Das längste Nada Surf-Konzert der Welt.

Fast exakt zwei Jahre nach dem wilden Konzert in Köln ergab sich endlich wieder die Gelegenheit, die Herzensband live erleben zu können. Zwar haben sie kein neues Album veröffentlicht, aber es gibt trotzdem einen guten Anlass für eine Tour. Das Let Go-Album, eines der besten Alben aller Zeiten, feiert 15. Jahrestag.

Zur Feier dieses Jubiläums gab es keine Vorband, sondern das komplette Album wurde gespielt. Was ansich bereits grandios war. Nicht nur, weil es all die wunderbaren Lieder des Albums zu hören gab. Sondern weil diese über die Jahre weiter gewachsen und immer besser geworden sind. Es war ein wahres Fest, man kann es nicht anders ausdrücken.

Nach einer kurzen Pause gab es das Dessert. Halt noch ein komplettes Nada Surf-Konzert. Insgesamt fast drei Stunden großartige Livemusik. Mit sehr gutem Sound, feiner Lichtshow und vor allem viel Spielfreude auf der Bühne. Obendrein hatte die Setlist einige Überraschungen parat. Einige Lieder vom „The Proximity Effect“-Album, die schon sehr lange nicht mehr live gespielt wurden. Und auch sonst noch den ein oder anderen Song, der schon lange nicht mehr gespielt wurde. Was für ein wunderschöner Abend und ein absolut würdiges Jubiläum für das Let Go-Album.

Doppelt hält besser

Es ist nun zwar schon zwei Wochen her und die Erinnerungen nicht mehr ganz so frisch, aber während ich hier in einem Schweizer Ort nächtens auf einem Balkon sitze und den Kuhglocken beim Läuten zuhöre, möchte ich gern die Erinnerungen doch nochmals festhalten. An dieser verlängerte Wochenende vor zwei Wochen mit einem wunderbaren Konzert-Doppelpack.

BOY + Husky | Kulturarena, Jena | 11.08.16

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Endlich wieder #kulturarena bei der #keksrolle

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Ich mag die Kulturarena ja wirklich sehr. Nicht nur weil sie Teil meiner Heimat ist, sondern auch eine großartige Veranstaltung. Immer eine angenehme Stimmung, viel Respekt für die Künstler und ein würdiger Rahmen mit guter Ton- und Lichttechnik für die künstlerische Darbietung. Und mindestens so sehr wie ich mich deswegen auf dieser Konzert gefreut hatte, haben sich die BOY-Band darauf gefreut. Das erzählten sie nicht nur mehrere Male dem Publikum, sondern man konnte es sehr deutlich wahrnehmen. Und so musste sich eigentlich zwangsläufig ein herzerwärmendes Gefühl entwickeln und das wunderbar sympathische Konzert ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das hat sehr viel Spaß bereitet. Und ganz neutral betrachtet muss man feststellen, dass auch die Musik der beiden BOY-Frauen mit dem neuen Album einen großen Schritt nach vorn getan hat. Das wirkte viel größer und umfassender und damit passender als die alten Lieder. Aber eigentlich auch kein Wunder, wenn eine Band mit so großartigen Musikern besetzt ist.

Vielleicht merkt man es, mir fehlen eigentlich die Worte, um das Konzert wirklich zu beschreiben. Weil sie dem Erlebten nicht gerecht werden. Darum sei nur noch angemerkt, die Vorband hat auch überzeugt. Zwar waren die Band Husky nur mit zwei Musikern präsent und deswegen ihre Musik entsprechend reduziert. Aber man konnte mehr als nur erahnen, wie gut diese in voller Bandstärke klingen kann. Das Anhören des Albums zur Kontrolle meiner These hat diese bestätigt.

