Was ist das für 1 Jahr vong Music her!? Oh oh.

Man entschuldige bitte die Überschrift, aber ich muss meiner Freude irgendwie Ausdruck verleihen. Denn das Jahr Zwanzigsiebzehn verspricht großartiges, auch in der Musikwelt.

Zunächst sind da die Shout Out Louds, die seit Jahren keine Konzerte mehr gespielt haben. Dabei war ihr Musik für mich immer der perfekte Soundtrack für wunderbare Sommertage. Und nun sind die wieder da, haben ein neues Album eingespielt und ein neues Lied bereits veröffentlicht. Und es klingt wieder nach Sommer.

https://www.youtube.com/watch?v=c3eq-LlO20E

Ebenfalls zurück ist meine liebste Lieblingsband. Wobei Band nicht korrekt ist, die Broken Social Scene ist das weltbeste Kollektiv grandioser Musiker. Auch diese haben ein neues Album eingespielt und bereits ein Lied veröffentlicht. „Halfway Home“ erzeugt bei mir eine Flut an positiven Gefühlen. Ich kann es kaum erwarten, die Musik live zu hören. In gut einem Monat ist es schon soweit, auf dem wunderbaren Immergut. Wo auch die Shout Out Louds spielen werden. Liebe, Liebe, Liebe!

Im BSS-Kollektiv ist auch wieder die wunderbare Feist dabei, die ebenfalls ein neues Album in den nächsten Tagen veröffentlichen wird. Und dann sind da noch die Stars, die weltbeste Liveband. Und es ist fast schon wie im Traum, aber auch diese Musiker werden demnächst ein neues Album veröffentlichen. Und dann sicher auch wieder auf Tour nach Europa kommen.

Musikalische Weihnachten


STARS – „Fairytale Of New York“ (The Pogues Cover) | Strombo Sessions

Ein bissl Weihnachtsmusik aus Kanada, zum Beispiel von den Stars, gibt es zum Fest. Hier die komplette Sammlung, eine Stunde mehr oder weniger besinnliche Weihnachtsstimmung. Frohe Weihnachten und denkt auch an die, die nicht so satt und sorgenfrei sein können.


A Very Strombo Christmas

Just a Simple Song

Da hier nicht viel passiert, gibt es an dieser Stelle einfach mal eine Neuigkeit von den Stars. Diese wunderbare Band hat dieser Tage eine EP veröffentlicht, darauf unter anderem dieser wunderschöne „A Simple Song“.

Ab und an schaffen es meine Äffchen, ein bisschen an der Seite hier zu basteln. Beispielsweise wird jeder Link zur Mainstage nun mit einem kleinen Mainstage-Herz gekennzeichnet. Die Äffchen achten halt auf jedes Detail.

Planetarium im Doppelpack

Stars + Children | Luxor, Köln | 20.01.15

Unter Umständen können sich Momente wiederholen. Diesmal waren die Umstände das Konzert der Stars Ende Zwanzigzwölf und nun Anfang Zwanzigfünfzehn, jeweils im Luxor/Köln. Wieder war es ein großartiges Konzert, wieder war der Sound grottig, wieder hat es mich nach vorn vor die Bühne gezogen (diesmal bei „Take me to the riot“) und wieder fühlte sich jemand dadurch gestört. Und wieder musste ich den letzten Zug erwischen. Doch diesmal war ich schlauer. Um mich nicht wieder zwei Jahre dafür ärgern zu müssen, das Konzert nicht bis zum Ende erlebt zu haben, hatte ich in weiser Voraussicht noch mehr Tickets für diese Tour gekauft. Unterschiede zum Auftritt anno Zwanzigzwölf gab es aber auch. Es wurden neue Lieder gespielt, die erstaunlich gut ankamen und mitgesungen wurden. Und es gab eine andere Vorband, namens Children aus Berlin, ein Drittel davon sogar bekannt aus dem Stereofysh Orchestra.

Stars + Children | Bi Nuu, Berlin | 22.01.15

Stars im Bi Nuu/Berlin (Ölgemälde)
Stars im Bi Nuu/Berlin (Ölgemälde)

Zwei Tage darauf begab ich mich nach Berlin. In großer Vorfreude, waren die Konzerte in Berlin in den letzten Monaten doch ausnahmslos großartige Momente gewesen, fest eingebrannt in meinem Gedächtnis. Und dieses Konzert machte keine Ausnahme. Keine zwei Lieder dauerte es, bis mir die innere Stimme befahl, mich direkt vor die Bühne zu begeben. Um aus nächster Nähe mitzuerleben, wie Sängerin Amy und Sänger Torquil ihre Lieder voller Inbrunst und mit einer großen Portion Theatralik darboten. All die Emotionen wurden mit einer großen Menge an Kraft und Energie freigelassen. Rausgeschleudert. Und aufgezogen von denen, die sich darauf einließen. Ganz gleich ob positive oder negative Gefühle. Ob Wut, Enttäuschung, Liebe oder Freude.

