man kann alles erzählen, nur nicht sein wirkliches Leben.&#34;</description>
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	<title>Instrument &#8211; Herr B. und sein Leben</title>
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		<title>Instrumentarium im Doppelpack</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 20:01:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[INSTRUMENT + Pictures &#124; Auster Club, Berlin &#124; 23.01.15 Unter dem Weltrestaurant Markhalle in Berlin Kreuzberg, in welchem leckeres Essen und Bier aus dem Allgäu serviert wird, befindet sich der Auster Club. Dort fand man sich am vierten Freitag des Jahres 2015 ein, um feiner, handgemachter Musik zu lauschen. Zunächst gab es diese von einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>INSTRUMENT + Pictures | Auster Club, Berlin | 23.01.15</h1>
<figure id="attachment_8590" aria-describedby="caption-attachment-8590" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2544.jpg" alt="Instrument im Auster Club/Berlin" width="1024" height="576" class="size-full wp-image-8590" srcset="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2544.jpg 1024w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2544-600x338.jpg 600w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2544-768x432.jpg 768w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2544-1000x563.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8590" class="wp-caption-text">Instrument im Auster Club/Berlin</figcaption></figure>
<p>Unter dem <a href="http://www.weltrestaurant-markthalle.de/" title="Weltrestaurant Markthalle" target="_blank" rel="noopener">Weltrestaurant Markhalle</a> in Berlin Kreuzberg, in welchem leckeres Essen und Bier aus dem Allgäu serviert wird, befindet sich der Auster Club. Dort fand man sich am vierten Freitag des Jahres 2015 ein, um feiner, handgemachter Musik zu lauschen. Zunächst gab es diese von einem einheimischen Musikerduo namens Pictures, dann wurde kurz umgebaut und die Band <a href="http://www.instrument-music.net" title="INSTRUMENT" target="_blank" rel="noopener">Instrument</a> schnappte sich die bereitgestellten Instrumente. Der Einstieg mit drei aneinandergereihten Instrumentalstücken war etwas gewöhnungsbedürftig, aber gab musikalisch schnell die Richtung an. Diese vier Musiker weben einfach die feinsten Klangteppiche der Rockmusikwelt. Ich freute mich besonders darüber, nach langer Zeit endlich auch die Songs vom neuen Album live hören zu können. Von denen gab es natürlich einige auf die Ohren, aber auch alte Gassenhauer und Liebhaberstücke. Der Sound war im kleinen Club zwar nicht perfekt, aber ging trotzdem gut in den Gehörgang und mit teils sehr wilden Lichtgestaltung konnte man sich voll und ganz der Musik hingeben.</p>
<h1>INSTRUMENT + Lord Gecko | Beatpol, Dresden | 24.01.15</h1>
<p>Sehr fein war dieser Auftritt in Berlin, aber noch besser wurde es am nächsten Abend in Dresden. In den altehrwürdigen <a href="http://www.beatpol.de" title="beatpol" target="_blank" rel="noopener">Beatpol</a>, früher Starclub, wurde zur Musiksause eingeladen. Der vergleichsweise riesige Club war recht gut besucht. Support war die einzige Band dieser Konzertwoche mit googlebarem Namen. Den im Gegensatz zu den Stars, Instrument, Children und Pictures haben sich die drei Dresdner den eindeutigen Namen Lord Gecko verpasst. Bunt gekleidet und laut lärmend enterten sie den Raum und gingen quer durchs Publikum auf die Bühne. Spaßig war das, erinnerte mich ein wenig ans <a href="https://herr-b.de/konzerte-festivals/bolzer-in-berlin-und-dresden/" title="Ein Wochenende mit den Bolzern">Bolzerkonzert damals in Dresden</a> mit Mitropamusik als Support. Musikalisch war es eher so Mittelklasse.</p>
