Wanderung um den Gantrisch

Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.
Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.

Vorbei an der Alphütte Obernünenen, wo die Kühe zum Saufen in Schlange anstanden, ging es hinauf zum Leiterepass. Vorbei an alten Bunkeranlagen überquerten wir den Pass und wurden mit einem wunderbaren Ausblick auf die Bergwelt der Alpen belohnt.

Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Kurz vor dem Leiterepass.
Kurz vor dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.

Hinter dem Gantrisch ging es weiter zum Morgetepass. Kurz vor dem Morgetepass chillten noch ein paar Kühe auf dem Weg. Und am Pass wartete der Kiosk auf Kundschaft.

Der Blick auf den Morgetepass.
Der Blick auf den Morgetepass.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Die Morgete-Kühe.
Die Morgete-Kühe.
Blick zurück am Morgetepass.
Blick zurück am Morgetepass.

Zum Abschluss ging es vom Morgetepass hinab zum Gantrischseeli und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Das Gantrischseeli.
Das Gantrischseeli.

Die dritte Gantrisch-Expedition des Jahres

Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.
Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.

Am Sonntag machte ich mich nun schon zum dritten Mal in den letzten Wochen auf zum Gantrisch. Diesmal ging es noch ein wenig höher als bei den letzten Touren, nämlich bis auf 1’774 Meter Höhe am Girisberg. Vorher musste aber ein kräftezerrender Anstieg überwunden werden, was bei den hohen Temperaturen noch schwieriger war als ohnehin schon. Aber dafür wurde ich unterhalb der Tschingelflue von einer Kuhherde begrüßt.

Zwei kuschelnde Kühe.
Zwei kuschelnde Kühe.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.

Oben an der Alphütte Obernünenen waren die Temperaturen angenehmer, aber es ging dann auch schnell wieder bergab. Einfach weil der Trail so viel Spaß macht. Ich bin dann aber nicht wie sonst Richtung Thun hinab gefahren, sondern zurück Richtung Gurnigel und von dort runter nach Burgistein. Das war aber auch eine sehr feine Tour.

Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
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Kaiserwetter auf der Gantrisch-Königsroute

Blick auf die Tschingelhütte.
Blick auf die Tschingelhütte.

Wenn ein verlängertes Wochenende ansteht und die Wettervorhersage ab Sonntag Dauerregen vorhersagt, dann muss man sich auch mit Halsschmerzen auf das Bike schwingen und auf den Weg in die Berge machen.

Ausblick Richtung Chueberg.
Ausblick Richtung Chueberg.

Aus diesem Grund habe ich mich wieder auf den Weg zum Gantrisch gemacht, zunächst auf der gleichen Strecke wie letzte Woche. Weiter sollte es dann Richtung Westen auf die Gantrisch-Königsroute gehen. Allerdings war das Wetter so grandios, dass ich noch ein paar Höhenmeter Richtung Obernünene kletterte. Einfach um die wunderwunderschöne Aussicht zu genießen.

Die Tschingelflue.
Die Tschingelflue.
Nüneneflue, Leiterepass und Gantrisch mit Ententeich im Vordergrund.
Nüneneflue, Leiterepass und Gantrisch mit Ententeich im Vordergrund.

Es ist schon unglaublich, wie sehr sich die Natur innerhalb einer guten Woche ändern kann. Wo letzte Woche noch die ersten Blumen blühten, wuchs nun schon saftiges Gras und statt grau und weiß leuchtete alles in hellen Grüntönen. Und auch die Kühe durften nun endlich wieder die Berggräser verspeisen.

Panorama am Gantrisch-Panoramaweg.
Panorama am Gantrisch-Panoramaweg.
"Chum Bueb und lueg dys Ländli a."
„Chum Bueb und lueg dys Ländli a.“
Ausblick aufs Ländli.
Ausblick aufs Ländli.
Die Hällstett-Kühe genießen das frische Gras.
Die Hällstett-Kühe genießen das frische Gras.

Der feine Singletrail Richtung Hällstett und dann hinunter nach Riffenmatt war der Höhepunkt der Tour, auch wenn die Kräfte langsam nachließen. Aber eben, bei solch einem Wetter muss man die Kräfte eben so gut wie möglich nutzen.

Blick Richtung Schwarzsee von der Hällstett aus.
Blick Richtung Schwarzsee von der Hällstett aus.
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Auffahrt zum Gantrischseeli

Ausblick auf die Berge 400 Meter nach dem Start.
Ausblick auf die Berge 400 Meter nach dem Start.

Nach vielen grauen Maitagen kam pünktlich zum Auffahrtstag endlich mal wieder die Sonne raus. Was liegt dann näher, als Auffahrt wörtlich zu nehmen und eine Tour hinauf in die Bergwelt zu wagen.

Schneereste auf dem Weg zum Gurnigelpass.
Schneereste auf dem Weg zum Gurnigelpass.
Frühblüher auf 1'400 Meter Höhe.
Frühblüher auf 1’400 Meter Höhe.

