TransAlp Maloja, zweite Ausgabe

Das Wuschelrind wartet.
Das Wuschelrind wartet.

Sorry, das Wuschelrind wartet schon seit einigen Tagen auf die Bilder und den Bericht zur TransAlp Maloja. Der Zweiten. Vor fünf Jahren bin ich die schon einmal gefahren, damals noch mit dem Jabba. Und weil es so schön, aber auch weil wir damals nicht alle geplanten Trails fahren konnten, habe ich die Tour nochmals gemacht. Diesmal mit dem Bison.

Und eben, die Bilder (allesamt wunderschön, weil das Wetter einfach traumhaft war, zumindest für die Fotografie) und ein bitzli Text findet man hier.

Bikewoche im Unterengadin

Dieses Jahr nutzte ich meine Ferien mal nicht für eine Alpenüberquerung, sondern um die schöne Schweiz besser kennenzulernen. Deswegen verweilten das Bison und ich in der letzten Woche im schönen Unterengadin. Zur Bikewoche, wieder mit Markus von Viva Trail, weil das feine Touren mit besten Trails garantiert. Ausgangsort war Ftan, oberhalb von Scuol. Fünf feine, abwechslungsreiche Touren nahmen wir von Montag bis Freitag erfolgreich in Angriff.

Montag – Zur Murtera Dadoura

Eine Bank mit Ausblick auf Ardez.
Eine Bank mit Ausblick auf Ardez.
Die letzten Tage hielt der Herbst Einzug und brachte Schnee ins Unterengadin. Aber zum Start unserer Tour erwärmten die Sonnenstrahlen bereits die kalte Luft.

Anstrengender Anstieg mit Aussicht.
Anstrengender Anstieg mit Aussicht.
Nach ein paar Kilometern auf gleicher Höhe ging es ab Ardez hinauf. Einige steile Rampen mussten überwunden werden, bis die Murtera Dadoura erreicht war.

Murtera Dadoura auf 2'142 Meter Höhe.
Murtera Dadoura auf 2’142 Meter Höhe.
Die Aussicht auf die Berge mit ihren gezuckerten Gipfeln ringsum war all die Mühe wert.

Ausblick von der Murtera Dadoura.
Ausblick von der Murtera Dadoura.
Hinab ging es über Weide- und Wald-Trails höchster Qualität.

Slalomparcour um die Kuhfladen.
Slalomparcour um die Kuhfladen.
Es hatte aber auch Abschnitte ohne Kuhfladen. Sehr viele sogar. Zum Abschluss gab es noch den Trail von Ftan hinab nach Scuol, der in den nächsten Tagen zum Standardprogramm wurde.

Dienstag – Motta Naluns-Sent-Scuol

Ftan versteckt im Nebel.
Ftan versteckt im Nebel.
Der zweite Tag begann mit viel Nebel und ein paar Regentropfen. Aber da es eh zunächst hinauf nach Motta Naluns ging, war das nicht weiter schlimm.

Aussicht in der Wolkenlücke.
Aussicht in der Wolkenlücke.
Trail durch die nasse Bergwelt.
Trail durch die nasse Bergwelt.
In der Höhe war es allerdings auch noch sehr nass und so ging es über nicht ganz einfach Wege inklusive Hängebrücke Richtung Osten und dann hinab nach Sent. Nach der Mittagspause und einer weiteren Abfahrt erreichten wir unten im Tal den Inn und plötzlich war sie da, die Sonne.

Sonne und schöne Natur am Inn.
Sonne und schöne Natur am Inn.
Und die Sonne blieb dann auch für den Rest des Tages.

Mittwoch – In das Val Plavna

Kurz vor der Alp Laisch (1'805 m Höhe).
Kurz vor der Alp Laisch (1’805 m Höhe).
Diesmal ging es auf der südliche Talseite in die Höhe, auf einem kräftezerrenden Anstieg zunächst zur Alp Laisch. Ein zufällig vorbeikommender Biker empfahl uns dann, unbedingt noch weiter das Tal hinauf zu fahren.