<figure id="attachment_8591" aria-describedby="caption-attachment-8591" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2590.jpg" alt="Instrument im Beatpol/Dresden" width="1024" height="576" class="size-full wp-image-8591" srcset="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2590.jpg 1024w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2590-600x338.jpg 600w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2590-768x432.jpg 768w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_2590-1000x563.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8591" class="wp-caption-text">Instrument im Beatpol/Dresden</figcaption></figure>
<p>Erstklassig waren dann aber Instrument. Auf der großen Bühne mit ordentlichem Sound war es ein echter Genuss, die Songs zu hören und zu spüren. Dafür hatte sich mein spontaner Ausflug nach Dresden allemal gelohnt. Wie schön es doch war, die Dynamik in den Liedern zu erleben und dazu an der eigenen Haut spüren zu können, wie viel Herzblut und Enthusiasmus in dieser Musik steckt. Einfach Weltklasse. Zum krönenden Abschluss gab es fast schon traditionell &#8222;Dazed &#038; Confused&#8220;. Was halt wieder einmal so verdammt großartig dargeboten wurde, dass es mir unmöglich ist, passende Worte dafür zu finden. Das muss man selbst erlebt haben.</p>
<p>Auch wenn nur einige Instrument-Songs mit Text versehen sind, so gibt es doch klare Aussagen und gerade in einer so gespaltenen Gesellschaft wie derzeit in Dresden war es wichtig, Stellung zu beziehen. Auch wenn die Diskussionen zum Thema Pegida nicht einfach sind. </p>
<p><iframe title="INSTRUMENT - For All I Care" width="1000" height="563" src="https://www.youtube.com/embed/mbBGHuQQpG4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe> </p>
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		<title>Album des Jahres Zwanzigvierzehn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 16:28:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Musikjahr Zwanzigvierzehn stellt glücklicherweise einen besseren Jahrgang als das Vorgängerjahr dar. War Zwanzigdreizehn die Anzahl guter Alben noch sehr überschaubar und ließ den Appetit auf neues Material von den Stars oder der Broken Social Scene riesig werden, so gab es dieses Jahr die Befriedigung dieser Bedürfnisse und ein paar Überraschungen noch obendrein. Anna Aaron [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_8469" aria-describedby="caption-attachment-8469" style="width: 935px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8469" src="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-2014-12-30-um-12.45.30.png" alt="Jahrescharts Alben 2014" width="935" height="270" srcset="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-2014-12-30-um-12.45.30.png 935w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-2014-12-30-um-12.45.30-600x173.png 600w" sizes="auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px" /><figcaption id="caption-attachment-8469" class="wp-caption-text">Jahrescharts Alben 2014</figcaption></figure>
<p>Das Musikjahr Zwanzigvierzehn stellt glücklicherweise einen besseren Jahrgang als das Vorgängerjahr dar. War <a title="Album des Jahres Zwanzigdreizehn" href="https://herr-b.de/2013/12/album-des-jahres-zwanzigdreizehn/">Zwanzigdreizehn</a> die Anzahl guter Alben noch sehr überschaubar und ließ den Appetit auf neues Material von den Stars oder der Broken Social Scene riesig werden, so gab es dieses Jahr die Befriedigung dieser Bedürfnisse und ein paar Überraschungen noch obendrein.</p>
<ol>