Oberhalb von 1’200 Meter Höhe ist der Schnee erst seit kurzem auf dem Rückzug und so gibt es dort noch Schneefelder, aber auch Frühblüher auf den Wiesen.

Am Ufer des Gantrischseelis.
Am Ufer des Gantrischseelis.
Idylle am Gantrischseeli.
Idylle am Gantrischseeli.

Oben auf 1’600 Meter Höhe am Seeli war es recht frisch und ein paar Meter weiter oben begann die Schneedecke, aber es bot sich auch ein sehr feines Panorama.

Blick zurück aufs Gantrischseeli.
Blick zurück aufs Gantrischseeli.
Die ersten Kühen, die schon die Höhenluft genießen dürfen.
Die ersten Kühen, die schon die Höhenluft genießen dürfen.

Eine schnelle Abfahrt später ist der Schnee schon wieder weit weg, die Luft ist warm, überall blüht es und die Pollen kitzeln wieder in der Nase.

Frühlingswiese und Blick zum Thunersee und aufs Oberland.
Frühlingswiese und Blick zum Thunersee und aufs Oberland.
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Zweite Tour zum Gantrischseeli

Fast genau drei Monate nach der letzten Tour zum Gantrischseeli besuchte ich diesen schönen Ort wieder einmal. Der Anstieg ist noch immer sehr anstrengend, aber es lohnt sich. Hinter dem Gantrisch drückten sich die Wolken gegen die Berge und zauberten zusammen mit der tief stehenden Sonne eine wunderbare Stimmung. Weiter ging es dann Richtung Nüneneflue… » Galerie anschauen

Ein Sonntagabend in den Bergen

Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.
Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.

Der lächelnde Esel.
Der lächelnde Esel.

Gestern zog es mich mal wieder Richtung Riggisberg, die Esel besuchen. Dort stand einer der Esel auf der Weide als ich ankam und es dauerte nicht lange, bis die anderen beiden auch aus dem Stall kamen. Ein paar Minuten später wurde ich belagert und angebettelt. Ich nutze die Pause neben der Eselfotographie für die weitere Tourplanung, denn eine Plan hatte ich mir nicht gemacht. Und da die Berge einladend aussahen und meine Beine sich noch gut anfühlten, machte ich mich auf Richtung Gurnigel. Dorthin, wo Anfang April noch meterhoher Schnee lag. Mit über 2’000 Höhenmetern in den Beinen, die mittlerweile nicht mehr so frisch, dafür von Krämpfen durchzogen, waren, kam ich oben an. Und konnte die Strapazen mit einer wunderschönen Aussicht im warmen Abendsonnenlicht ausgleichen. Aber nur unter Zeitdruck, denn irgendwie musste ich bis Sonnenuntergang den nächsten Bahnhof erreichen. Was mir dann auch knapp noch gelang.

Der Gantrisch in der Abendsonne.
Der Gantrisch in der Abendsonne.

Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.
Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.

Tour zum Gantrischseeli

Am Sonntag schleppte ich meinen von der Pollenallergie geplagten Körper Richtung Alpen, um den dritten Geburtstag des Bisons endlich nachzuholen. Aus diesem Anlass wollte ich dem Bison endlich wieder ein bisschen Höhenluft zu Gemüte führen. Und so fuhren wir einfach mal der Gürbe entlang, 1’000 Höhenmeter hinauf, bis die Gürbe nur noch ein kleiner Wasserlauf… » Galerie anschauen

Das erste Frühlingswochenende das Jahres.

Viel zu lange hat es gedauert, bis der Frühling endlich seine Weg hierher gefunden hat. Erst jetzt sind die Temperaturen gestiegen und das Wochenende konnte für die ersten Frühlingstouren des Jahres genutzt werden.

Der Luftikus auf dem Ulmizberg.
Der Luftikus auf dem Ulmizberg.

Am Samstag waren die Beine noch müde und schwer vom Nada Surf-Konzert, deswegen ging es nur auf eine kurze Tour. Höhenmetern sammeln am Ulmizberg und Gurten.

Heute versuchte ich mich wieder am Gurnigelpass. Den wollte ich vor gut einem Jahr bereits bezwingen, musste damals aber aufgeben, weil die Kraft nicht reichte. Auch diesmal war es ein harter Kampf und eine echte Quälerei, aber mit besserem Ende.

Der Esel in Riggisberg genießt die Wärme.
Der Esel in Riggisberg genießt die Wärme.

Die Esel mit Nachwuchs und Aussicht auf die Berge.
Die Esel mit Nachwuchs und Aussicht auf die Berge.

Zunächst fuhr ich aber Richtung Riggisberg, wo ich vor fast genau einem Jahr die Esel zum ersten Mal traf. Und Überraschung, sie haben Nachwuchs und sind jetzt zu dritt.