Put your hands up if you know you’re gonna lose.

Jeder Song wurde gefeiert. Die alten Hits ebenso wie die noch jungen Werke. Alles ging direkt ins Herz und entfaltete da seine Wirkung. Und am Ende war man zu Tränen gerührt. Am Ende von „No one is lost“ weinte Sänger Torquil, überwältigt von den Emotionen. Und vom Anblick der feiernden Menge vor der Bühne.

Nach dem Zugabenblock, als noch immer applaudiert wurde, kam Amy zurück auf die Bühne. Um zusammen mit dem Gitarristen und mit gesanglicher Unterstützung des Publikums „My favourite book“ darzubieten. Wobei, eher war es eine gemeinsame Darbietung mit dem Publikum. Ein wunderbarer und vielleicht einzigartiger Moment. Und der krönende Abschluss eines denkwürdigen Konzertes. Und im Wissen, dass es am nächsten Tag in München nicht so viel besser werde könnte, fiel die endgültige Entscheidung in Berlin zu bleiben und das Instrument-Konzert zu besuchen.

Album des Jahres Zwanzigvierzehn

Jahrescharts Alben 2014
Jahrescharts Alben 2014

Das Musikjahr Zwanzigvierzehn stellt glücklicherweise einen besseren Jahrgang als das Vorgängerjahr dar. War Zwanzigdreizehn die Anzahl guter Alben noch sehr überschaubar und ließ den Appetit auf neues Material von den Stars oder der Broken Social Scene riesig werden, so gab es dieses Jahr die Befriedigung dieser Bedürfnisse und ein paar Überraschungen noch obendrein.

  1. Anna Aaron – Neuro: Logischerweise mein Album des Jahres. Weil es einfach das beste Album des Jahres ist, in all seiner Vielfalt und dem Mut, der in diesem Stück steckt. Aber auch, weil die Lieder live nochmals so viel besser sind, die Musiker sich so grandios entwickelt haben und ich sie so wahnsinnig gern live gesehen habe. Beim großartigen Konzert in Berlin, in kleinem Kreis in Köln und natürlich daheim in der KulturArena. Und natürlich verbinde ich mit diesem Album auch das allerbeste Interview des Jahres, wahrscheinlich das Gespräch mit dem größten Tiefgang in diesem Jahr, trotz megagroßer Aufgeregtheit meinerseits. All das zusammen macht aus Neuro mein Album des Jahres, mit großem Abstand.
  2. Stars – No One is Lost: Irgendwie schaffen es die Stars halt immer wieder, das Leben in Musik zu packen. Mit allen Höhen und Tiefen. Bei diesem Album mehr Höhen als Tiefen, auch ein Grund weshalb ich mich so sehr auf die Konzerte freue. Nur noch drei Wochen, dann kann dieses Album endlich gebührend zelebriert werden.
  3. Beatsteaks – Beatsteaks: Das Album für den Start in den Tag. Wenn last.fm noch nach Zeitpunkt des Hörens auswerten würde, würde genau dies dabei rauskommen. Ich hab es oft am Morgen gehört, um gut in den Tag zu kommen. Das Album ist kein großes Meisterwerk, es ist aber wahnsinnig sympathisch, wie die Beatsteaks selbst eben auch. Und nach einigen Enttäuschungen von dieser Band war ich überrascht, wie gut das Album bereits nach den ersten Durchläufen gefallen konnte. Gut gemacht, Beatbulletten.
  4. Kevin Drew – Darlings: Zwar kein neues Broken Social Scene-Album, aber fast so gut. Kevin Drew hat ein gutes Herz und packt seine Gedanken in große Songs. Außerdem ist Feist mit dabei und überhaupt, dieses Album gehört in jedes Musikherz.
  5. LaBrassBanda – Kiah Royal: Das wurde in einem Kuhstall aufgezeichnet. Und das hört man. Das Muhen. Ich mag das sehr. Die Musik ist aber auch wunderbar.
  6. INSTRUMENT – Read Books: Großartige, wunderbar vielschichtige Rockmusik. Wurde von mir auch rezensiert. Und wäre sicher auch weiter vorn gelandet, wenn ich die Musik denn auch mal live hätte erleben können. Leider wurde das Konzert abgesagt und eine andere Möglichkeit hat sich nicht ergeben. Sehr schade.
  7. Clueso – Stadtrandlichter: Da steckt ganz viel Heimat drin. Und Kindheitserinnerungen. Das hat der Clueso echt gut gemacht. Leider sind die Konzerte zu groß und damit zu unattraktiv für mich, um auch da freizudrehen.
  8. Heidi Happy – Golden Heart: Der Start war schwierig mit diesem Album. Aber nach dem Konzert in Leipzsch und vor allem dem zweitbesten Interview des Jahres, fand ich den Zugang zu diesem Werk. Und kann es jetzt nur weiterempfehlen. Damit zukünftig mehr Besucher zu den Konzerten kommen und ich nicht mehr frustriert direkt im Anschluss ans Konzert einen Bericht in meinen Rechner auf dem Hotelbett kloppen muss.
  9. Mighty Oaks – Howl: Ich bin noch immer der Meinung, dass die EP besser war. Gut ist das Album trotzdem. Und der zugehörige Auftritt in der KulturArena war halt auch grandios.

