Premierenfahrt aus dem Nebel heraus

Rechts: Neues Bike - Links: Nebel aus dem wir geflohen sind - Hintergrund: Verschneites Oberland
Rechts: Neues Bike – Links: Nebel aus dem wir geflohen sind – Hintergrund: Verschneites Oberland

Gestern Morgen lag über dem Haus eine dicke Nebelschicht und alles wirkte grau und trüb. Aber wie die Webcam verriet war die Nebelschicht nicht sehr dick und oben auf dem Gurten sah es viel freundlicher aus. Deswegen schnappte ich mir das Bike und machte mich auf den Weg hinauf.

Pedal damn it zum Dritten.
Pedal damn it zum Dritten.

Allerdings war es eine besondere Tour, denn es gibt Nachwuchs in der Bikefamilie. In den letzten Woche habe ich mir ein neues Bike aufgebaut. Mein erstes selbstgebautes Fully und mein erstes Carbonbike. Es ist wieder ein Niner-Bike und trägt den Schriftzug „Pedal damn it“ auf dem Oberrohr. Und weil es die selbe Farbe, zumindest vom Namen her, wie das Bison hat, heißt es Plastebison.

Herbstliche Wiese am Ulmizberg
Herbstliche Wiese am Ulmizberg
Aussicht am Ulmizberg über dem Nebel
Aussicht am Ulmizberg über dem Nebel

Eigentlich wollte ich nur eine kleine Runde über den Gurten und den Ulmizberg drehen, aber weil es so viel Spaß machte, sind wir noch ein ganzes Stück Richtung Alpen gefahren. Diese verschneiten Bergriesen haben uns angezogen.

Kuhherde am Bütschelegg
Kuhherde am Bütschelegg

Kurz vor dem Thunersee ging es dann wieder hinunter in den Nebel, zum Glück war die Nebeldecke aber längst nicht mehr so dicht wie am Morgen.

Thuner See unter einer leichten Nebelschicht und das Dreigestirn dahinter
Thuner See unter einer leichten Nebelschicht und das Dreigestirn dahinter

Das war eine schöne Premiere mit dem neuen Bike und ich bin mir sicher, das Plastebison wird mir noch viel Spaß bereiten. Trotzdem ist es purer Luxus und unnötig, ein weiteres Bike zu besitzen. Auch wenn es von mir viel Liebe erhalten wird, lebensnotwendig ist es nicht für mich. Es gibt sehr viele Menschen auf diesem Planeten, für die ein Fahrrad mehr als Luxus ist. Nämlich eine Möglichkeit die Schule zu besuchen, Waren zu transportieren oder eine Familie zu ernähren. Ich schätze diese Chancen, die eine recht simple Erfindung wie das Fahrrad bietet, sehr. Deswegen habe ich und werde auch weiterhin die Organisation World Bicycle Relief unterstützen und kann das jedem nur ans Herz legen. Weil es durchdacht und nachhaltig ist, nicht nur Fahrräder zu verteilen sondern eine Infrastruktur dazu aufzubauen. Und weil ein Fahrrad viel Freude und Lebensqualität bringen kann, eben nicht nur einem Freak wie mir sondern noch vielen anderen Menschen. Bevor man in den anstehenden Weihnachtszeit Geld von unnütze Dinge ausgibt, auch wenn es mit den besten Absichten geschieht, unterstützt lieber solche Projekte. Merci.

Über die Kleine Scheidegg auf die Lauberhornabfahrt

Fast genau ein Jahr nach dem ersten Ausflug zur Eiger-Nordwand konnte ich endlich den zweiten Besuch des Eigers in Angriff nehmen. Da vor allem die Abfahrt beim letztjährigen Ausflug eher langweilig war, plante ich diesmal die Kleine Scheidegg in der anderen Richtung zu überqueren, um dann hoffentlich schöne Trails auf der berühmten Lauberhorn-Abfahrt zu finden.… » Galerie anschauen

Bikewoche in Tesserete

Wie schon im letzten Jahr konnte ich eine Bikewoche mit Markus von Viva Trail verleben. Diesmal in der Nähe von Lugano, im Südtessin. Nach dem heißen Sommer fielen die Temperaturen endlich auf ein angenehmes Niveau und auch sonst meinte es das Wetter sehr gut mit uns in dieser Woche. Bilder habe ich natürlich auch gemacht und sie hier noch ein wenig dramatisiert. Weil ich das jetzt mal ausprobieren wollte. Nur die Bilder vom ersten Tag sind nicht wie gewünscht, weil die Kamera angelaufen war.

