Flucht in die Sonne am Niederhorn

Grauer Ausblick auf Thun nach zwei Stunden Kletterei.
Grauer Ausblick auf Thun nach zwei Stunden Kletterei.

Seit Tagen ist es hier unten grau und trist, während oben in den Bergen die Sonne scheint. Heute kamen noch frostige Temperaturen dazu, weswegen nur noch die Flucht hinauf übrig blieb.

Der erste Blick auf den blauen Himmel im Justital.
Der erste Blick auf den blauen Himmel im Justital.

Die Flucht aus dem Nebel gestaltete sich als sehr zäh. Weil die Nebeldecke erst auf 1’500 Meter zurückwich und die Sonnenstrahlen freigab. Das bedeutet über zweieinhalb Stunden Kletterei.

Das wunderschöne Berner Oberland-Panorama über dem Nebel.
Das wunderschöne Berner Oberland-Panorama über dem Nebel.
Der Blick vom Niederhorn auf das Nebelmeer.
Der Blick vom Niederhorn auf das Nebelmeer.
Das riesige Nebelmeer.
Das riesige Nebelmeer.

Oben in der anderen Welt waren zwar viele Menschen unterwegs, aber angesichts der wunderbaren Aussicht auf die Berge und das Nebelmeer kann man dies auch niemanden verdenken. Leider sind die Tage schon so kurz, dass man die Sonnenwelt nicht so lange wie gewünscht geniessen kann. Und so verschluckte uns dann bald wieder das graue und kalte Nebelmeer.

Die letzten Sonnenstrahlen kurz vor der Rückkehr in den Nebel.
Die letzten Sonnenstrahlen kurz vor der Rückkehr in den Nebel.

Über die Kleine Scheidegg auf die Lauberhornabfahrt

Fast genau ein Jahr nach dem ersten Ausflug zur Eiger-Nordwand konnte ich endlich den zweiten Besuch des Eigers in Angriff nehmen. Da vor allem die Abfahrt beim letztjährigen Ausflug eher langweilig war, plante ich diesmal die Kleine Scheidegg in der anderen Richtung zu überqueren, um dann hoffentlich schöne Trails auf der berühmten Lauberhorn-Abfahrt zu finden.… » Galerie anschauen

Über das Niederhorn

Wie schon im letzten Jahr wollte ich auch heuer das Niederhorn einmal mit dem Bike bezwingen. Diesmal aber in der anderen Richtung, nämlich mit Start in Interlaken und Ziel in Thun. Was eine sehr gute Entscheidung war, da der Anstieg angenehmer und die Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau bei dem Wetter einfach traumhaft war.… » Galerie anschauen

Vom Hörnli zum Horn

Letztes Wochenende hatte ich lieben Besuch aus dem großen Kanton. Solche Besuche sind immer eine gute Gelegenheit, um die neue Heimat ein bitzli besser kennenzulernen. So auch diesmal. Zunächst wanderten wir Richtung Voralpen, nämlich von Albligen nach Guggisberg. Zunächst ging es über grüne Wiesen und durch grüne Wälder hinab zur Sense und auf der anderen… » Galerie anschauen

Kampf gegen den Nebel

Kurz vor dem Durchbrechen der Nebelgrenze.
Kurz vor dem Durchbrechen der Nebelgrenze.

Heute war die Flucht aus dem Nebel deutlich anstrengender als gestern. Zum einen weil die Nebeldecke sehr viel dichter war und im Nebel frostige Temperaturen herrschten. Und zum anderen war der Anstieg hinauf nach Beatenberg, meinem heutigen Fluchtort, steiler als die gestrige Strecke. Aber nach einiger Anstrengung hatte ich es endlich aus dem Nebel geschafft.

Ausblick in der Sonne bei Beatenberg.
Ausblick in der Sonne bei Beatenberg.
Der Niesen mit dem Nebelmeer über dem Thunersee.
Der Niesen mit dem Nebelmeer über dem Thunersee.

In Beatenberg war es nicht nur sonnig, sondern auch deutlich wärmer als unten am See. Das Durchbrechen der Nebelgrenze war wie immer sehr eindrücklich. Denn der Nebel war so dicht, dass man teilweise keine 20 Meter weit schauen konnte. Eine dicke, kalte Suppe war das. Und dann sieht man zuerst ein paar Sonnenstrahlen, ein wenig blauen Himmel und plötzlich ist man im strahlenden Sonnenschein und von oben sieht der grausige Nebel auch noch wunderschön aus.

Zurück in der Nebelsuppe in Thun.
Zurück in der Nebelsuppe in Thun.

Und wenn man dann wieder hinab fährt und plötzlich alles wieder grau ist und man alle Klamotten, die man dabei hat, anziehen muss um gegen die Kälte bestehen zu können, dann erscheint der Sonnenschein über der Nebeldecke total surreal. Wie ein Traum. Gestern riss der Nebel am Abend zumindest auf und am See sah man etwas blauen Himmel. Heute war es trüb und grau, nass und mit Temperaturen unter 0°C. Aber wenn ich mir in den Kopf gesetzt habe, um den Thunersee zu fahren, dann ziehe ich das halt durch.