Das Album, welches ich jetzt ausgelassen habe, ist von 2013. Und ich habe es lange nicht mehr gehört und kann deswegen nichts drüber schreiben. Aber gut ist es trotzdem und wird genauso wie all die anderen weiterempfohlen von mir.

Ich wünsch mir für Zwanzigfünfzehn übrigens ein neues Nada Surf-Album plus Tour. Das wäre ne feine Sache.

Stellare Aussichten

No One is Lost-Tourtickets
No One is Lost-Tourtickets

Also wegen mir können wir gern den Dezember, den doofsten, weil der grauste, dunkelste, stressigste und verlogenste, Monat des Jahres, überspringen und direkt in den Januar Zwanzigfünfzehn starten. Da Zeitreisen aber nicht möglich sind, hilft nur Augen zu und durch. Und bei Noisetrade die kostenlose No One is Lost-Tour EP runterladen und auf die Konzerte freuen.

Put your hands up if you know you’re going to lose


Weiter geht es mit den Stars. Weil das neue Album so großartig ist und ich so unglaublich Lust drauf habe, die Lieder endlich live abzufeiern. Geht aber erst nächstes Jahr. Aber eben, hier sind die Termine, noch ganz frisch:

  • 19.01.2015 | Frankfurt – Zoom
  • 20.01.2015 | Köln – Luxor
  • 21.01.2015 | Hamburg – Knust
  • 22.01.2015 | Berlin – Bi Nuu
  • 23.01.2015 | München – Strom

In der Schweiz ist leider nichts geplant. Österreich auch nicht. Vielleicht kommt ja noch was, später.

Wer möchte, kann das Album auch gewinnen, das wird von mir zweimal auf CD bei Mainstage verlost.

Und weil ich es schon besitze und auch den zugehörigen Pressetext und ich den Originaltext von der Plattenfirma so großartig finde, gibt es ebenjenen jetzt hier zu lesen. Bitte lasst euch das nicht entgehen, also Text, Album und Konzerte. Weiterlesen Put your hands up if you know you’re going to lose

No One is Lost

[soundcloud url=“https://api.soundcloud.com/tracks/169464458″ params=“auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&visual=true“ width=“100%“ height=“450″ iframe=“true“ /]Seit Freitag, dem 10.10., ist das neue Album der von mir heißgeliebten Stars erhältlich. „No one is lost“ lautet der Name und dieser ist Programm. Das Album ist zwar nicht so dicht wie „In our bedroom after the war“, allerdings war das ja auch ein einmaliges Meisterwerk. Aber das neue Album hat diese einzigartigen Momente. Die zuckersüße Stimme von Amy Millan („No better place“), die traurigen und zugleich hoffnungsvollen Geschichten und die unvergleichliche Energie im Gesang von Torquil Campbell („Trap door“). Und dann das Zusammenspiel dieser beiden Stimmen im Duett, das so einen wunderbaren, herzerwärmenden Hörgenuss darstellt („Look away“). Das erzeugt in mir eine große Lust, diese Band mal wieder live erleben zu können. Wenn es die ersten Termin gibt, sag ich Bescheid. Bis dahin sei hiermit allen dieses Album ans Herz gelegt.

Album des Jahres Zwanzigzwölf

Jahrescharts 2012
Jahrescharts 2012
Uih, schnell, bevor das Zwanzigzwölf rum ist, noch fix das Album des Jahres bekannt geben. Zur Verifizierung meiner Wahl ziehe ich wieder meine last.fm-Jahrescharts heran. Wie schon Zwanzigelf und Zwanzigzehn. Weiterlesen Album des Jahres Zwanzigzwölf

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