Ausflug zur Chummlihütte

Heute hatte ich mir in den Kopf gesetzt, bis zur Chummlihütte unterhalb des Morgetepasses zu fahren. Auf knapp 1’800 Meter Höhe und damit über der Baumgrenze. Um überhaupt in die Nähe zu kommen, stand ein langer Aufstieg Richtung Gantrisch an.

Ausblick auf das Guggershorn.
Blick auf Schwefelbergbad und Ochse.

Als die Baumgrenze erreicht war und die Luft immer dünner wurde, war jeder weitere Höhenmeter hart erkämpft. Und dann kurz unterhalb der Hütte ging es nicht mehr weiter, zumindest nicht mit dem Bike. Da lag tatsächlich noch immer Schnee und ich musste das Bike kurz schieben, um ein paar Minuten später endlich den wunderbaren Ausblick auf den Morgetepass genießen zu können.

Blick auf die Chummlispitz.
Blick auf Birehubel.
Blick Richtung Gantrisch 100 Höhenmeter unter der Chummlihütte.
Kleines Hindernis kurz vor der Chummlihütte.
Frische Blumen und Blick Richtung Morgetepass.
Die Chummlihütte mit Chummlispitz im Hintergrund.
Der Gantrisch von der Chummlihütte aus gesehen.
Blick zum Morgetepass mit noch mehr Blumen.

Allerdings war es oben durch den Wind doch recht kühl, deswegen machte ich mich bald wieder an die Abfahrt, zunächst allerdings zu einem Zwischenstopp am Gantrischseeli.

Blick auf das Gantrischseeli.
Gantrischseeli mit Gantrisch und Chummlispitz im Hintergrund.

Weiter ging es dann entlang der Gürbe. Und zwar vom Gürbefall zunächst nach Burgistein, wo allerdings der Zug ohne Vorwarnung plötzlich so viel Verspätung hatte, dass ich doch mit dem Bike weiter entlang der Gürbe bis nach Hause gefahren bin.

Die Tschingelflue mit Gürbefall.

Tausche Pollen gegen Schnee

Der Ententeich unterhalb vom Gantrisch ist noch ohne Enten.

Das 2020er-Jahr ist in vieler Hinsicht verrückt. Abgesehen vom Virus scheinen auch die Jahreszeiten ein wenig durcheinander geraten zu sein. Zunächst hatte es keinen richtigen Winter, zumindest hier unten nicht. Und dann beginnt der Frühling so früh und heftig, dass meine Heuschnupfenzeit fast einen Monat eher als sonst beginnt. So bleibt nur die Option, in die Berge zu flüchten, eben so weit hinauf, wie der Restschnee das Biken zulässt.

Die Pflanzen blühen und gedeihen, wo der Schnee weg ist.
Ein paar Meter weiter oben konnten sich erst die Krokusse durchsetzen.
Der Blick auf die Nünenenflue.

Also bin ich gestern bis Obernünenen gefahren, auf 1’705 Meter. Genau dort verlief die Grenze zwischen Winter und Frühling. Von unten war die Wiese saftig grün und diverse Blumen blühten, von oben beanspruchte der Schnee sein Restterritorium und dazwischen suchten sich die Krokusse ihren Platz.

Der Gantrisch heute mit Wolkenmütze.
Auf dem Weg zum Leiterenpass liegt noch etwas Schnee.

Die Verhältnisse am Leiterenpass waren ziemlich genau so wie Anfang Juni im letzten Jahr. Es war damals sogar ebenfalls der neunte Tag des Monats, fällt mir gerade auf.

Blick zurück gut 200 Meter tiefer, mit Plastebison in der Pollenwiese.

Diese Tour gestern war nicht mein erster Ausflug in diesem Jahr Richtung Gantrisch. In den letzten Wochen war ich recht oft da oben und habe auch ab und an mein Bike durch den Schnee getragen. Und mich immer ein Stück höher gekämpft. Deswegen hier noch ein Bonusbild vom Gantrischseeli, von meiner Tour eine Woche vorher.