<li><strong>Anna Aaron &#8211; Neuro</strong>: Logischerweise mein Album des Jahres. Weil es einfach das beste Album des Jahres ist, in all seiner Vielfalt und dem Mut, der in diesem Stück steckt. Aber auch, weil die Lieder live nochmals so viel besser sind, die Musiker sich so grandios entwickelt haben und ich sie so wahnsinnig gern live gesehen habe. Beim großartigen Konzert in <a title="Anna Aaron | 11.04.2014 | Privatclub, Berlin" href="http://mainstage.de/anna-aaron-11-04-2014-privatclub-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a>, in kleinem Kreis in <a title="When it’s over and the lights are off" href="https://herr-b.de/2014/04/when-its-over-and-the-lights-are-off/">Köln</a> und natürlich daheim in der <a title="Anna Aaron | 20.08.14 | Kulturarena, Jena" href="http://mainstage.de/anna-aaron-20-08-14-kulturarena-jena/" target="_blank" rel="noopener">KulturArena</a>. Und natürlich verbinde ich mit diesem Album auch <a title="Im Gespräch mit Anna Aaron" href="http://mainstage.de/im-gespraech-mit-anna-aaron/" target="_blank" rel="noopener">das allerbeste Interview des Jahres</a>, wahrscheinlich das Gespräch mit dem größten Tiefgang in diesem Jahr, trotz megagroßer Aufgeregtheit meinerseits. All das zusammen macht aus Neuro mein Album des Jahres, mit großem Abstand.</li>
<li><strong>Stars &#8211; No One is Lost</strong>: Irgendwie schaffen es die Stars halt immer wieder, das Leben in Musik zu packen. Mit allen Höhen und Tiefen. Bei diesem Album mehr Höhen als Tiefen, auch ein Grund weshalb ich mich so sehr auf die Konzerte freue. Nur noch drei Wochen, dann kann dieses Album endlich gebührend zelebriert werden.</li>
<li><strong>Beatsteaks &#8211; Beatsteaks</strong>: Das Album für den Start in den Tag. Wenn last.fm noch nach Zeitpunkt des Hörens auswerten würde, würde genau dies dabei rauskommen. Ich hab es oft am Morgen gehört, um gut in den Tag zu kommen. Das Album ist kein großes Meisterwerk, es ist aber wahnsinnig sympathisch, wie die Beatsteaks selbst eben auch. Und nach einigen Enttäuschungen von dieser Band war ich überrascht, wie gut das Album bereits nach den ersten Durchläufen gefallen konnte. Gut gemacht, Beatbulletten.</li>
<li><strong>Kevin Drew &#8211; Darlings</strong>: Zwar kein neues Broken Social Scene-Album, aber fast so gut. Kevin Drew hat ein gutes Herz und packt seine Gedanken in große Songs. Außerdem ist Feist mit dabei und überhaupt, dieses Album gehört in jedes Musikherz.</li>
<li><strong>LaBrassBanda &#8211; Kiah Royal</strong>: Das wurde in einem Kuhstall aufgezeichnet. Und das hört man. Das Muhen. Ich mag das sehr. Die Musik ist aber auch wunderbar.</li>
<li><strong>INSTRUMENT &#8211; Read Books</strong>: Großartige, wunderbar vielschichtige Rockmusik. Wurde von mir auch <a title="INSTRUMENT – Read Books" href="http://mainstage.de/instrument-read-books/" target="_blank" rel="noopener">rezensiert</a>. Und wäre sicher auch weiter vorn gelandet, wenn ich die Musik denn auch mal live hätte erleben können. Leider wurde das Konzert abgesagt und eine andere Möglichkeit hat sich nicht ergeben. Sehr schade.</li>
<li><strong>Clueso &#8211; Stadtrandlichter</strong>: Da steckt ganz viel Heimat drin. Und Kindheitserinnerungen. Das hat der Clueso echt gut gemacht. Leider sind die Konzerte zu groß und damit zu unattraktiv für mich, um auch da freizudrehen.</li>
<li><strong>Heidi Happy &#8211; Golden Heart</strong>: Der Start war schwierig mit diesem Album. Aber nach dem <a title="Heidi Happy | 01.05.14 | Werk 2, Leipzig" href="http://mainstage.de/heidi-happy-01-05-14-werk-2-leipzig/" target="_blank" rel="noopener">Konzert in Leipzsch</a> und vor allem dem <a title="Im Gespräch mit Heidi Happy" href="http://mainstage.de/im-gespraech-mit-heidi-happy/" target="_blank" rel="noopener">zweitbesten Interview des Jahres</a>, fand ich den Zugang zu diesem Werk. Und kann es jetzt nur weiterempfehlen. Damit zukünftig mehr Besucher zu den Konzerten kommen und ich nicht mehr frustriert direkt im Anschluss ans Konzert einen Bericht in meinen Rechner auf dem Hotelbett kloppen muss.</li>