Montag – Zur Alpe Bolla

Zum Warmfahren gab es einen sehr steilen Anstieg für uns, der uns zur Alpe Bolla führen sollte. Mittendrin kam uns eine Kuhherde entgegen, die den Weg zusätzlich noch mit Hindernissen garnierte.

Biker kämpfen sich hinauf zur Alpe Bolla.
Biker kämpfen sich hinauf zur Alpe Bolla.
Kühe folgen Auto hinab.
Kühe folgen Auto hinab.
Happiger Anstieg in der Sonne.
Happiger Anstieg in der Sonne.
Aussicht oberhalb der Alpe Bolla.
Aussicht oberhalb der Alpe Bolla.

Bergab hatte es dann spaßige Waldtrails, ohne Kühe und ohne Kuhdreck.

Dienstag – Auf den Monte Generoso

Den Monte Generoso mussten wir uns hart erkämpfen, mit fast 1’200 Höhenmetern am Stück. Aber die wolkenlose Aussicht entschädigte schnell für die Strapazen.

Kühe am Monte Generoso.
Kühe am Monte Generoso.
Grandioser Ausblick am Monte Generoso.
Grandioser Ausblick am Monte Generoso.
Das spacige Restaurant am Monte Generoso.
Das spacige Restaurant am Monte Generoso.

Nach der Mittagsrast im sehr gut besuchten Restaurant ging es auf ruhigen und teils ruppigen Wegen hinab. Die Abfahrt zog sich ziemlich in die Länge und am Ende waren alle Biker ein wenig müde.

Pause mit Eseln.
Pause mit Eseln.

Mittwoch – Auf den Monte Tamaro

Die Abfahrt vom Monte Tamaro sollte noch länger werden als die gestrige vom Monte Generoso. Zum Glück entschieden wir uns deshalb dafür, die Bahn bis zur Bergstation des Monte Tamaro zu nehmen. Danach gab es noch immer einen heftigen Anstieg bis zur Hütte.

Ausblick an der Bergstation am Monte Tamaro.
Ausblick an der Bergstation am Monte Tamaro.
Blick hinab auf die Bergstation am Monte Tamaro.
Blick hinab auf die Bergstation am Monte Tamaro.
Trailige Abfahrt in den Wolken.
Trailige Abfahrt in den Wolken.

Die lange, aber sehr feine Abfahrt spuckte uns letztendlich direkt am Lago aus.

Angekommen in Caslano am Lago di Lugano.
Angekommen in Caslano am Lago di Lugano.

Donnerstag – Am Monte Bar

Im Anstieg zur Alpe Rompiago erwischte uns der einzige Regenschauer der Woche. Es war aber eine willkommene Abkühlung statt Ärgernis.

Regennasser Wegweiser an der Alpe Rompiago.
Regennasser Wegweiser an der Alpe Rompiago.

Nach einer Rast auf der Monte Bar Hütte und einer kurzer Abfahrt, fuhren wir nochmals hinauf zur Alpe Rompiago. Also eigentlich zum Motto della Croce, aber an der Alpe Rompiago warteten Esel darauf, fotografiert zu werden. Lustige Esel waren das, die sich dann an einer bestimmten Stelle nacheinander am Boden wälzten.

Esel wälzen sich nacheinander am Boden.
Esel wälzen sich nacheinander am Boden.
Vernebelter Ausblick am Motto della Croce.
Vernebelter Ausblick am Motto della Croce.

