Chasing the sinking sun

Untergehende Sonne an der Flughafenbrücke
Untergehende Sonne an der Flughafenbrücke
Nach Feierabend noch ne kleine Tour machen wollen und dann bis kurz vor 22 Uhr unterwegs zu sein, ist ne feine Sache. Im weichen Sonnenlicht durch den Stadtwald düsen auch. Das macht halt auch ordentlich Spaß mit dem Dottore. Und klettern kann der wie ein Wahnsinniger. 27 Prozent Steigung wurden gemessen, mit dem Jabba ist bei maximal 21 Prozent Schluss. Dafür sind die Abfahrten mit dem Jabba aber auch deutlich entspannter. Der Dottore klettert dafür so stark, dass wir uns heute ein Rennen mit einem anderen Mountainbiker im Stadtwald liefern konnten.
Maximale Steigung
Maximale Steigung

Formaufbau

Nach viel zu langer Pause bin ich endlich mal wieder sieben Tage am Stück Rad gefahren. Also nicht durchgängig, sondern an jedem Tag mal. Verstehste? Heute zum Abschluss eine richtig schöne Tour mit dem Jabba. Über Stock und Stein. Wobei mehr Stock als Stein, weil in den Wäldern hier muss unbedingt mal aufgeräumt werden. Was… » Galerie anschauen

Energieproblematik

So, wenn ich morgen im Büro wieder gefragt werde, wo ich mich am Wochenende rumgetrieben habe, muss ich nicht wieder ewig lange überlegen, um eine Antwort zu finden. Weil ich mich nämlich hab überwachen lassen. Und so schaut das aus:

Okay, wie man unschwer erkennen kann, hat der Akku vom iPhone nicht durchgehalten. Der erste Unterbruch war die Meldung, dass der Akku nur noch zu 20 Prozent voll ist. Beim zweiten waren es nur noch 10%, dann habe ich die Aufzeichnung beendet. Schade eigentlich, aber ich hoffe mit der OS 3.0 hat sich dieses Problem dann erledigt und die Aufzeichnung läuft dann auch, wenn die Anwendung nicht im Display und im Vordergrund ist. Das frisst leider extrem viel Energie.

Gut erkennen kann man ebenfalls, wie ich anfangs auf der Suche nach neuen Wegen in die ein oder andere Sackgasse geraten bin. Und einige nicht nachvollziehbare Schleifen gefahren bin. Aber bei mir ist eben der Weg das Ziel.

Fotos habe ich auch gemacht, ein paar gibt es bei der Trackseite zu sehen. Die sind aber nicht schön, weil unbearbeitet vom iPhone. Aber ich habe noch andere. Die letzten drei entstanden alle vom selben Ort aus. Einfach deswegen, weil ich auf dieser Bank saß und mich nicht mehr bewegen konnte und wollte. Da war mein Akku nämlich auch leer.

Grün mit Gelb und blauem Himmel
Grün mit Gelb und blauem Himmel
Grün und Blau mit Wolken
Grün und Blau mit Wolken
Wäldchen
Wäldchen
Weiße Möhre
Weiße Möhre

Der Hornissenberg

Wo ich mich an einem Tag wie heute aufhalte, ist ja sicher klar. Die weiße Möhre und ich, wir haben dann auch heute so einiges erlebt. Eine Gruppe Hirsche haben wir gesehen. Richtige Hirsche, mit sehr großem Geweih. Und zwar genau an der Stelle, wo man noch immer dabei ist den Wald zu asphaltieren. Sehr… » Galerie anschauen

Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen

Heute habe ich die Tour de France mal Tour de France sein lassen. Denn da gab es eh nichts zu sehen, bis auf ausgebrannte Autos. Und die Fahrer schienen das heute auch nicht so ernst zu nehmen. Hat man sich aber auch mal verdient. Und es war eh klar, dass der Bursche Cavendish gewinnen würde. Zurecht. Jedenfalls war ich mir dessen bald sicher. Deswegen habe ich mich lieber selbst aufs Rad gesetzt.

Das Wetter war dabei das totale Gegenteil von dem zuvor im TV gesehenen. Dort Hitze und strahlender Sonnenschein, hier unter 20°C, stark bewölkt und relativ kühler Wind. Ich liebe dieses Wetter ja, zumindest zum Radfahren. Und die Felder können ja selbst bei solchen Bedingung golden leuchten.

Goldenes Feld mit Kugeln drauf.

Es wurde dann aber auch schon dunkel, war ja auch schon spät. Deswegen kommen auch gleich die Fabelgeschichten, aber erst noch ein Bild.

Ein Blick zurück, gleicher Standpunkt wie das Feldbild.