Nada Surf | Poolbar, Feldkirch | 13.08.16


Das perfekte Jubiläum. So würde eine Überschrift lauten. Denn das war tatsächlich mein 20. Nada Surf-Konzert. Und viel besser hätte es kaum sein können. Auch weil die Poolbar eine sehr feine Veranstaltung ist. Aber vor allem weil das ganze Konzert eine Reise in die Vergangenheit war. Die Nada Surfs waren wieder zu dritt unterwegs, nachdem sie bei den letzten Touren immer weitere Musiker mit auf der Bühne hatten. Dadurch ergab sich, dass viele alte Lieder gespielt wurden. Und dann ist es eben so, dass mein erstes richtiges Nada Surf-Konzert, also ohne Festivals- oder Support-Auftritte vor ziemlich genau elf Jahren stattfand. Damals in Begleitung zweier wunderbarer Menschen, eben jene, die nun zufällig wieder dabei waren. Und so reisten wir zusammen in die Vergangenheit, tanzten, hüpften, sangen und hatten riesigen Spaß, wie damals schon. Als wäre die Zeit stehen geblieben. Wunderbare Momente waren das. Eben das perfekte Jubiläum. Die Quintessenz aller bisherigen Nada Surf-Konzert.

Wie hat eine deutsche Band mal so wunderbar gedichtet:

Und die Glut erlebter Glücksmomente brennt lange in der Erinnerung.

Nada Surf im Doppelpack

Nada Surf | Huxley’s Neue Welt, Berlin | 18.04.16

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Nada Surf Numero 18 ??

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Kaum zu glauben, aber tatsächlich hatte ich noch nie zuvor ein Nada Surf-Konzert in Berlin besucht. Aber auch daran kann nun ein Haken gemacht werden. Ist ja auch egal wo diese Band gerade spielt, gut sind sie immer. Nicht wirklich gut war die kitschig-schlagereske Musik der Vorband Farewell Dear Ghost, vorgetragen mit unpassend übertriebenen Posen. Aber auch das ging vorbei und Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Das Nada Surf-Konzert ansich war in meiner Wahrnehmung eines der entspanntesten bisher. Zum einen war noch genug Platz in der Halle, so dass man tanzen und hüpfen konnte, ohne die Besucher in direkter Umgebung zu sehr zu belästigen. Und ich empfand die gespielten Songs insgesamt ein bissl ruhiger als beim Konzert in Köln. Zum Kochen kam die Stimmung dann aber im nun schon etablierten Zugabenblock mit „Hyperspace“, „Popular“, „Always Love“ und „Blankest Year“. Nachdem dieser abgefeiert wurde und sich einige Besucher schon auf den Heimweg machten, standen die vier Musiker plötzlich noch einmal auf der Bühne. Ganz am Rand, so nah wie möglich am Publikum. Und spielten ohne jede elektrische Verstärkung, anfangs kaum wahrnehmbar, „Blizzard of ’77“. Als aber das Publikum langsam einstimmte und das Lied in sich aufnahm und verstärkte, entstand ein wunderbarer Moment, der für viele lächelnde Gesichter und Gänsehaut sorgte. Mit dem ebenfalls akustisch dargebotenen „I like what you say“ wurde das Publikum dann in die Berliner Nacht entlassen.

Nada Surf | Muffathalle, München | 21.04.16

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Drunken Nada Surf

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Laut setlist.fm spielten Nada Surf in Berlin und München exakt die gleiche Setlist. Trotzdem waren die Konzerte komplett verschieden. Was vor allem am höheren Alkoholpegel in der Muffathalle lag. Im Publikum und auch bei der Band. Besonders Bassist Daniel war redselig wie nie, nachdem er in Köln und Berlin auf der Bühne kein einziges Wort gesagt hatte. Aber an diesem Abend erzählte er Anekdoten aus der Bandgeschichte, widmete in herzzerreißender Art und Weise einen Song seinem Bruder, lobte München in den höchsten Tönen usw. Und zusammen mit Matthew wurde immer wieder das Erstaunen darüber geäußert, was für eine große Halle man doch gerade rockte. Wobei es kurz vor 20 Uhr noch so aussah, als würde sich das Publikum nicht so zahlreich einfinden. Aber als Nada Surf dann spielten, nach der nicht weiter erwähnenswerten Vorband, der selben wie in Berlin, war die Halle voll und die Stimmung von Anfang an sehr energiegeladen. Diese Energie steigerte sich von Lied zu Lied und es wurden selbst die ruhigeren Lieder ausgelassen gefeiert. Besonders beeindruckend war das inbrünstige Mitsingen bei „Inside of love“. Neben der obligatorischen Tanzeinlage bei diesem Lied wurde der Refrain so laut und intensiv mitgesungen, dass die Band lächelnd diesen Moment auskostete. Auch die akustische Zugabe gab es, wenn auch nicht ganz so intim wie in Berlin. Insgesamt war es ein wunderbares und ganz besonderes Konzert, das einfach nur glücklich machte.