Schneereste am Gantrischseeli

Der Herbst am Gantrisch

Dieses Jahr konnte ich schon die Frühlings– und die Sommer-Stimmung am Gantrisch einfangen. Also lag nichts näher, als sich wieder auf den Weg in die Höhe zu machen und zu schauen, was der Herbst mit dieser Landschaft so anstellt. Und je höher man fuhr, umso verwelkter und saftloser wurde die Pflanzenwelt.

Die Kuhweide ohne Kühe.
Die Kuhweide ohne Kühe.
Die Tschingelflue von unten.
Die Tschingelflue von unten.
Der Blick zum Morgetepass.
Der Blick zum Morgetepass.
Die Chummlihütte.
Die Chummlihütte.
Rastplatz an der Chummlihütte.
Rastplatz an der Chummlihütte.
Das herbstliche Gantrischseeli.
Das herbstliche Gantrischseeli.

Bis kurz über die Baumgrenze bin ich gefahren, auf fast 1’800 Meter Höhe. Bis zum Morgetepass wäre es zwar nicht mehr weit gewesen, aber Rückenschmerzen und die vielen Wanderer auf dem Weg machten die Entscheidung, an der Chummlihütte umzukehren, recht einfach.

Blick zurück zum Gantrisch.
Blick zurück zum Gantrisch.
Der Ausblick oberhalb von Burgistein Richtung Thunersee.
Der Ausblick oberhalb von Burgistein Richtung Thunersee.

Gut 1’000 Höhenmeter weiter unten hatte die Natur wieder deutlich mehr Kraft und hier fanden die Kühe auch noch genug zu mampfen.

Neugierige Kühe am Wegesrand.
Neugierige Kühe am Wegesrand.
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Wanderung um den Gantrisch

Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.
Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.

Vorbei an der Alphütte Obernünenen, wo die Kühe zum Saufen in Schlange anstanden, ging es hinauf zum Leiterepass. Vorbei an alten Bunkeranlagen überquerten wir den Pass und wurden mit einem wunderbaren Ausblick auf die Bergwelt der Alpen belohnt.

Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Kurz vor dem Leiterepass.
Kurz vor dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.

Hinter dem Gantrisch ging es weiter zum Morgetepass. Kurz vor dem Morgetepass chillten noch ein paar Kühe auf dem Weg. Und am Pass wartete der Kiosk auf Kundschaft.

Der Blick auf den Morgetepass.
Der Blick auf den Morgetepass.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Die Morgete-Kühe.
Die Morgete-Kühe.
Blick zurück am Morgetepass.
Blick zurück am Morgetepass.

Zum Abschluss ging es vom Morgetepass hinab zum Gantrischseeli und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Das Gantrischseeli.
Das Gantrischseeli.

Die dritte Gantrisch-Expedition des Jahres

Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.
Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.

Am Sonntag machte ich mich nun schon zum dritten Mal in den letzten Wochen auf zum Gantrisch. Diesmal ging es noch ein wenig höher als bei den letzten Touren, nämlich bis auf 1’774 Meter Höhe am Girisberg. Vorher musste aber ein kräftezerrender Anstieg überwunden werden, was bei den hohen Temperaturen noch schwieriger war als ohnehin schon. Aber dafür wurde ich unterhalb der Tschingelflue von einer Kuhherde begrüßt.

Zwei kuschelnde Kühe.
Zwei kuschelnde Kühe.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.

Oben an der Alphütte Obernünenen waren die Temperaturen angenehmer, aber es ging dann auch schnell wieder bergab. Einfach weil der Trail so viel Spaß macht. Ich bin dann aber nicht wie sonst Richtung Thun hinab gefahren, sondern zurück Richtung Gurnigel und von dort runter nach Burgistein. Das war aber auch eine sehr feine Tour.

Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
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