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Auf der Suche nach der Sonne

Uih, der letzte Eintrag hier ist doch tatsächlich fast zwei Monate her. Der Grund dafür ist simpel, seit damals gab es leider keine Gelegenheit mehr, sich auf das Bike zu schwingen und ein paar Bilder zu machen. Denn der Winter kam dieses Jahr sehr früh und mit viel Schnee. Sogar bis hier unten hat es schon mehrmals geschneit. Aber zum Glück ist Verlass auf das Weihnachtstauwetter. Denn dieses hat den Schnee hier geschmolzen. Allerdings auch eine fette Nebeldecke über alles gelegt. Um diesem Nebel zu entfliehen, habe ich mich heute mit dem Luftikus auf den Weg zum Thunersee gemacht. Denn Meteo versprach dort Sonnenschein.

Sonne kämpft sich durch den Nebel am Sonnenweg.
Sonne kämpft sich durch den Nebel am Sonnenweg.

Und so war es auch. In Thun war die Wolkendecke schon viel dünner als in Bern. Und nach einigen anstrengenden Höhenmetern, genau auf 1000 Meter Höhe und am „Sonnenweg“-Schild, drückten sich die ersten Sonnenstrahlen durch die eisige Nebelluft.

Der Luftikus in der Höhensonne bei Heiligenschwendi.
Der Luftikus in der Höhensonne bei Heiligenschwendi.

Über dem Nebel gab es wundervolle Aussichten mit viel Schnee zu genießen. Um den Schnee habe ich allerdings einen Bogen gemacht. Denn ich bin nur auf den geräumten Straßen gefahren. Eben so weit hinauf, bis zu viel Schnee auf der Straße lag.

Blick gegen die Sonne.
Blick gegen die Sonne.

Danach ging es hinunter ans Seeufer und einmal rundherum um den See. Und da sich der Nebel immer weiter auflöste, konnte man auch vom See aus die Berge bewundern. Selbst der Niesen war am späten Nachmittag in seiner gesamten Pracht sichtbar. So macht das Weihnachtstauwetter Freude.

Der Niesen mit der Sonne im Rücken.
Der Niesen mit der Sonne im Rücken.

Und so schaut die Tour auf der Karte aus:

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Tour auf den Nünenenberg

Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Der Herbst hält langsam aber sicher Einzug und somit werden die Tage, an denen man noch mit dem Bike in den Bergen unterwegs sein kann, knapp und knapper. Deswegen nutzte ich heute den sonnigen Nachmittag für einen Ausflug ins Gantrisch-Gebiet. Wobei sich die Berge anfangs noch in den Wolken versteckten.

Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.
Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.

Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ab und zu konnte man die Berge aber erahnen und somit die Wand, die sich vor einem auftat. Aber sie wurde bezwungen und nach langer und kraftraubender Kletterei stand ich direkt vor dem Gantrisch. Bei etwas über 1’700 Meter Höhe war der höchste Punkt erreicht und es ging auf steilen Wegen hinab.

Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Die braune Spur vorn links auf diesem Bild, das war der Weg.

Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
An einer Stelle war dann plötzlich der Thunersee und die Bergriesen des Berner Oberlandes zu sehen. Was für ein großartiger Anblick. Herbstlicher Wald, blauer See mit weißen Segelboot-Punkten und dahinter die schneebedeckten Berge.

Der Fallbach-Wasserfall.
Der Fallbach-Wasserfall.
Zum Ende der steilen Abfahrt hatte es noch ein Highlight parat, denn da rauschte ein Wasserfall. Der Fallbach fällt da herab.

Wie das Niederhorn erklommen wurde.

Im März war ich bereits einmal auf dem Niederhorn (1’950 Meter), damals mit Schneeschuhen. Weil das so eindrücklich war, musste der Gipfel eben auch mit dem Bison-Bike bezwungen werden. So machte ich mich gestern auf den Weg.

Am See in Thun.
Am See in Thun.
Rast in Heiligenschwendi.
Rast in Heiligenschwendi.

Gestartet wurde in Thun bei bestem Wetter. Nach wenigen Metern am See entlang ging es streng bergauf. Bei drückender Hitze. In Heiligenschwendi konnte man zum ersten Mal das Niederhorn sehen. Auf dem Foto oben sieht man die Antenne auf dem Gipfel als kleinen Strich.

Erste kleine Abfahrt.
Erste kleine Abfahrt.
Im Justistal unterhalb des Niederhorns.
Im Justistal unterhalb des Niederhorns.

Es folgte eine kleine erholsame Abfahrt, bevor die Kletterei weiter ging. Und wie. Irgendwann waren die Beine komplett leer. Als ich endlich oben war, hatte es sich leider zugezogen und der Wind frischte auf. Ich spürte aber vor allem die mehr als 1’800 Höhenmeter, die ich irgendwie aus meinem Körper gequetscht hatte.

