Zweite Tour zum Gantrischseeli

Fast genau drei Monate nach der letzten Tour zum Gantrischseeli besuchte ich diesen schönen Ort wieder einmal. Der Anstieg ist noch immer sehr anstrengend, aber es lohnt sich. Hinter dem Gantrisch drückten sich die Wolken gegen die Berge und zauberten zusammen mit der tief stehenden Sonne eine wunderbare Stimmung. Weiter ging es dann Richtung Nüneneflue… » Galerie anschauen

Ein Sonntagabend in den Bergen

Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.
Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.
Der lächelnde Esel.
Der lächelnde Esel.

Gestern zog es mich mal wieder Richtung Riggisberg, die Esel besuchen. Dort stand einer der Esel auf der Weide als ich ankam und es dauerte nicht lange, bis die anderen beiden auch aus dem Stall kamen. Ein paar Minuten später wurde ich belagert und angebettelt. Ich nutze die Pause neben der Eselfotographie für die weitere Tourplanung, denn eine Plan hatte ich mir nicht gemacht. Und da die Berge einladend aussahen und meine Beine sich noch gut anfühlten, machte ich mich auf Richtung Gurnigel. Dorthin, wo Anfang April noch meterhoher Schnee lag. Mit über 2’000 Höhenmetern in den Beinen, die mittlerweile nicht mehr so frisch, dafür von Krämpfen durchzogen, waren, kam ich oben an. Und konnte die Strapazen mit einer wunderschönen Aussicht im warmen Abendsonnenlicht ausgleichen. Aber nur unter Zeitdruck, denn irgendwie musste ich bis Sonnenuntergang den nächsten Bahnhof erreichen. Was mir dann auch knapp noch gelang.

Der Gantrisch in der Abendsonne.
Der Gantrisch in der Abendsonne.
Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.
Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.

Tour zum Gantrischseeli

Am Sonntag schleppte ich meinen von der Pollenallergie geplagten Körper Richtung Alpen, um den dritten Geburtstag des Bisons endlich nachzuholen. Aus diesem Anlass wollte ich dem Bison endlich wieder ein bisschen Höhenluft zu Gemüte führen. Und so fuhren wir einfach mal der Gürbe entlang, 1’000 Höhenmeter hinauf, bis die Gürbe nur noch ein kleiner Wasserlauf… » Galerie anschauen

Das erste Frühlingswochenende das Jahres.

Viel zu lange hat es gedauert, bis der Frühling endlich seine Weg hierher gefunden hat. Erst jetzt sind die Temperaturen gestiegen und das Wochenende konnte für die ersten Frühlingstouren des Jahres genutzt werden.

Der Luftikus auf dem Ulmizberg.
Der Luftikus auf dem Ulmizberg.

Am Samstag waren die Beine noch müde und schwer vom Nada Surf-Konzert, deswegen ging es nur auf eine kurze Tour. Höhenmetern sammeln am Ulmizberg und Gurten.

Heute versuchte ich mich wieder am Gurnigelpass. Den wollte ich vor gut einem Jahr bereits bezwingen, musste damals aber aufgeben, weil die Kraft nicht reichte. Auch diesmal war es ein harter Kampf und eine echte Quälerei, aber mit besserem Ende.

Der Esel in Riggisberg genießt die Wärme.
Der Esel in Riggisberg genießt die Wärme.
Die Esel mit Nachwuchs und Aussicht auf die Berge.
Die Esel mit Nachwuchs und Aussicht auf die Berge.

Zunächst fuhr ich aber Richtung Riggisberg, wo ich vor fast genau einem Jahr die Esel zum ersten Mal traf. Und Überraschung, sie haben Nachwuchs und sind jetzt zu dritt.

Die Bikestrecke ist noch tief verschneit.
Die Bikestrecke ist noch tief verschneit.

Je höher es hinauf ging und je näher der Gurnigelpass kam, desto mehr verschwand die warme Frühlingsluft. Oben lag der Schnee noch meterhoch.

