Zweiundzwanzigmal Sportfreunde

Man mag es kaum glauben, aber fast drei Jahre sind schon vergangen, seit meinem letzten Sportfreunde-Konzert. Damals noch im versnobten Düsseldorf und die Erinnerungen daran sind nicht wirklich positiv. Es wurde Zeit, dies endlich aufzuarbeiten. Und nach meinem Umzug ins wunderbare Bern bot sich dazu natürlich das Konzert im Bierhübeli an. Und auch wenn das Konzert so typisch für Bern eher ruhig und gemütlich ablief, so war es doch ein schönes und hinterlässt im Gegensatz zum Auftritt in Düsseldorf viel schönere Erinnerungen. Mehr zu diesem Ereignis kann und sollte man bei Mainstage nachlesen.

https://mainstage.de/sportfreunde-stiller-13-01-2017-bierhuebeli-bern/

Einundzwanzigmal Sportfreunde Stiller

Letzte Woche war ich wieder auf einem Konzert, nach langer Zeit. Genauer gesagt war es mein 21. Sportfreunde-Konzert. Und das teuerste. Das ist halt Düsseldorf, wo die Garderobe zwei Euro, jedes Getränk fünf Euro plus Pfand und die Karte über 44 Euro kostet. Ich könnte jetzt drüber schreiben, wie doof Konzerte in großen Hallen sind. Wie langweilig das Publikum war. Und wie froh ich war, als nach fünf, sechs Liedern doch ein paar Leute mit mir rumgesprungen sind und wir viel Spaß beim Pogo hatten. Trotz hohem Anteil an Pärchen vor der Bühne. Also solche „Bitte schubsen sie meine Freundin nicht, sie hat einen Joghurt im Rucksack“-Pärchen. Aber eben, es war auch schön die Lieder mal wieder zu hören, besonders die alten. Und ich hatte auch so viel Spaß, dass ich mir wie gewohnt ein neues T-Shirt kaufen musste. Trotzdem freu ich mich schon jetzt darauf, die Sportfreunde wieder in einem kleinen Club erleben zu können. Irgendwann mal. Und deswegen schreib ich nichts weiter zum Konzert und poste hier lieber ein Bild von einer Giraffe auf einem Fahrrad, welches auf ein T-Shirt gedruckt wurde.

Giraffe auf einem Fahrrad-Shirt
Giraffe auf einem Fahrrad-Shirt

Album des Jahres Zwanzigdreizehn

Jahrescharts Alben 2013
Jahrescharts Alben 2013
Dieses Jahr kann ich die 2013 veröffentlichten und von mir mehrfach gehörten Alben an einer Hand abzählen.

  1. Shout Out Louds – Optica: Mit großem Abstand Album des Jahres 2013. Völlig verdient. Ich habe es schon beim ersten Hörgenuss gemocht und mag es auch heute noch sehr. Eigentlich erschien es zur falschen Jahreszeit, weil es viel besser zum Sommer passt. Aber es hat sich bis zur warmen Jahreszeit gehalten, ja sogar bis in den Herbst hinein waren die Klänge im Kopf. An einer Rezension hatte ich mich damals auch versucht. Und dann war da noch dieses schöne Konzert der Lautrausschreier zu Ostern, welches leider das einzige von mir besuchte in diesem Jahr blieb.
  2. Kings of Leon – Mechanical Bull: Völlig unerwartet hat mir dieses Album beim ersten Hören gefallen. In die letzten Alben der Burschen musste ich mich immer erst reinhören. Mechanical Bull ist viel besser, als ich es dieser Band noch zugetraut hätte. Klar sind die Texte teils echt platt, aber Musik können sie halt doch machen.
  3. Teitur – Story Music: So wunderwunderschöne Musik. Teils etwas verwirrend. Aber dank dem wundervollen Konzert habe sich auch letzte Zweifel über die Qualität der Lieder verflüchtigt. Wer das genauer verstehen möchte, dem empfehle ich meinen Konzertbericht hier.
  4. Bora York – Dreaming Free: Das Projekt hatte ich hier ja vorgestellt und ich mag die Musik noch immer sehr. Mein Geheimtipp Zwanzigdreizehn.
  5. Lunik – Encore: Kein echtes Album, deswegen reichen auch fünf Finger, siehe erster Satz. Aber eben das letzte Lebenszeichen dieser Band, mit der ich sehr schöne Zeiten verbinde. Bitte hier nachlesen.
  6. Sportfreunde Stiller – New York, Rio, Rosenheim: Dazu hab ich damals hier alles geschrieben. Ich mag das Album noch immer, aber ich höre die Sportfreunde-Musik eher selten aus der Konserve. Live ist es einfach schöner, auch weil dann dieses besondere Gefühl, dass die Sportfreunde ausmacht, dabei ist.

Recht überschaubar, meine Liste. Aber ich habe, abgesehen von diesen Alben, einfach nichts gefunden, was mich begeistern konnte. Ob das an meinen Ansprüchen, der wenigen zum Musikhören verfügbaren Zeit oder Ignoranz lag, kann ich nicht einschätzen. Und bitte komm mir keiner mit Arcade Fire, mit denen konnte ich noch nie was anfangen. Hoffentlich kommt nächstes Jahr was neues von der Broken Social Scene und/oder den Stars. Dann kann ich wenigstens aus diesen dann das Album des Jahres bestimmen.

Von Heimatliedern und Monstern

Sportfreunde im F-Haus
Sportfreunde im F-Haus
Ich habe jetzt zweimal nachgezählt, mit dem gleichen Ergebnis. Das Konzert am Montag war tatsächlich mein 20. Sportfreunde-Konzert. Alle Festivalauftritte mitgezählt. Und damit sind das drei Auftritte mehr als Treffen mit meiner Ehefrau Nada Surf. Und auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Jubiläumsanlass wusste, kann ich schon verraten, dass das Konzert diesem gerecht wurde. Weiterlesen Von Heimatliedern und Monstern

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