Ein Bach aus Steinen.
Ein Bach aus Steinen.
Biker in der Geröllhalde.
Biker in der Geröllhalde.
Dieser Ausflug war sehr beeindruckend, denn die Natur hat eine imposante Geröllhalde geschaffen. Eine sehr spezielle und sehr eindrückliche Landschaft bot sich uns dar.

Gruppenbild vor dem Schloss Tarasp.
Gruppenbild vor dem Schloss Tarasp.
Hinab ging es auf schnellen Trails, bis wieder das Schloss Tarasp vor uns lag.

Schloss Tarasp mit Ftan im Hintergrund.
Schloss Tarasp mit Ftan im Hintergrund.
Schloss Tarasp von der anderen Seite und Regen am rechten Bildrand.
Schloss Tarasp von der anderen Seite und Regen am rechten Bildrand.
Über Scuol ging es wieder hinauf nach Ftan, entweder mit der Bahn oder mit dem Bike.

Donnerstag – In das Val Sinestra

Die Kirche in Scuol.
Die Kirche in Scuol.
Hinab nach Scuol und weiter nach Sent führte zunächst unser Weg. Und von da an immer bergauf ins idyllische Val Sinestra.

Im Val Sinestra.
Im Val Sinestra.
Sehr idyllisch war auch der Ort unserer Mittagsrast, ein Hof names Zuort. Zum Dessert gab es noch ein paar Trails, bis es am Inn entlang wieder nach Scuol und hinauf nach Ftan ging.

Freitag – Alp Clünas-Alp Laret

Sammelpunkt im morgendlichen Anstieg.
Sammelpunkt im morgendlichen Anstieg.
Zum Abschluss der Woche ging es hinauf ins Hochalpine. Und das bei bestem Wetter.

Wegweiser in der Morgensonne.
Wegweiser in der Morgensonne.
Auf knapp über 2’500 Meter Höhe kletterten wir und trafen dazu auf der Alp Clünas hochalpine Rinder.

Rinder, Wanderer und Biker an der Alp Clünas.
Rinder, Wanderer und Biker an der Alp Clünas.
Bison auf fast 2'500 Meter Höhe.
Bison auf fast 2’500 Meter Höhe.
Nach den weltgrössten Portionen leckersten Kaiserschmarrn auf der Alp Laret gab es mindestens ebenso leckere Trails. Ein wahrer Hochgenuss.

Zwischen Alp Laret und Alp Valmala.
Zwischen Alp Laret und Alp Valmala.
Der leckere Trail.
Der leckere Trail.
Richtig flowig und extrem spassig wurde dann die Abfahrt von der Alp Valmala.

An der Alp Valmala (1'979 Meter Höhe).
An der Alp Valmala (1’979 Meter Höhe).
Voll mit Glückshormonen und einem fetten Grinsen im Gesicht ging es dann auf den Weg zurück nach Ftan.

Mein persönliches Highlight war die Tour am Freitag. Die Mischung aus der besonderen Natur und Stimmung im Hochalpinen und den grandiosen Trails war Weltklasse. Dazu kam noch bestes Wetter. Aber auch die anderen Touren waren ausnahmslos großartig. Und auch wenn es nasse und nebelverhangene Stunden hatte, war das Wetter zum größten Teil auf unserer Seite. Immerhin musste wir keinen einzigen Meter im Schnee fahren. Und das hätte am Sonntag wohl noch niemand geglaubt.

Einen Dank möchte ich an dieser Stelle noch an das Bison aussprechen, weil es das beste Bike der Welt ist. Und mich nie im Stich gelassen hat. Und überhaupt all die Herausforderungen auf den technischen Trails viel besser meistert als ich.

