Ping, geh sterben!

Ping deaktivieren

Bei der Apfelfirma hat man sich ja was ganz Tolles ausgedacht. Und Ping genannt. Was allen Anwendern von iTunes 10 gleich aufgedrängt wurde. Angeblich ein soziales Netzwerk mit Schwerpunkt Musik, allerdings nur für iTunes-Store-Junkies oder solche, die es werden wollen. Denn wenn ich das richtig verstanden habe, soll es auch scrobbeln, allerdings nur die Songs, die man im iTunes-Store gekauft hat. Auch die restlichen Funktionen sind direkt mit dem Store verbunden. Und damit für mich persönlich überflüssig. Denn ich mag keine Bevormundung und möchte frei entscheiden, wo ich meine Musik kaufe. Eher hält mich so ein Feature noch mehr davon ab, bei iTunes etwas zu kaufen. Abgesehen davon, dass die Künstler recht wenig davon haben. Deswegen ist es immer besser, direkt beim Künstler oder bei der Plattenfirma (bei kleineren zumindest) zu kaufen. Das gilt eben auch für Downloads.

Nur gibt es seit heute eine neue Version von iTunes und dieses Ping ist noch aufdringlicher. Wo früher neben den Liedern ein Pfeil für die schnelle Suche im Store war, sitzt jetzt ein hässlicher Ping-Button. Auch in der Sidebar findet man jetzt das Verkaufsanreiznetzwerk. Und keine Genius-Empfehlungen mehr. Und ganz durchtrieben ist, dass man diese Dinge nicht in den Optionen entfernen kann. Pfui. Glück haben zumindest die Nutzer eines Mac, diese können im Terminal folgende Befehle ausführen:

1. Sidebar entfernen
defaults write com.apple.iTunes disablePingSidebar 1
2. Pfeile für Store-Suche hinter den Songs anzeigen
defaults write com.apple.iTunes show-store-link-arrows 1
3. Ping-Button hinter den Songs entfernen
defaults write com.apple.iTunes hide-ping-dropdown 1

Das Terminal öffnet man am schnellsten über Spotlight (Apfeltaste + Leertaste) und tippt “Terminal” ein (muss noch nicht mal das gesamte Wort sein). Dann im Fenster die Befehle eingeben und jeweils mit Enter bestätigen. Rückgängig kann man, wenn man will, auch alles wieder machen. Dazu einfach die 1 am Ende der Befehle mit 0 ersetzen. Es besteht also kein Risiko.

Gefunden habe ich das Ganze hier. Und dafür bin ich dankbar.

Wer Ping jedoch für eine gute Sache hält, sollte sich mal mit last.fm beschäftigen. Denn dort gibt es ein echtes soziales Netzwerk für Musikliebhaber, mit Features, die für jeden einen Nutzen haben. Nicht ausschließlich für die Apfelfirma.

Statussymbol

Lieferstatus Telekom-Homepage

Wie dem Bild zu entnehmen ist, muss man momentan recht lang warten, wenn man ein iPhone 4 bei der Telekom bestellt haben sollte. Umso erstaunlicher finde ich es noch immer, dass ich seit Freitag letzter Woche ein solches mit 32 GB Speicherplatz besitze. Einfach in den T-Punkt-Laden rein, dort eine Vertragsverlängerung gemacht und das Gerät mitgenommen. Eine neue SIM gab es auch sofort. Muss ja sein, wegen anderem Format. Diese war dann innerhalb von einigen Minuten aktiviert und die ganze Umstellung des Tarifes verlief innerhalb weniger Stunde. Das fand ich schon beeindruckend. Aber ich muss auch sagen, ich habe noch nie vorher in meinem Leben einen Mobilfunkvertrag verlängert. Mir fehlen also die Vergleichsmöglichkeiten. Aber viel besser laufen kann es eigentlich nicht. Muss ich doch glatt mal die Telekom loben.

Bilder habe ich mit dem neuen iPhone auch schon gemacht. Diese sind auf jeden Fall brauchbarer als die mit dem alten iPhone. Wahrscheinlich werde ich die Kamera bei Touren ab jetzt daheim lassen. Denn ich finde das schaut schon ziemlich gut aus:

Martinsruh - Blick Richtung Leuchtenburg

Mausefalle

Apple Magic Mouse

Da ich in meiner neuen Wohnung einen Mangel an Mäusen habe, musste ich mir jetzt eine neue kaufen. Eine magische Maus. Und eine, die nicht viel frisst. Deswegen eine Computermaus.