Aussicht auf den Gantrisch mit viel Schnee.
Aussicht auf den Gantrisch mit viel Schnee.

Nach der Abfahrt und der damit verbundenen Vernichtung der hart erkämpften Höhenmetern wurde die Luft aber wieder wärmer und der Schnee war nur noch eine Erinnerung.

Tour auf den Nünenenberg

Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Der Herbst hält langsam aber sicher Einzug und somit werden die Tage, an denen man noch mit dem Bike in den Bergen unterwegs sein kann, knapp und knapper. Deswegen nutzte ich heute den sonnigen Nachmittag für einen Ausflug ins Gantrisch-Gebiet. Wobei sich die Berge anfangs noch in den Wolken versteckten.

Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.
Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.

Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ab und zu konnte man die Berge aber erahnen und somit die Wand, die sich vor einem auftat. Aber sie wurde bezwungen und nach langer und kraftraubender Kletterei stand ich direkt vor dem Gantrisch. Bei etwas über 1’700 Meter Höhe war der höchste Punkt erreicht und es ging auf steilen Wegen hinab.

Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Die braune Spur vorn links auf diesem Bild, das war der Weg.

Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
An einer Stelle war dann plötzlich der Thunersee und die Bergriesen des Berner Oberlandes zu sehen. Was für ein großartiger Anblick. Herbstlicher Wald, blauer See mit weißen Segelboot-Punkten und dahinter die schneebedeckten Berge.

Der Fallbach-Wasserfall.
Der Fallbach-Wasserfall.
Zum Ende der steilen Abfahrt hatte es noch ein Highlight parat, denn da rauschte ein Wasserfall. Der Fallbach fällt da herab.

Die Gantrisch Königsroute (Extended Version).

Im Gantrisch-Gebiet gibt es eine offiziell ausgewiesene Königsroute (Weitere Infos). Einen Teil davon bin ich im April schon gefahren, allerdings in die falsche Richtung. So wurde aus dem flowigen Trail damals ein elendiger Anstieg. Deswegen war der Plan, diesen Trail irgendwann auch in die richtige Richtung zufahren.

Da das Gantrisch-Gebiet von hier aus in Sichtweite liegt, habe ich die Königsroute erweitert und bin an der Haustür gestartet. Zwar wusste ich, dass die 2’000 Höhenmeter und 80 Kilometer hart werden würden. Aber dass ich fünfeinhalb Stunden durchtreten musste, um noch vor Sonnenuntergang daheim anzukommen, war so nicht geplant. Bei der ersten Rast auf dem Ulmizer war aber die Welt noch in Ordnung.

Blick vom Ulmiz mit den Gantrisch-Bergen am Horizont.
Blick vom Ulmiz mit den Gantrisch-Bergen am Horizont.

Unterwegs traf ich in Riggisberg einen alten Bekannten. Wobei das Eselchen bei der letzten Begegnung noch längere Haare hatte. Aber an seiner Glocke war er gut zu erkennen.

Das Eselchen bei Riggisberg.
Das Eselchen bei Riggisberg.

Nach gefühlt endloser Kletterei hatte ich irgendwann die maximale Höhe von gut 1’600 Metern erreicht und war mittendrin in der Bergwelt. Der Anstieg verlief nur durch Wald, so war es durchaus befriedigend, irgendwann den Wald zu verlassen und endlich die Aussicht auf die Berge genießen zu können.

Der Ausblick am Gantrisch mit Blumen verziert.
Der Ausblick am Gantrisch mit Blumen verziert.
Das Bison wartet auf den Start am Trail.
Das Bison wartet auf den Start am Trail.

Der Trail Richtung zur Unteri Hällstett war dann viel zu schnell vorbei. Gefühlt zumindest. Wobei das aber auch etwas Gutes hatte, denn die Zeit drängte, die Sonne würde bald verschwinden und der Heimweg war noch lang.