Dann also zu den Tieren. Wenn man so spät unterwegs ist, begegnet man diesen häufiger. Hasen gab es gleich zwei. Der erste war schön, mit langen Ohren. Der zweite war so groß wie ein Kalb, unglaublich. Füchse gab es auch zwei, aber gleichzeitig. Die waren noch sehr jung und tollten auf dem Weg rum. Als sie mich bemerken, rannten sie sofort weg. Der eine nach links, der andere nach rechts. Hoffentlich haben die sich dann wiedergefunden. Mufflons habe ich auch gesehen, zum ersten Mal in meinem Leben. Also zum ersten Mal hier. Ich wusste zwar schon immer, dass es die hier in einem sehr begrenzten Gebiet gibt, aber gesehen habe ich die nie. Bis heute.

Die schönste Begegnung war aber die mit dem Jungen im Rollstuhl, der mich freundlich gegrüßt hat und über meine Antwort sehr erfreut war. Sowas passiert einem als Radfahrer zum Glück auch immer mal wieder.

Radtour

1. Szene

Alles noch lustig. Ich komme oben auf dem Helenenstein an und werde von diesem Vogel begrüßt:

Pinguin am Helenenstein

2. Szene

Auf der Straße vor mir sitzt plötzlich ein Vogel. Ein echter. Ich sehe ihn erst sehr spät und dreh dann wieder um. Der kann ja da nicht sitzen bleiben, sonst fährt ihn das nächste Auto platt. Der Vogel sitzt da mit geschlossenen Augen, reckt den Schnabel in die Höhe und atmet ganz schnell. Das sieht nicht gesund aus. Aber ich weiß ja von meinem Wellensittich R.I.P., dass Vögel nicht schwitzen können. Und deswegen so die Temperatur ausgleichen müssen. Der Vogel reagiert aber nicht und bleibt so sitzen. Also heb ich den hoch und will ihn neben die Straße setzen. Der krallt sich aber mit aller Kraft im Asphalt fest. Und fliegt dann doch weg, etwas kraftlos, aber immerhin. Ich hoffe es geht dir gut, kleiner Vogel.

3. Szene

Ich quäle mich diesen Berg hoch. Schotterpiste auf einer Trasse durch den Wald, damals angelegt für die Erdgasleitung. Ich bin total am Ende, die Muskeln in den Beinen verkrampfen und alles schmerzt. Oben angekommen dann folgendes Bild:

Sonnenstrahlen

4. Szene

Ich weiß nicht mehr wo ich bin, obwohl ich die Wege blind abfahren könnte. Ich bin nur noch eine Maschine. Ich trete und trete völlig monoton in die Pedale, jeder Muskel schmerzt, ich habe absolut keine Energie mehr. Von außen habe ich wohl einen leeren Blick, von inne sehe ich alles nur noch verschwommen. Ich nehme nichts mehr richtig wahr. Mein Kopf ist total leer und wenn ich doch was denke, dann nur an den Hunger. Dabei bin ich gerade mal anderthalb Stunden unterwegs. Und werde noch mehr als eine Stunde so weiter fahren, weil ich im Zustand völliger geistiger Umnachtung den direkten Weg nach Hause nicht mehr folgen kann und irgendwo falsch abbiegen werde.

Von Hitzeauswirkungen und Regenbremsen

Es ist heiß, sehr heiß. Und das Radfahren macht momentan keinen Spaß. Egal ob richtige Tour oder nur der kurze Weg in die Stadt, überall hat man mit den Folgen der Hitze zu kämpfen.

So sind die Straßen derzeit zwar erstaunlich leer, obwohl noch nicht einmal die Schulferien begonnen haben (glaube ich jedenfalls). Hängt vielleicht auch mit dem Benzinpreis zusammen. Denn dafür sind massenhaft Radfahrer unterwegs. Was ansich eine gute Sache ist. Nur sind eben auch viele unterwegs, die nicht so geübt sind. Die ihr Fahrrad nicht unter Kontrolle haben. Oder denen es Spaß macht, mir auf meiner Seite des Weges/der Straße entgegen zu fahren. Beim ersten Mal ging das gerade noch gut, das zweite Mal spürte ich mit voller Wucht am Unterarm. Danke auch.