Blick hinab ins Justistal.
Blick hinab ins Justistal.
Das Bison auf dem Niederhorn.
Das Bison auf dem Niederhorn.
Blick auf den Brienzersee.
Blick auf den Brienzersee.

Die Abfahrt machte die Ermattung nicht unbedingt einfacher. Im Gegenteil. Wobei der Pfad hinab eh meist nicht fahrbar war. Dafür ging es quer durch fast unberührte Natur und manchmal gaben die Wolken auch Ausblicke auf die Viertausender im Süden frei.

Kurze Verschnaufpause auf der Abfahrt.
Kurze Verschnaufpause auf der Abfahrt.
Viertausender zwischen den Wolken.
Viertausender zwischen den Wolken.
Sonne über Interlaken.
Sonne über Interlaken.
Neugierige Esel am Wegrand.
Neugierige Esel am Wegrand.

An der Stelle, wo die neugierige Esel nach Aufmerksamkeit verlangten, stand ich bereits vor drei Jahren beim Alpencrössli. Damals sind wir den angeblich gesperrten Weg hinab gefahren. Leider ist mir das erst später wieder eingefallen, als ich schon auf dem Umweg über die Strasse war. Wahrscheinlich wollten mir die Esel das mitteilen.

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Die Bezwingung des Rengglipasses.

Gestern war Premiere, das Bison und ich haben allein unseren ersten Pass in der neuen Heimat bezwungen. Und das war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Denn den Rengglipass (1879 Meter hoch, das ist Einsteins Geburtsjahr) kann man nicht komplett fahren. Nach dem Anstieg hinauf nach Aeschiried, der Fahrt durch das wunderbar idyllische Suldtal und… » Galerie anschauen

Die beste Wochenendbeschäftigung ist das Entdecken.

Nach den ersten Höhenmeter oberhalb von Burgistein.
Nach den ersten Höhenmeter oberhalb von Burgistein.
Kuhschau in Riffenmatt.
Kuhschau in Riffenmatt.
Underi Hällstett ist erklommen.
Underi Hällstett ist erklommen.
Hällstett-Panorama mit Bikerin.
Hällstett-Panorama mit Bikerin.
Schneereste auf der Nordseite.
Schneereste auf der Nordseite.
Der Frühling kämpft sich auch in der Höhe durch.
Der Frühling kämpft sich auch in der Höhe durch.
Biketourismus-Werbebild
Biketourismus-Werbebild
Blumen, Singletrail und beste Aussicht.
Blumen, Singletrail und beste Aussicht.
Wichtiger Hinweis im Gurnigel-Gantrisch-Skigebiet.
Wichtiger Hinweis im Gurnigel-Gantrisch-Skigebiet.
Blick auf Thun vor der Abfahrt.
Blick auf Thun vor der Abfahrt.

Das sommerliche Aprilwochenende lud ohne Frage zum Ausflug in die Berge ein. Und so machten sich unsere liebe Begleitung, das Bison und ich auf den Weg in die Berge. Am Samstag ging es von Burgistein aus ins Gebiet Gurnigel-Gantrisch. Bis auf über 1.600 Meter Höhen haben wir es geschafft. Und auch wenn Komoot mal wieder log und so aus angekündigten „Flowigen Singletrails“ ruppige Aufstiege wurden, weil es uns den Trail in die falsche Richtung fahren ließ, war es eine wunderbare Tour. Der Aufstieg ging gefühlt eine Ewigkeit, aber zumindest war die Abfahrt danach nicht langweilig. Denn wir stapften durch Schneefelder und schlugen uns durch kleinere Bergrutsche. Aber eben, das wurde natürlich alles von uns mit Bravour und ohne Murren gemeistert.

Raus aus Thun, rauf in den Frühling.
Raus aus Thun, rauf in den Frühling.
Frühlingsknospen und -blüten überall.
Frühlingsknospen und -blüten überall.
Blick runter zum Thunersee.
Blick runter zum Thunersee.
Blick vom Blueme-Turm Richtung Süden.
Blick vom Blueme-Turm Richtung Süden.
Blick vom Blueme-Turm Richtung unten.
Blick vom Blueme-Turm Richtung unten.
Grandioser Ausblick bei der Abfahrt.
Grandioser Ausblick bei der Abfahrt.
Frühlingsidylle bei Sigriswil.
Frühlingsidylle bei Sigriswil.
Weiter hinab, dem Thunersee entgegen.
Weiter hinab, dem Thunersee entgegen.
Angekommen am Thunersee.
Angekommen am Thunersee.

Am Sonntag ging es von Thun aus ins Blueme-Gebiet. Das liegt nicht ganz so hoch, bis knapp 1.400 Meter kamen wir, und auf der Südseite. Dementsprechend grün und voller Blüten war die Natur dort. Highlight dieser Tour war eindeutig die Abfahrt, die man sich recht hart erkämpfen musste. Ein grandioses Panorama mit Thunersee und Oberland-Gipfel wurde geboten. Und einige feine, zum Teil sehr steile Wege hinab nach Thun.

Feierabend
Feierabend
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