Freitag – Cattle Trail vom Monte Bar durch das Val Colla

Zum Abschluss ging es nochmals hinauf zur Monte Bar Hütte. Weil das Essen dort sehr fein war. Und weil im Gegensatz zum Vortag die Wolken verschwunden waren und der Ausblick viel beeindruckender war.

Ausblick am Motto della Croce heute ohne Nebel.
Ausblick am Motto della Croce heute ohne Nebel.
Sicht vom Motto della Croce zum Monte Tamaro.
Sicht vom Motto della Croce zum Monte Tamaro.
Motto della Croce mit Blick auf Lugano.
Motto della Croce mit Blick auf Lugano.
Aussicht von der Monte Bar Hütte.
Aussicht von der Monte Bar Hütte.

Nach der Monte Bar Hütte ging es Richtung Grenze und über Kuhweiden. Und plötzlich standen da Wuschelkühe auf dem Weg. Kein Wunder, es war ja der Cattle-Trail. Jedenfalls blockierten die wuscheligen Tiere immer wieder den Weg. Dadurch verloren wir aber kaum Zeit, sondern durch die unverzichtbaren Fotopausen.

Unschuldig dreinblickende Wegblockierer.
Unschuldig dreinblickende Wegblockierer.
Kuh kurz hinter der italienischen Grenze genießt die Aussicht.
Kuh kurz hinter der italienischen Grenze genießt die Aussicht.
Blick hinab zum Lago di Como.
Blick hinab zum Lago di Como.
Biker umgehen die wuschelige Wegblockade.
Biker umgehen die wuschelige Wegblockade.
Die wuscheligsten Wegblockierer der Welt.
Die wuscheligsten Wegblockierer der Welt.

TransAlp Maloja, zweite Ausgabe

Das Wuschelrind wartet.
Das Wuschelrind wartet.

Sorry, das Wuschelrind wartet schon seit einigen Tagen auf die Bilder und den Bericht zur TransAlp Maloja. Der Zweiten. Vor fünf Jahren bin ich die schon einmal gefahren, damals noch mit dem Jabba. Und weil es so schön, aber auch weil wir damals nicht alle geplanten Trails fahren konnten, habe ich die Tour nochmals gemacht. Diesmal mit dem Bison.

Und eben, die Bilder (allesamt wunderschön, weil das Wetter einfach traumhaft war, zumindest für die Fotografie) und ein bitzli Text findet man hier.

Ausflug in das Emmental

Blick Richtung Norden auf den Gurten.
Blick Richtung Norden auf den Gurten.
Was für grandioses Herbstwetter derzeit herrscht. Beste Gelegenheit mal neue Gegenden zu erkunden. So fuhr ich an diesem Samstag zum ersten Mal ins Emmental. Dort angekommen fiel der erste Blick zurück direkt auf den Gurten, dort wo ich am Vorabend noch unterwegs war.

Neugieriges Kälbchen.
Neugieriges Kälbchen.
Kühe hatte es sehr viele im Emmental. Eigentlich ständig waren Kuhglocken zu hören. Klara, irgendwo muss der Käse ja herkommen.

Ausblick vom Emmental ins Oberland.
Ausblick vom Emmental ins Oberland.
Aber am schönsten war bei diesem Kaiserwetter der Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel des Oberlandes am Horizont.

Herbstbaum und Oberland-Gipfel am Horizont.
Herbstbaum und Oberland-Gipfel am Horizont.
Viel schöner als hier kann der Herbst eigentlich nicht sein.

Von Sammelplatz zum Ruhesitz

Gestern war ich in Appenzell, einer Gegend, wo die Orte zum Teil sehr obskure Namen haben. Rund um den Hohen Kasten waren wir unterwegs. Gestartet sind wir im Ort Sammelplatz. Dann den Montlinger Schwamm und andere Schwämme durchquert. Den Kamor bestiegen. Pausiert haben wir in Ruhesitz und danach nach Brülisau gefahren. Zwischendrin sind wir vielen… » Galerie anschauen

Kühe und Regenbögen am Niesen

Idyllische Aussicht im Lauterbrunnental
Idyllische Aussicht im Lauterbrunnental

Letztes Wochenende gab es wieder einen Familienausflug auf den Niesen. Diesmal mit meinem Bruder und seiner Freundin und bei deutlich besserem Wetter als noch zu Pfingsten. Zunächst besichtigten wir die Trümmelbachfälle im Lauterbrunnental.