Hands up who thinks it’s now?

Nada Surf | Live Music Hall, Köln | 04.04.16

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??????????!!!!!11einseinself

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Vor etwas über vier Jahren standen Nada Surf schon einmal auf der Bühne der Live Music Hall und ich davor, um die Lieder zu feiern. Das war gleichzeitig mein letztes richtiges Nada Surf-Konzert, danach gab es nur noch den Festivalauftritt am Szene Open Air 2012. Eine viel zu lange Abstinenz, was mir aber erst im Laufe des Abends so richtig bewusst wurde. Ebenso bewusst wie die Tatsache, dass die großartigen älteren Lieder noch immer tief in meinem Herzen stecken und es eine extreme Freude war, sie mal wieder live erleben zu dürfen.

Natürlich spielten die mittlerweile vier Nada Surf-Musiker auch viele Lieder vom neuen Album, die gut bis sehr gut in die Ohren gehen. Und die musikalisch viel ausgefeilter und komplexer als die alten Lieder sind. Aber als „Happy Kid“, „Do It Again“, „80 Windows“ und „What Is Your Secret?“ war so in voller Wucht wieder da, die Liebe zu dieser Band. Und so steigerte sich die Glückseligkeit von Lied zu Lied. Gegen Ende, als „See These Bones“ sich immer mehr steigerte, brach auch bei den Menschen um mich herum die Freude heraus und wir formierten einen ordentlichen Moshpit. War das ein Spaß. Den Zugabenblock, eingeleitet vom seit Ewigkeiten nicht mehr gehörten und mit tausenden Glücksmomenten versehenen „Hyperspace“, gefolgt von „Popular“, „Always Love“ und „Blankest Year“ wurde voller Inbrunst und unter Einsatz der letzten Energiereserven gefeiert. Das war eines der wildesten, aber auch eines der schönsten Nada Surf-Konzerte, das ich bisher erleben dürfte.

Cold to see clear

Nada Surf “Cold To See Clear” (Official Video)

Sorry wenn hier so wenig passiert und dies erst der zweite Eintrag des Jahres ist, meine Gesundheit trägt Schuld daran. Aber auf das neue Nada Surf-Album und die anstehende Tour will ich trotzdem hinweisen. Wobei ich das Video ehrlich gesagt nicht mag, es passt nicht zum Song, der ist viel zu schön für so ein Video. Aber besser so als andersrum.

Das Album mit diesem Song drauf wird am 04.03. erscheinen und „You know who you are“ heißen. Das allerwichtigste ist aber, dass es dann auch bald wieder Nada Surf-Konzerte geben wird. Hier findet man alle Termine.

Die Lumis, auch bekannt als The Lumineers, haben, ganz überraschend, ebenso ein neues Album und zugehörige Tour angekündigt. Und einen neuen Song „Ophelia“, den ich hier leider nicht einbinden kann, aber der in meinen Ohren hängt und große Vorfreude hervorruft.

Album des Jahres Zwanzigfünfzehn

Meine Last.fm-Album-Charts für 2015
Meine Last.fm-Album-Charts für 2015

Es wird mal wieder Zeit die Alben des Jahres vorzustellen, wie in den letzten Jahren auch geschehen. Wieder waren die Äffchen bei Last.fm fleißig und haben alle von mir gehörten Lieder fein mitgezählt und ausgewertet. Und wieder einmal stellt das Ergebnis mein persönliches Empfinden sehr gut dar.