<li><strong>Mighty Oaks &#8211; Howl</strong>: Ich bin noch immer der Meinung, dass die EP besser war. Gut ist das Album trotzdem. Und der zugehörige <a title="Mighty Oaks | 26.07.2014 | Kulturarena, Jena" href="http://mainstage.de/mighty-oaks-26-07-2014-kulturarena-jena-2/" target="_blank" rel="noopener">Auftritt in der KulturArena</a> war halt auch grandios.</li>
</ol>
<p>Das Album, welches ich jetzt ausgelassen habe, ist von 2013. Und ich habe es lange nicht mehr gehört und kann deswegen nichts drüber schreiben. Aber gut ist es trotzdem und wird genauso wie all die anderen weiterempfohlen von mir.</p>
<p>Ich wünsch mir für Zwanzigfünfzehn übrigens ein neues Nada Surf-Album plus Tour. Das wäre ne feine Sache.</p>
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		<title>Doing nothing is art.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2013 18:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Instrument &#8211; Doing nothing is art Passend zum komplett verregnetem Sonntag hier das neue Video zum wunderbaren Song von der wunderbaren Band Instrument. Weil doing nothing is art.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe loading="lazy" title="INSTRUMENT - Doing Nothing Is Art" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4lft8HWD8WM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4lft8HWD8WM" title="Instrument - Doing nothing is art" target="_blank">Instrument &#8211; Doing nothing is art</a></p>
<p>Passend zum komplett verregnetem Sonntag hier das neue Video zum wunderbaren Song von der wunderbaren Band Instrument. Weil doing nothing is art.</p>
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		<title>Album des Jahres Zwanzigzwölf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:44:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Uih, schnell, bevor das Zwanzigzwölf rum ist, noch fix das Album des Jahres bekannt geben. Zur Verifizierung meiner Wahl ziehe ich wieder meine last.fm-Jahrescharts heran. Wie schon Zwanzigelf und Zwanzigzehn. Nada Surf &#8211; The stars are indifferent to astronomy: Nicht nur das Album, auch das zugehörige Konzert in Köln waren sowas wie die Wiederentdeckung einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4452" aria-describedby="caption-attachment-4452" style="width: 945px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4452" src="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/12/Bildschirmfoto-2012-12-31-um-17.24.34.png" alt="Jahrescharts 2012" width="945" height="441" srcset="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/12/Bildschirmfoto-2012-12-31-um-17.24.34.png 945w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/12/Bildschirmfoto-2012-12-31-um-17.24.34-600x280.png 600w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /><figcaption id="caption-attachment-4452" class="wp-caption-text">Jahrescharts 2012</figcaption></figure>
<p>Uih, schnell, bevor das Zwanzigzwölf rum ist, noch fix das Album des Jahres bekannt geben. Zur Verifizierung meiner Wahl ziehe ich wieder <a href="http://www.lastfm.de/user/black_sheep_man/charts?subtype=albums" target="_blank" rel="noopener">meine last.fm-Jahrescharts</a> heran. Wie schon <a title="Album des Jahres Zwanzigelf" href="https://herr-b.de/2011/12/album-des-jahres-zwanzigelf/">Zwanzigelf</a> und <a title="Album des Jahres Zwanzigzehn" href="https://herr-b.de/2010/12/album-des-jahres-zwanzigzehn/">Zwanzigzehn</a>.<span id="more-4451"></span></p>