Gekauft habe ich die Magic Mouse eigentlich schon im November, aber jetzt wurde sie endlich geliefert. Was aus finanztechnischen Gründen aber auch so ungefähr gedacht war.

Verwundert war ich erstmal darüber, wie klein und leicht das Stück Technik ist. Und wie man auf dem Bild vielleicht erkennen kann: das Besondere ist, sie hat keine Tasten. Stattdessen ist die gesamte Oberfläche quasi ein Touch-Trackpad eines aktuellen MacBooks. So wie ich es ja schon verwende und sehr mag. Was auch der Anstoss zum Kauf der Magic Mouse war. Abgesehen davon dass meine Microsoft-Mouse per Bluetooth nicht wie gewünscht mit dem SchleppMac kommunizieren wollte.

Die Verarbeitung der Mouse ist sehr hochwertig. Der untere Teil ist aus Alu, der obere aus Glas und fühlt sich an wie das Display vom iPhone. Die Bedienung ist kinderleicht und intuitiv. Besonders das Scrollen mit einem Finger funktioniert so viel besser als mit einem Scrollrad. Da fragt man sich schon, wieso es das nicht schon eher gab.

Einziges Manko war, dass die Zeigerbewegung extrem langsam eingestellt ist. Per Systemeinstellung kann man diese auch nicht so weit erhöhen, dass man ernsthaft mit der Mouse arbeiten könnte. Aber zum Glück kann man hier dank Terminal ganz leicht Abhilfe schaffen, wie genau, das kann man hier nachlesen. Ich habe den Wert auf 10 gesetzt und jetzt ist alles perfekt.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen Haustier. Und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Und dies, obwohl ich anfangs Bedenken hatte. Da war zu lesen, die Mouse wäre zu klein für große Hände usw. Hat sich aber alles nicht bestätigt.

Perspektivwechsel

Jabba aus der Vogelperspektive

Jabba aus der Vogelperspektive


Manchmal bin ich ein furchtbarer Besserwisser und Rechthaber. Wer mich etwas besser kennt, wird das vermutlich schon bemerkt haben. Aber zum Glück bin ich auch in der Lage, meinen Dickkopf zu besiegen. Und so nehme ich andere Meinungen immer ernst (auch wenn ich das manchmal nicht zeige). Und da ich ein schlaues Kerlchen bin, überdenke ich meinen Standpunkt auch und kann meine Betrachtungsweise ändern. Und somit meine Meinung durchaus im Laufe der Zeit verändern.

Ja, so ist das mit mir. Warum ich das schreibe? Das ist nicht die Frage, sondern womit ich dies schreibe. Nämlich auf meinem neuen Klapp- und Schlepprechner mit einem leuchtenden Apfel drauf. Und wie der ein oder andere Leser hier vielleicht weiß, habe ich vor ein paar Monaten noch alles von Apple mehr oder weniger abgelehnt. Aber ich habe vor ein paar Monaten auch noch vollgefederte Fahrräder für überflüssig befunden. Okay, da war das Jabba auch noch nicht erfunden. Und als es dann erfunden war, hat dies mein Weltbild verändert. Zumindest wusste ich sofort, dass dieses Fahrrad was besonderes ist. Was sich ja auch bestätigt hat.

Nun besitze ich also einen Mac. Ein MacBook Pro besser gesagt. Schuld daran ist zum einen das iPhone. Weil dieses so wunderbar einfach zu bedienen ist, eben kein Vergleich zu einem normalen Mobiltelefon. Und spätestens als mein Windows-Rechner mal wieder rumgesponnen hat, fiel die Entscheidung, zum Mac zu wechseln. Und klar, da ist auch nicht alles perfekt. Aber soweit ich das jetzt schon überblicken kann, gibt es nichts zu bereuen. Vor allem nichts an der Qualität der Hardware. Und bei der Software wurschtel ich mich auch noch durch. 194 Alben habe ich schon in iTunes importiert, meine Fotos geordnet und Gesichter darauf markiert. Bilder bearbeiten und, ob ihr es glaubt oder nicht, Blogeinträge kann ich auch schon schreiben.

Aber am wichtigsten an der ganzen Sache ist natürlich, dass ich damit jetzt endlich zur Elite gehöre.