Second-SightHey Rosetta! – Second Sight

Meine absolute Lieblingsneuentdeckung des Jahres waren ganz klar diese großartigen Musiker aus Neufundland. Streng genommen wurde das Album im Jahr 2014 veröffentlicht und dürfte deswegen nicht Album des Jahres werden. Aber da ich Spätzünder die Band erst im März entdeckt habe, sie mich sofort bezaubert hatten und mir obendrein das großartigste Konzerterlebnis des Jahres bescherten, kann nur dieses Album zum Album des Jahres 2015 gekürt werden. Stellvertretend auch für „Seeds“ und „Into Your Lungs…“, die beiden älteren Alben der Band, die mindestens genauso grandios wie das aktuelle sind.

We-Were-HereBOY – We Were Here

Sehr gern erinnere ich mich noch an den Auftritt bei der KulturArena 2012, als ich dachte, selbst wenn das zweite Album ein Flop werden oder nie entstehen würde, diese Band war hier und hat wundervolle Momente in die Welt gezaubert. Und nun kam das zweite Album doch ans Licht und ist großartig geworden. Anders als das Debüt, tiefer, bunter, mit einer größeren Bandbreite. Und nicht jeder Song ist ein Hit, alles ist ein bisschen weniger persönlich, dafür professioneller. Und trotzdem ein großartiges Album. Fehlt nur noch ein zugehöriges Konzert, das hat sich dieses Jahr leider nicht ergeben.

We-Loved-Her-DearlyLowell – We Loved Her Dearly

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich diese Künstlerin eigentlich entdeckt habe. Wahrscheinlich war es einer der Newsletter für Mainstage, von denen ich Dutzende täglich erhalte. Imponiert hat mir zunächst die Stimme, die musikalische Bandbreite und, nachdem ich mich weiter mit ihr auseinander gesetzt hatte, die Geschichte dieser Frau. Nachlesen kann man das in meiner Rezension bei der Mainstage. Schon erstaunlich dass es ein Album mit elektronischer Musik so weit nach oben geschafft hat, aber es hat sich in den Gehörgängen festgesetzt und beim Hören viel Freude bereitet. Deswegen hoffe ich, dass es bald ein zweites Lowell-Album geben wird. 

FreedomRefused – Freedom

Die Überraschung des Jahres! Also nicht nur die Qualität des Albums, sondern vor allem die Tatsache, dass es überhaupt wieder ein Refused-Album gab. Völlig unverhofft erschien es. Vielleicht nicht mehr ganz so hart und gnadenlos wie damals, aber meiner Meinung macht es das noch besser. Und thematisch ist es das relevanteste Album des Jahres. Bei all dem kranken Mist, der 2015 passierte und noch immer auf dieser Welt stattfindet, war es ein gutes Gefühl, dieses Album zu hören und zu wissen, dass es auch Menschen mit Verstand da draußen gibt. Gerade nach den Anschlägen in Paris und den teilweise grotesk-dummen Reaktionen danach war ich sehr dankbar für dieses Album.

KintsugiDeath Cab For Cutie – Kintsugi

Das Album selbst ist meiner Meinung nach kein Meisterwerk, aber besser als der Durchschnitt allemal. Aber die Platzierung hier steht eben auch für die wunderbaren Konzertmomente, die Death Cab mir dieses Jahr beschwert haben. Und dafür, dass diese Band live einfach wahnsinnig gut sind. Viel kraftvoller und spielfreudiger als es die Aufnahmen manchmal vermuten lassen. Und eine Band, die schon so viele großartige Lieder hervorgebracht hat. Die live eben noch immer gern abgefeiert werden. Von solchen Bands gibt es eben auch nicht viele und all das steckt für mich eben auch in diesem Album.

The-RaceStereofysh – The Race

Die wunderbaren Zander-Geschwister sind nicht nur total liebe Menschen, die ich sehr sehr gern mag, sondern machen eben auch verdammt gute Musik. Und nach der grandiosen Record Release-Party gehört das Album auf jeden Fall zu meinen Alben des Jahres. Und macht die Liste ein bisschen bunter. Außerdem ist es dasjenige Album, dem man die viele Liebe, die in seine Entstehung gesteckt wurde, am allermeisten anhört. Klingt komisch, ist aber so. Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder ein, zwei oder mehr Gelegenheiten, die Musik wieder live zu hören. Denn das ist jedesmal ein großer Genuss.