<ol>
<li><strong>Nada Surf &#8211; The stars are indifferent to astronomy</strong>: Nicht nur das Album, auch das zugehörige Konzert in Köln waren sowas wie die Wiederentdeckung einer fast schon verloren geglaubten Freundschaft. Wer verstehen will, weshalb dieses Album auf meinem persönlichen Platz 1 gehört, dem sei der letzte Absatz in diesem <a title="The stars are indifferent to astronomy" href="https://herr-b.de/2012/01/the-stars-are-indifferent-to-astronomy/">Artikel</a> ans Herz gelegt.</li>
<li><strong>The Lumineers &#8211; The Lumineers</strong>: Eigentlich gibt es ein Unentschieden zwischen Platz 2 und 3. Aber das beim letzten Hören dieses Albums die Erinnerungen an das großartige Konzert in Berlin wieder aufkamen und mir eine fette Gänsehaut bescherten, landen jetzt die Lumis auf Platz 2. Völlig verdient. Sehr feine Musik und sehr liebenswürdige Musiker. Wenn man mich fragen würde, wo dieses Jahr die Liebe zur Musik am deutlichsten zu spüren war, dann wäre meine Antwort der Verweis auf dieses Album.</li>
<li><strong>Stars &#8211; The north</strong>: Der Beweis, dass die Stars nichts verlernt haben. Und aufgrund seiner Vielfältigkeit, von Pop-Perlen bis zu Hymnen, mittlerweile das zweitbeste Stars-Album nach &#8222;In our bedroom after the war&#8220;. Jawoll.</li>
<li><strong>Heidi Happy &#8211; On the hills</strong>: Für mich ist diese Heidi Happy eine der größten Musikerinnen der heutigen Zeit. Was diese Frau schon alles geschaffen hat. Das neue Album klingt nordamerikanisch, weshalb das so ist, habe ich <a title="Happy Herbstanfang!" href="https://herr-b.de/2012/09/happy-herbstanfang/">hier</a> geschrieben. Boo Boo Boo Boom macht da mein Herz.</li>
<li><strong>Instrument &#8211; Olympus Mons</strong>: In den last.fm-Charts nicht so weit oben, weil oft aufm iPhone angehört und nicht gescrobbelt. In seiner Kategorie (Handgemachte Musik, mit viel Herzblut und Können, von Männern, die total sympathisch sind.) aber ein echtes Meisterwerk. Und erhält außerdem den <strong>Sonderpreis</strong> als &#8222;Album des Jahres, was ein richtig echtes, gut durchdachtes Album ist, mehr als eine reine Ansammlung von Songs&#8220;.</li>
<li><strong>Metric &#8211; Synthetica</strong>: Auch wenn Metric jetzt voll im Mainstream angekommen sind (wo auch immer das ist), das Album ist gut und ich höre es gern. Selbst ohne Lieder, die tief berühren.</li>
<li><strong>Eight and a half &#8211; Eight and a half</strong>: Ein bisschen Rock, ein bisschen Elektro. Aber nicht so wie das übliche, was man heute so zu hören bekommt. Sondern mit mehr Hirn. Ist ja auch ein Arts &amp; Crafts-Album.</li>
<li><strong>John K. Samson &#8211; Provincial</strong>: Da steckt Herzblut drin, das hört man trotz aller Einfachheit. Ein wunderbares Soloalbum vom Weakis-Sänger.</li>
<li><strong>The Audience &#8211; Hearts</strong>: Hab ich eigentlich auch viel öfter gehört, als die Charts das widerspiegeln. Leider hat sich die Band entschieden zu sterben. Also als Projekt, nicht falsch verstehen. Das Album verdient es aber trotzdem gehört zu werden.</li>
<li><strong>Wallis Bird &#8211; Wallis Bird</strong>: Wirklich ein schönes Album, voll wunderbarer Lieder. Aber noch beeindruckender ist diese Frau und ihre Musik live auf der Bühne. Deswegen wurde es wohl so relativ selten angehört.</li>
<li><strong>Lunik &#8211; What is next?</strong>: Die letzten Jahre gab es immer elf Plätze, dann heuer eben auch. Wobei ich dieses Album erst dreimal angehört habe, weil kurz vor Weihnachten gekauft. Aber es überrascht mich sehr positiv. Dachte ich doch, diese Band würde mir nichts mehr geben können. Ja, es ist viel Kitsch dabei. Aber auch viele Momente, die an die guten, alten Lieder erinnern. Nach dem letzten Album auf jeden Fall ein Fortschritt.</li>