Sicherheitshinweis

firefox-logoBitte bewegen Sie sich im Internet nur mit Helm! Na, Quatsch, ich möchte nur darauf hinweisen, dass es ein neues Feuerfuchs-Webseitendarstellungsprogramm gibt. Also Version 3.5.1 vom Firefox. Welches man sich schon allein deswegen installieren sollte, weil damit endlich meine Seite so dargestellt wird, wie sie sollte. Mit Schatten unter einigen Schriften. Und so nebenbei wurden eben auch einige Sicherheitslücken geschlossen. Auch ein Grund für eine Aktualisierung. Weil, wenn man mich fragt, die Browser- und die Windows-Updates ja wichtiger sind als jedes Antivirenprogramm und Firewall. Aber meistens fragt mich ja keiner. Und trotzdem sollte man mal aufs Bild links klicken und das Füchschen installieren. Tut ja nicht weh und geht fix.

Nerd News

Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, gibt es ausnahmsweise mal keine Radfahrergeschichten. Wobei es halt leider nur laut Wetterbericht geregnet hat. Nahezu pausenlos. In Wirklichkeit gab es zwar viele Wolken hier, geregnet hat es aber maximal 10 Minuten lang. Da ärgert man sich dann eben schon übers Stubenhocken.

Aber dafür heut eben mal was aus der Technik. Ich habe ja jetzt ein iPhone 3G S. Wobei das S bei mir für Saftpack steht. Denn so eines schmückt mein iPhone seit neustem. Das ist nicht anderes als ein Extra-Akku, der sich an das iPhone schmiegt und es gleichzeitig schützt. Klingt fast ein bissel sexuell, oder? Ist aber wirklich eine feine Erfindung, die man hier im Detail sehen kann. Damit hat das iPhone jetzt eben auch genug Power, um meine Touren per GPS aufzeichnen zu können.

Und dann kam ja diese Woche das OS 3.0 raus. Also eine neue Version des Betriebssystems für iPhone und auch iPod touch. Die Installation verlief völlig problemlos. Am nächsten Tag zumindest, als der Aktivierungsserver nicht mehr überlastet war. Was mir allerdings als allererstes auffiel, war die verminderte WIFI-Leistung. Der WLAN-Empfang war schon vorher in meinem Zimmer recht mies, aber plötzlich war er völlig weg. Zum Glück konnte dieses Problem durch Umpositionieren des WLAN-Routers gelöst werden. Ansonsten fiel natürlich auch gleich die Suche ins Auge, die ich persönlich aber eher weniger brauche. Und dann sind da natürlich die Dinge wie copy & past und MMS-Unterstützung, deren Fehlen bisher eher peinlich war. Sehr positiv aufgefallen ist mir aber der Geschwindigkeitszuwachs beim Browsen. Ich habe ja hier daheim nur das langsame EDGE-Netz zur Verfügung, aber die Seiten laden nun fast doppelt so schnell. Gute Sache. Und jetzt müssen nur noch die Apps nachziehen und so Sachen wie GPS-Aufzeichnungen wenn das Programm im Hintergrund ist, Meldungen bei Geburtstagen usw. implementieren. Erst dann bringt das OS 3.0 ja wirklich was.

Auch neu und auch von Apple ist der Safari 4. Hab ich runtergeladen, installiert, gestaunt und gleich zum Standardbrowser gemacht. Einfach weil er unglaublich schnell ist, deutlich schneller als der Firefox. Und weil er die Webseiten eh schon immer am besten angezeigt hat, das wird jeder bestätigen, der sich mal ein bissel mit Webdesign beschäftigt hat. Dazu kann man sehr bequem die Lesezeichen verwalten, inklusive einer Coverflow-Vorschau wie vom iTunes bekannt. Einen Makel hat das gute Ding allerdings und der ist sehr nervig. In der Rechtschreibprüfung fehlt in der Windowsversion die deutsche Sprache. Hoffentlich wird das bald behoben.

herr-b.de aufm iPhoneUnd übrigens, wahrscheinlich hat es noch niemand bemerkt, aber wenn man mit dem iPhone oder einem iPod touch ansurft, schaut die ganz anders aus. Wie im Bild zu sehen. Da kann man dann drauffassen und rumschieben und so. Herr B. zum Anfassen quasi. Möglich macht dies das WordPress-Plugin WPtouch. Muss man nur installieren und schon ist die eigene Homepage iPhone-fähig. Und man kann natürlich auswählen, ob man dann die Seite in dieser Darstellung oder dem normalen Design sehen will. Schon sehr praktisch, finde ich. Das ist allerdings noch das Standarddesign. Vielleicht, wenn ich mal ganz viel Zeit habe, ändere ich das noch. Wobei das wahrscheinlich eh kaum jemand sehen wird. Aber eben, das kann ich mir ja für den nächsten Regentag vornehmen.

Einen schönen Abend noch euch Technik-Freaks.