Die Bikestrecke ist noch tief verschneit.
Die Bikestrecke ist noch tief verschneit.

Je höher es hinauf ging und je näher der Gurnigelpass kam, desto mehr verschwand die warme Frühlingsluft. Oben lag der Schnee noch meterhoch.

Aussicht auf den Gantrisch mit viel Schnee.
Aussicht auf den Gantrisch mit viel Schnee.

Nach der Abfahrt und der damit verbundenen Vernichtung der hart erkämpften Höhenmetern wurde die Luft aber wieder wärmer und der Schnee war nur noch eine Erinnerung.

Tour auf den Nünenenberg

Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Die Berge verstecken sich in den Wolken.
Der Herbst hält langsam aber sicher Einzug und somit werden die Tage, an denen man noch mit dem Bike in den Bergen unterwegs sein kann, knapp und knapper. Deswegen nutzte ich heute den sonnigen Nachmittag für einen Ausflug ins Gantrisch-Gebiet. Wobei sich die Berge anfangs noch in den Wolken versteckten.

Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.
Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.

Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.
Ab und zu konnte man die Berge aber erahnen und somit die Wand, die sich vor einem auftat. Aber sie wurde bezwungen und nach langer und kraftraubender Kletterei stand ich direkt vor dem Gantrisch. Bei etwas über 1’700 Meter Höhe war der höchste Punkt erreicht und es ging auf steilen Wegen hinab.

Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.
Die braune Spur vorn links auf diesem Bild, das war der Weg.

Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.
An einer Stelle war dann plötzlich der Thunersee und die Bergriesen des Berner Oberlandes zu sehen. Was für ein großartiger Anblick. Herbstlicher Wald, blauer See mit weißen Segelboot-Punkten und dahinter die schneebedeckten Berge.

Der Fallbach-Wasserfall.
Der Fallbach-Wasserfall.
Zum Ende der steilen Abfahrt hatte es noch ein Highlight parat, denn da rauschte ein Wasserfall. Der Fallbach fällt da herab.

Die Gantrisch Königsroute (Extended Version).

Im Gantrisch-Gebiet gibt es eine offiziell ausgewiesene Königsroute (Weitere Infos). Einen Teil davon bin ich im April schon gefahren, allerdings in die falsche Richtung. So wurde aus dem flowigen Trail damals ein elendiger Anstieg. Deswegen war der Plan, diesen Trail irgendwann auch in die richtige Richtung zufahren.

Da das Gantrisch-Gebiet von hier aus in Sichtweite liegt, habe ich die Königsroute erweitert und bin an der Haustür gestartet. Zwar wusste ich, dass die 2’000 Höhenmeter und 80 Kilometer hart werden würden. Aber dass ich fünfeinhalb Stunden durchtreten musste, um noch vor Sonnenuntergang daheim anzukommen, war so nicht geplant. Bei der ersten Rast auf dem Ulmizer war aber die Welt noch in Ordnung.

Blick vom Ulmiz mit den Gantrisch-Bergen am Horizont.
Blick vom Ulmiz mit den Gantrisch-Bergen am Horizont.

Unterwegs traf ich in Riggisberg einen alten Bekannten. Wobei das Eselchen bei der letzten Begegnung noch längere Haare hatte. Aber an seiner Glocke war er gut zu erkennen.

Das Eselchen bei Riggisberg.
Das Eselchen bei Riggisberg.

Nach gefühlt endloser Kletterei hatte ich irgendwann die maximale Höhe von gut 1’600 Metern erreicht und war mittendrin in der Bergwelt. Der Anstieg verlief nur durch Wald, so war es durchaus befriedigend, irgendwann den Wald zu verlassen und endlich die Aussicht auf die Berge genießen zu können.

Der Ausblick am Gantrisch mit Blumen verziert.
Der Ausblick am Gantrisch mit Blumen verziert.

Das Bison wartet auf den Start am Trail.
Das Bison wartet auf den Start am Trail.

Der Trail Richtung zur Unteri Hällstett war dann viel zu schnell vorbei. Gefühlt zumindest. Wobei das aber auch etwas Gutes hatte, denn die Zeit drängte, die Sonne würde bald verschwinden und der Heimweg war noch lang.

Panorama Unteri Hällstett
Panorama Unteri Hällstett

Nur wurde der Heimweg schwieriger als gedacht. Ein kleiner Sturz führte dazu, dass ich nicht mehr alle Gänge schalten konnte. Für eine Reparatur war aber keine Zeit. Zudem waren die Trinkvorräte aufgebraucht. So quetschte ich auf den 35 Kilometern nach Hause meinen Körper aus, tankte Wasser am Brunnen und kam ohne Kraft, aber mit den letzten Sonnenstrahlen daheim an. Beim nächsten Mal fahr ich wohl besser ein bitzli früher los. Und schmeiss das Bison besser nicht mehr um.

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