Start ins Zwanzigsiebzehn

Es wird dringend Zeit für ein Lebenszeichen von mir an dieser Stelle. Denn die Seite lag zu lang brach. Es ist viel passiert seit den Touren in den Alpen. Ich bin weg aus Düsseldorf und in die Schweiz ausgewandert. Und kann die hohen Berge nun von meiner Wohnung aus sehen. Zwar waren die letzten Wochen sehr stressig, aber das war es allemal wert.

Der untere Waldrand mit Frostüberzug.
Der untere Waldrand mit Frostüberzug.
Langsam ist die Sonne zu erahnen.
Langsam ist die Sonne zu erahnen.
Die Sonne bricht durch.
Die Sonne bricht durch.
Ein Sonnenstrahl im frostigen Wald.
Ein Sonnenstrahl im frostigen Wald.
Ausblick vom Gurtenturm auf Nebel und Bergpanorama.
Ausblick vom Gurtenturm auf Nebel und Bergpanorama.
Ausblick vom Gurtenturm Richtung Westen.
Ausblick vom Gurtenturm Richtung Westen.
Im Gurtendörfli wieder vom Nebel verschluckt.
Im Gurtendörfli wieder vom Nebel verschluckt.
Kälbchen im Gurtendörfli.
Kälbchen im Gurtendörfli.
Lichtspiele mit frostigen Pflanzen.
Lichtspiele mit frostigen Pflanzen.
Die letzten Sonnenstrahlen.
Die letzten Sonnenstrahlen.

Die ersten Tagen hier in der neuen Heimat konnte man den Ausblick allerdings noch nicht genießen. Es war nebelig, tagelang. Deswegen führte die erste Wanderung des neuen Jahres hinauf auf den Gurten. Die gesamte Umgebung war überzogen von einer dicken Schicht aus Eiskristallen, die Nebel und Frost in winterlicher Zusammenarbeit produziert hatten. Aber je höher man kam, umso mehr spürte man die Sonne über dem Nebel. Und irgendwann brach sie tatsächlich durch und wir spazierten unter blauem Himmel auf dem Gurten entlang. Und genossen das großartige Panorama. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und die Bilder stammen alle aus dem iPhone. Aber beeindruckend sind sie trotzdem. Viel schöner hätte sich der Gurten kaum präsentieren können. Und auf dem Weg hinunter in den Nebel entdeckten wir sogar hier und da ein paar Kühe.

Alpenüberquerung in der schönen Schweiz

Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.
Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.

Bevor morgen die zweite TransAlp des diesjährigen Alpenüberquerung-Doppelplacks startet, habe ich den Bericht zur TransAlp Gottardo fertiggestellt. So habe ich die Tour der letzten Woche mal getauft. Einfach hier klicken, dann findet man diesen Bericht. Natürlich auch ganz viele Bilder, von wunderbaren Berglandschaften, einheimischen Tieren und seltsamen Radfahrern. Viel Spaß damit.

Die Höhronen-Tour mit vielen Tieren

Bis die Bilder der TransAlp fertig sind, dauert es noch etwas. Die müssen noch entwickelt werden. Aber glücklicherweise gibt es jetzt schon die Bilder von der Tour am letzten Sonntag. Denn nach der TransAlp sind das Bison und ich noch in die Schweiz gefahren. Dort hat uns unser Lieblingsguide eine schöne Singletrail-Tour rausgesucht, die Nr.… » Galerie anschauen

Geschichten aus Jena und der Schweiz, da wo es am schönsten ist.

Mist, der Urlaub ist vorbei. Aber das ist auch die Gelegenheit, Geschichten aus dieser wunderbaren Zeit zu erzählen.

Anna Aaron | 20.08.2014 | Kulturarena, Jena | © Felix Brodowski

Begonnen hat es mit einem großartigen und wundervollen Konzert in der Kulturarena in Jena, die die Anna Aaron erobert hat. Wie schon geschrieben hatte ich mich darauf sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Nur ein paar mehr Zuhörer hätte die Veranstaltung verdient. Einen Konzertbericht von mir gibt es bei der Mainstage und, ganz wichtig, ebenso hat es da auch wundervolle Fotos, die mein Bruder gemacht hat.

