Hold on when you get love

Stars in Köln
Stars in Köln

Genau eine Woche vor Heiligabend gab es schon eine Bescherung der schönsten Art und Weise. Endlich konnte ich die Stars wieder live erleben. In Köln, im Luxor, ehemals Prime Club, an den ich eh nur gute Erinnerungen habe.

Zwei Jahre lag mein letztes Stars-Konzert zurück. Aber erst während des Auftritts ist mir klar geworden, wie sehr mir die Herzensband wirklich gefehlt hat. Was war das aber auch für ein großartiger Abend. Bis auf den abgrundtief grottenschlechten Sound passte alles. Zum Glück war der Klang direkt vor der Bühne etwas besser als mitten in der Menge. Und zum Ärgernis einiger Besucher (bei diesen beiden möchte ich mich hiermit aufrichtig für die Unannehmlichkeiten entschuldigen) hielt mich bei „Soft Revolution“ nichts mehr und ich bahnte mir den Weg vor die Bühne. Wie sehr hatte ich mir gewünscht, diesen Song zu hören. Und es kam noch besser, denn sie spielten an diesem Abend alle ihre Hymnen. Also alle drei. Neben dem schon genannten noch das neue „hold on when you get love and let go when you give it“, direkt gefolgt von „take me to the riot“. Nichts ist befreiender als die Texte dieser Songs laut mitzusingen. Mit aller Kraft und Inbrunst. Und auch wenn ich danach gehen musste, um den letzten Zug zu erreichen, war ich in diesem Moment glücklich. Und dafür mag ich diese Band so sehr, für solche Momente.

Auch wenn dieser Artikel jetzt wenig mit einem richtigen Konzertbericht zu tun hat, sei hiermit trotzdem versichert, dass dies der krönende Abschluss meines Musikjahres Zwanzigzwölf war.

Sparkle & Blood in Köln

Nein, es geht nicht um Karneval, sondern um Anna Aaron.

Fast zwei Jahre habe ich darauf gewartet, diese Stimme endlich live hören zu können. Man kann sich also ungefähr ausmalen, wie groß meine Vorfreude auf dieses Konzert war. Auch wenn sich viel getan hat in diesem Zeitraum. Anna Aaron hat mittlerweile ihr Debütalbum veröffentlicht und ein paar Musiker um sich geschart.

An diesem Abend sorgten hauptsächlich Schlagzeug, E-Bass und E-Gitarre neben dem Keyboard für die musikalische Ummantelung. Leider so schlecht abgemischt, dass die Stimme meist überdeckt wurde. Dafür versprühten die Lieder deutlich mehr Energie als auf festem Medium, um es positiv auszudrücken. Teilweise erinnerte es an eine Hardrock-Veranstaltung. Es waren aber keine Headbanger anwesend. Und überhaupt war das Publikum größtenteils nicht wegen Anna Aaron anwesend. Was man nur zu deutlich an der Lautstärke in ebenjenem während des Auftritts bemerkte. Teils war es an der Bar lauter als auf der Bühne. Als zweite Attraktion an diesem Abend spielten SIZARR. Diese habe ich aber nur ein Lied lang ertragen können, dann war ich froh, dass ich zum Zug musste.

Trotz dieser Umstände war es aber ein grandioses Erlebnis. Die Musik und eben vor allem diese Stimme ist unglaublich. Man spürt sie am ganzen Körper. Und dann diesen eine Lied, welches leider noch nicht veröffentlicht wurde. Nur wer dieses „Sparkle & Blood“ einmal live hört, wird verstehen können, was ich meine. So groß, so voll mit Gefühlen, so wunderbar. Da dies erst das zweite Konzert von Anna Aaron in Deutschland war, bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, diese Musik mal wieder hören zu können. Dann sicher mit besserem Sound und aufmerksameren Publikum. Denn das hat diese Künstlerin auf jeden Fall verdient.

PS: Wer möchte kann „Sparkle (Die blöde Autokorrektur will immer Spargel daraus machen!) & Blood“ jetzt schon genießen. Es existieren zwei Versionen bei Youtube, einmal diese neue hier und einmal diese Wahnsinnsliveversion.

Prime Club, die zweite

10.07.06, kurz vor Mitternacht, der Herr B. steht im Prime Club in Köln, völlig durchgeschwitzt und ihm fehlen die Worte zu dem, was da gerade passiert ist. Jetzt, einige Zeit später, habe ich doch noch ein paar Worte gefunden. Nachlesen kann man das Ganze hier.

Noch was, wünscht euch bei jedem verdammten Radiosender da draußen „little bit“ von Lunik. Bei jedem! Es lohnt sich.

Cosmic Casino oder auch Köln II

So, ich habe mal meine Meinung zum Auftritt im (kleinen *hihi*) Prime Club niedergeschrieben. Finden kann man diese genau hier. Übrigens, so ein Cosmic Casino Pulli hält prima warm bei diesen Temperaturen. Von wegen Sommeranfang und so, ohne den wäre ich heute auf dem Fahrrad erfroren. Danke für diesen life saver. Wer auch einen haben will, so original wie der Herr B. einen hat, einfach hier bestellen. Oder was anderes schickes. Oder einfach mal in die Musik reinhören, gut finden, Album kaufen und zu einem Konzert kommen. Kann man nichts falsch machen damit.

Vatertag III und Köln I

Vatertagnachbetrachtung: Als ich mich vor kurzem mit dem Fahrrad durch haufenweise Scherben schlängeln musste, stellte sich mir die Frage: „Kann man diese Deppen nicht dazu bringen, ihren Müll selber weg machen zu müssen?“

Köln: Da war ich gestern. Denn im Prime Club haben die großartigen Cosmic Casino gespielt. Wie das so war, erzähl ich später ausführlich. Ich wollte eigentlich nur schnell alle vor den Apfeltaschen bei einer bekannten Fast Food-Kette warnen. Die Dinger schmecken nicht und sind sehr heiß. Aber man kann dafür bis um 3 Uhr in so einer Fressbude sitzen. Ist immerhin angenehmer als auf dem kalten Bahnhof rumzusitzen.

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