Panorama Unteri Hällstett
Panorama Unteri Hällstett

Nur wurde der Heimweg schwieriger als gedacht. Ein kleiner Sturz führte dazu, dass ich nicht mehr alle Gänge schalten konnte. Für eine Reparatur war aber keine Zeit. Zudem waren die Trinkvorräte aufgebraucht. So quetschte ich auf den 35 Kilometern nach Hause meinen Körper aus, tankte Wasser am Brunnen und kam ohne Kraft, aber mit den letzten Sonnenstrahlen daheim an. Beim nächsten Mal fahr ich wohl besser ein bitzli früher los. Und schmeiss das Bison besser nicht mehr um.

Die beste Wochenendbeschäftigung ist das Entdecken.

Nach den ersten Höhenmeter oberhalb von Burgistein.
Nach den ersten Höhenmeter oberhalb von Burgistein.
Kuhschau in Riffenmatt.
Kuhschau in Riffenmatt.
Underi Hällstett ist erklommen.
Underi Hällstett ist erklommen.
Hällstett-Panorama mit Bikerin.
Hällstett-Panorama mit Bikerin.
Schneereste auf der Nordseite.
Schneereste auf der Nordseite.
Der Frühling kämpft sich auch in der Höhe durch.
Der Frühling kämpft sich auch in der Höhe durch.
Biketourismus-Werbebild
Biketourismus-Werbebild
Blumen, Singletrail und beste Aussicht.
Blumen, Singletrail und beste Aussicht.
Wichtiger Hinweis im Gurnigel-Gantrisch-Skigebiet.
Wichtiger Hinweis im Gurnigel-Gantrisch-Skigebiet.

Blick auf Thun vor der Abfahrt.
Blick auf Thun vor der Abfahrt.
Das sommerliche Aprilwochenende lud ohne Frage zum Ausflug in die Berge ein. Und so machten sich unsere liebe Begleitung, das Bison und ich auf den Weg in die Berge. Am Samstag ging es von Burgistein aus ins Gebiet Gurnigel-Gantrisch. Bis auf über 1.600 Meter Höhen haben wir es geschafft. Und auch wenn Komoot mal wieder log und so aus angekündigten „Flowigen Singletrails“ ruppige Aufstiege wurden, weil es uns den Trail in die falsche Richtung fahren ließ, war es eine wunderbare Tour. Der Aufstieg ging gefühlt eine Ewigkeit, aber zumindest war die Abfahrt danach nicht langweilig. Denn wir stapften durch Schneefelder und schlugen uns durch kleinere Bergrutsche. Aber eben, das wurde natürlich alles von uns mit Bravour und ohne Murren gemeistert.

Raus aus Thun, rauf in den Frühling.
Raus aus Thun, rauf in den Frühling.
Frühlingsknospen und -blüten überall.
Frühlingsknospen und -blüten überall.
Blick runter zum Thunersee.
Blick runter zum Thunersee.
Blick vom Blueme-Turm Richtung Süden.
Blick vom Blueme-Turm Richtung Süden.
Blick vom Blueme-Turm Richtung unten.
Blick vom Blueme-Turm Richtung unten.
Grandioser Ausblick bei der Abfahrt.
Grandioser Ausblick bei der Abfahrt.
Frühlingsidylle bei Sigriswil.
Frühlingsidylle bei Sigriswil.
Weiter hinab, dem Thunersee entgegen.
Weiter hinab, dem Thunersee entgegen.

Angekommen am Thunersee.
Angekommen am Thunersee.
Am Sonntag ging es von Thun aus ins Blueme-Gebiet. Das liegt nicht ganz so hoch, bis knapp 1.400 Meter kamen wir, und auf der Südseite. Dementsprechend grün und voller Blüten war die Natur dort. Highlight dieser Tour war eindeutig die Abfahrt, die man sich recht hart erkämpfen musste. Ein grandioses Panorama mit Thunersee und Oberland-Gipfel wurde geboten. Und einige feine, zum Teil sehr steile Wege hinab nach Thun.

Feierabend
Feierabend
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close