Außerdem begab ich mich zusammen mit dem Jabba wieder auf die „Rund um Jena“-Tour, als Test für den anstehenden Alpencross. Es war die Hölle, ich hatte absolut keine Kraft und musste den ganzen Tag kämpfen. Aber das Wetter war bestens und ein paar Bilder habe ich auch gemacht.

Blick auf Jena mit Lageplan
Blick auf Jena mit Lageplan
Kunitz von oben
Kunitz von oben
Die Reste der Kunitzburg
Die Reste der Kunitzburg
Windräder bei Oßmaritz
Windräder bei Oßmaritz

Und dann war da noch der Hauptgrund für den Urlaub, eine wunderbare Tour mit einem Haufen supernetter Menschen quer durch die Schweiz. Getauft auf den Namen „Alpencrössli“. Die Bilder davon und ein paar Worte von mir kann man auf der Extraseite finden.

Jabba und ich, die Bezwinger der Berge.
Jabba und ich, die Bezwinger der Berge.

Und damit verabschiede ich den August und freue mich schon auf sein nächstes Auftreten.

Reisemittelbeschaffung

Bahntickets, einmal in die Schweiz und zurück
Bahntickets, einmal in die Schweiz und zurück
So, das Schwierigste an der Vorbereitung für das nächste Abenteuer ist erledigt, nämlich die Beschaffung der Bahntickets in die Schweiz und wieder zurück. Bei der Deutschen Bahn ist das nämlich alles andere als einfach, wenn man mit dem Rad ins Ausland reisen möchte. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit der DB-Hotline, bin ich diesmal auf Nummer sicher gegangen und habe die Tickets persönlich im Reisezentrum gekauft. Was in Düsseldorf auch ein Abenteuer ist. Da gilt es eine Nummer zu ziehen und dann abzuwarten, bis alle vorherigen Nummern, in meinem Fall waren es 60(sic!), abgearbeitet sind. Wie entspannt geht es dagegen doch in Jena Paradies zu.

Verkehrsmittelvergleich

Rhätische Bahn
Rhätische Bahn

Dieses Verkehrsmittel ist die Rhätische Bahn. Fotografisch festgehalten im Bahnhof von St. Moritz. Ich mag ja die Farben auf dem Bild, das Rot der Bahn und das Blaue im Himmel darüber. St. Moritz selbst ist weniger schön. Dafür aber die Landschaft ringsum umso schöner.

Über den Wolken.
Über den Wolken.

Das zweite Verkehrsmittel ist das Flugzeug. Welches ich gar nicht mit der Rhätischen Bahn vergleichen will, sondern nur erzählen, dass es im vierten Versuch endlich mal geklappt hat. Nämlich über das Haus, welches meine Wohnung beherbergt, zu fliegen. Natürlich genau dann, als ich keinen Platz am Fenster hatte. Aber auch aus den Augenwinkeln war es ein schöner Anblick, den Rhein und Düsseldorf im strahlenden Sonnenschein von oben zu sehen. Letzte Woche, als der Herbst noch weit entfernt schien.

Bilderflut

Gruppenbild auf dem Maloja-Pass
Gruppenbild auf dem Maloja-Pass.

Eine gute Nachricht. Die TransAlp-Bilder sind fertig und hochgeladen. Finden kann man sie auf dieser Seite. Ich habe sie jetzt alle auf eine Seite gepackt, ich hoffe das funktioniert auch bei langsamen Internetverbindungen. Ich werde die jeweiligen Bilder aber auch noch schnell bei den zugehörigen Artikeln einfügen.

Ich hatte zugegebenermaßen viel Spaß beim Bilder durchschauen und Erinnerungen hervorholen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche war das. Und ich sehne mich schon jetzt wieder nach den Bergen, besonders nach der schönen Bergwelt der Schweiz.

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