Auf Tour über Stock und Stein ist kein so hohes Verkehrsaufkommen hinderlich. Dafür aber ganz andere Dinge. Den Namen des einen Problems habe ich jetzt endlich mal recherchiert, es sind die Regenbremsen. Diese Viecher sind überall und wahnsinnig aggressiv. Und sie werden immer schneller. Reichte es vor ein paar Jahren noch, mindestens 15 km/h zu fahren, halten die jetzt schon bis 20 km/h mit. Das Spiel läuft dann folgendermaßen ab. Wenn es irgendwo bergauf geht, sitzen die Viecher in Massen auf dem Boden und zwar in Fahrtrichtung. Sobald man an ihnen vorbei fährt, starten die und fliegen ihrem Opfer hinterher. Als ich dann gestern die Sonne im Rücken hatte, sah ich in meinem Schatten, dass mich ein riesiger Schwarm verfolgt. Sehr beängstigend. Und sobald man Geschwindigkeit verliert, ist man verloren. Dann schwirren die um einen rum und stechen zu. Vorzugsweise ins Gesicht. Gestern war es so schlimm, dass ich desöfteren laut geflucht habe, obwohl ich ja eigentlich ein sehr ruhiger Mensch bin. Aber diese Tiere sind wahrlich die Ausgeburt der Hölle.

Und wenn man dann so schnell wie möglich die Anstiege bewältigen muss, obwohl man die Hitze ja gar nicht verträgt und total am Ende ist, würde man ja auch gern mal eine Pause machen. Aber wie gesagt, die Viecher sind überall. Sobald man anhält und was zu essen aus dem Rucksack nimmt, wird man schon mindestens dreimal gestochen. Einen einzigen Platz hatte ich dann doch gefunden, um den geschundenen Körper ein wenig zu erholen. Diesen kann man auf den Bilder sehen. Leider hatte es da kein Netz, ich wollte aber telefonieren.

Teich
Teich
Teich im Wald
Teich im Wald

Bei der Pannenfrei-Statistik ist die 300km-Marke geknackt worden. Ich habe schon überlegt, mir das Profil der Reifen irgendwo auf den Körper tätowieren zu lassen. Habe mich gestern zur Probe mal vom Fahrrad geschmissen (mitten in die Brennnesseln) und danach hatte ich einen Abdruck auf den Rippen. Hurra. Fällt aber auch nicht weiter auf, wenn man verschwitzt, vom Staub paniert, von Brennnesseln verbrannt, zerkratzt, zerstochen und blutverschmiert nach Hause kommt.

Montagslied

Hurra, beim Teitur gibt es heute wirklich einen neuen Song. Gleich mal anhören, hier.

Da wäre ich jetzt auch gern, somewhere in the city.

Uih, jetzt hätte ich beinahe die Tourdaten übersehen. Hab es aber noch gemerkt. Deswegen gibt es die jetzt hier. Bitte freuen sie sich jetzt!

  • 25.03.08 +++ Prinzenbar/Hamburg
  • 26.03.08 +++ Gleis 22/Münster
  • 27.03.08 +++ Karlstorbahnhof/Heidelberg
  • 28.03.08 +++ Ampere/München
  • 30.03.08 +++ Roter Salon/Berlin
  • 31.03.08 +++ Kamp/Bielefeld
  • 01.04.08 +++ Prime Club/Köln

Der 28. ist übrigens ein Freitag. Lisa, das ist unser Weihnachtsgeschenk, weil wir Weihnachten doch so sehr lieben. 🙂

February Stars

Bald beginnt ja das Jahr 2008 und das in konzerttechnischer Hinsicht gleich hammermäßig. So kommt auch meine derzeitige Lieblingsband, die Stars, wieder aus dem kalten Montreal ins etwas wärmere Deutschland. Und als wenn das nicht schon großartige genug wäre, steht jetzt auch noch die Vorband fest. Dies ist niemand geringeres als Apostle of Hustle. Für mich persönlich bedeutet das, dass die Konzerte sowas wie Weihnachten im Februar sind. Wobei mir Weihnachten ja furchtbar egal ist, besonders dieses Jahr. Aber ich ziehe diesen Vergleich, damit man die Freude ansatzweise nachvollziehen kann.

Muss ich nur noch Schlafplatz und Reisemöglichkeit für mindestens einen der folgenden Termine finden. Ja, das ist sowas wie ein Aufruf. Aber hier erstmal die Daten:

  • 07.02.08 +++ Knust/Hamburg
  • 10.02.08 +++ Mousonturm/Frankfurt
  • 11.02.08 +++ Gloria/Köln
  • 12.02.08 +++ Kesselhaus/Berlin

Wer sich ein Bild machen möchte, was so ein Stars-Konzert bietet, der klicke bitte hier und genieße das Video vom Auftritt bei der Popkomm diesen Jahres. In voller Länge. Und fast ohne Tonprobleme. Wundervoll!

In diesem Sinne heute und dann auch im Februar 08: „Es ist kalt, lasst uns tanzen.“

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close