</ol>
<p>So, mehr Alben habe ich dieses Jahr auch nicht gekauft. Zumindest von denen, die dieses Jahr veröffentlicht wurden. Nur noch das Album von Jason Collett, welches aber nicht so einfach ist. Deswegen empfehle ich jedem iPad-Besitzer gern das zugehörige <a href="http://mainstage.de/jason-collett-reckon-uncover-the-album-ibook/" target="_blank" rel="noopener">iBook</a>, denn das ist wirklich großartig.</p>
<p>Wer das jetzt alles gelesen haben sollte, kann gern seine Meinung hier drunter schreiben. Ansonsten bitte ich meine aktuelle Formulierungsschwäche zu entschuldigen, Grund dafür sind körperliche Funktionsstörungen, die mich pünktlich zum Jahreswechsel befallen haben. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch!</p>
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		<title>Doing nothing is art.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 21:46:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Titel oben ist ein Satz, der ein T-Shirt ziert, welches ich letzte Woche käuflich erworben habe. Nämlich beim Konzert von Instrument in Köln. Instrument ist quasi die Nachfolgeband von Cosmic Casino. Mehr oder weniger. Allein deswegen war es ein wichtiger Termin für mich. Aber auch weil das neue Album so großartig geworden ist und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4286" aria-describedby="caption-attachment-4286" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://mainstage.de/2012/09/instrument-03-09-12-blue-shell-koln/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4286" title="Instrument in Köln" src="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0862-600x600.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0862-600x600.jpg 600w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0862-750x750.jpg 750w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0862-1440x1440.jpg 1440w, https://herr-b.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0862.jpg 1453w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4286" class="wp-caption-text">Instrument in Köln</figcaption></figure>
<p>Der Titel oben ist ein Satz, der ein T-Shirt ziert, welches ich letzte Woche käuflich erworben habe. Nämlich beim Konzert von Instrument in Köln. Instrument ist quasi die Nachfolgeband von Cosmic Casino. Mehr oder weniger. Allein deswegen war es ein wichtiger Termin für mich. Aber auch weil das neue Album so großartig geworden ist und ich es unbedingt live erleben wollte. Die ganze Vorfreude wurde nicht enttäuscht und wer mag, kann gern in <a href="http://mainstage.de/instrument-03-09-12-blue-shell-koln/">meinen Bericht bei Mainstage</a> alles nachlesen. Nur eine Sache habe ich da nicht erwähnt, nämlich die Anzahl an Konzertbesuchern. Diese war, wie auch beim <a href="https://herr-b.de/konzerte-festivals/cosmic-casino-im-prime-club-koln/">Cosmic Casino-Konzert im Prime Club</a>, irgendwo zwischen geschätzten 25 und 30 Leuten. Die zwar, bis auf zwei Ausnahmen (Schnattertanten, die sich die ganze Zeit lautstark unterhalten mussten), aufmerksam zuhörten und Gefallen an der Musik fanden. Aber die Energie fehlte. Ich hoffe die anderen Konzerte der <a href="http://mainstage.de/instrument-auf-tour-im-september/">Tour</a> wurden und werden besser besucht und es sind solche Abende dabei, wo die Energie von der Bühne ins Publikum fließt und wieder zurück gegeben wird. Denn das hat diese grundsympathische und grandios spielende Band einfach verdient.</p>
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