Auf dem Niesen hatten wir dann eine wunderbare Aussicht in alle Richtungen. Einfach phänomenal. Und auch wenn es sich dann ein wenig bewölkte und wohl in der näheren Umgebung regnete, bewältigten wir den nicht ganz einfachen Abstieg trockenen Fußes. Immerhin zauberte das Wetter so ein paar Regenbögen in die Luft, zusätzlich zu den schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge.

Blick in das Simmental.
Blick in das Simmental.
Blick auf Thun.
Blick auf Thun.
Blick rüber zum Niederhorn.
Blick rüber zum Niederhorn.
Blick Richtung Interlaken mit Wolken über dem Oberland.
Blick Richtung Interlaken mit Wolken über dem Oberland.
Interessierte Niesen-Kuh.
Interessierte Niesen-Kuh.
Faulenzende Kühe genießen die Aussicht.
Faulenzende Kühe genießen die Aussicht.
Kuhherde blockiert den Weg.
Kuhherde blockiert den Weg.
Kühe auf dem Niesen.
Kühe auf dem Niesen.
Erster Regenbogen beim Abstieg.
Erster Regenbogen beim Abstieg.
Letzter Regenbogen beim Abstieg.
Letzter Regenbogen beim Abstieg.

Liebeserklärung an den Gurten

Die Hochlandrinder vom Gut Aebersold.
Die Hochlandrinder vom Gut Aebersold.
Die lustigen Esel-Kumpanen der Hochlandrinder.
Die lustigen Esel-Kumpanen der Hochlandrinder.
Das Gut Aebersold und die Weide.
Das Gut Aebersold und die Weide.
Die Bison-Herde am Gurtendorf.
Die Bison-Herde am Gurtendorf.
Kleine Bison-Rangelei.
Kleine Bison-Rangelei.
Das Bergpanorama vom Gurten Kulm.
Das Bergpanorama vom Gurten Kulm.
Der Gurten-Park in der Abendsonne.
Der Gurten-Park in der Abendsonne.

Ein Hochlandrind beim Futtern.
Ein Hochlandrind beim Futtern.
So ein Gurten von der Haustür ist schon eine sehr feine Sache. Da kann man, so wie am Sonntag geschehen, nach einem gewittrigen Tag den trockenen Abend dort oben verbringen. Und den Ausblick, die Abendsonne und die vielen Tiere bewundern. Oder, so wie gestern passiert, nach Feierabend pünktlich zum Sonnenuntergang oben am Kulm sein und vom Bergglühen verzaubert werden. Um dann mit den letzten Sonnenstrahlen den Berg hinab zu düsen. Lieber Gurten, schön dass du da bist.

Ein Ausflug nach Wald

Das viel zu kurze Wochenende (ich glaub da hat man eine Stunde geklaut) mit leider nicht so schönem Wetter wurde für einen Ausflug ins Berner Mittelland genutzt. Dieses befindet sich zwischen dem Berner Oberland und dem Berner Unterland. Keine Überraschung. Überraschend, und ein wenig beängstigend, war aber, dass es da gefühlt überall Schiessstände hat. Und… » Galerie anschauen

Alpenüberquerung in der schönen Schweiz

Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.
Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.

Bevor morgen die zweite TransAlp des diesjährigen Alpenüberquerung-Doppelplacks startet, habe ich den Bericht zur TransAlp Gottardo fertiggestellt. So habe ich die Tour der letzten Woche mal getauft. Einfach hier klicken, dann findet man diesen Bericht. Natürlich auch ganz viele Bilder, von wunderbaren Berglandschaften, einheimischen Tieren und seltsamen Radfahrern. Viel Spaß damit.

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