True-BrewMillencolin – True Brew

Irgendwie hat es mich im letzten Jahr auch wieder zurück zur Musik meiner Jugend gezogen. Unter anderem wegen diesem Album. Durch Zufall hatte ich entdeckt, dass Millencolin ein neues Album haben. Kurzentschlossen wurde es gekauft und erstaunt festgestellt, dass es fast wie früher klingt. Schneller Gute Laune-Punk, der mich damals oft in die Schule begleitet hatte. Also habe ich diese Reise in die Vergangenheit gern mitgemacht und mir die Musik um die Ohren gehauen. Und nun habe ich durchaus Lust auf so ein kleines, wildes Punkkonzert. Aber nur mit guter Musik, wie eben die von Millencolin.

Drug-For-The-Modern-AgeKopecky – Drug For The Modern Age

Auch so eine Entdeckung des Jahres. Ich mag die Musik dieser Band wirklich sehr. Und ihren Ansatz, ernste und tiefgründige Texte mit leichter, poppiger Musik zu verbinden. Das funktioniert bei ihnen wunderbar. Dieses Album kann ich dementsprechend nur jedem empfehlen und mit Sicherheit wäre es weiter oben in meinen Charts gelandet, wenn da nicht die Geschichte mit der abgesagten Tour gewesen wäre. Ich hatte mich schon sehr auf den Auftritt im feinen Privatclub gefreut, aber leider hat die Band ihre Reise nach Europa kurzfristig gestrichen. Bleibt nur die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr endlich klappt.

Fvey-(Deluxe-Limited-Edition)Shihad – FVEY

Dieses und das Stereofysh-Album sind die einzigen, die ich dieses Jahr als physischen Datenträger erstanden habe. Aber das nur als Randbemerkung. Auf dem Album zu hören ist harte Rockmusik, wie ich sie eben mag. Und weil das so ist, habe ich dieses Album im Rahmen einen Crowdfunding-Aktion erstanden. Und damit dazu beigetragen, dass es in Europa überhaupt erschienen ist. Und insgeheim hoffe ich halt schon, dass die Band auch endlich mal wieder hier Konzerte spielen wird. Denn um eine Schlussfolgerung aus diesem Album zu ziehen, das Rocken haben sie im Laufe der Jahre nicht verlernt.

Das nicht erwähnte Stars-Album war im letzten Jahr schon dabei und kann deswegen nicht wiedergewählt werden. Insgesamt gesehen steht es aber über allem und vor allem das wahnsinnig großartige Konzert in Berlin hat dieser Musik die beste Bühne geboten. Die Erinnerung daran erzeugt heute noch Gänsehaut im Nacken und Grinsen im Gesicht.

Damit ist der Schlussstrich unter mein Musikjahr Zwanzigfünfzehn gezogen. Leider ein Jahr mit viel zu wenig Konzertbesuchen. Vor allem aus gesundheitlichen Gründen. Bleibt die Hoffnung auf das nächste Jahr. Immerhin haben Nada Surf bereits ein neues Album, namens „You Know Who You Are“, und eine ausgiebige Tour angekündigt. Gute Aussichten also.

Zum Schluss noch die Links zu meinen Rezensionen von drei der hier erwähnten Alben bei der Mainstage, zur weiteren Lektüre und Probehören der feinen Musik. Bitteschön. Weiterlesen Album des Jahres Zwanzigfünfzehn

[Ergebnis] Wahl des besten Nada Surf-Albums

[Update]: So, ich beende jetzt mal diese Abstimmung. Und präsentiere das aktuelle Ergebnis:

Nada Surf-Alben
Nada Surf-Alben

Das Endergebnis ist aber nicht in Stein gemeißelt. Dafür es zu knapp. Nach über 800 Duellen sind die Alben alle noch so dicht beieinander gelegen, dass jedes Duell die Reihenfolge aufs neue geändert hat. Nur Platz 1 war relativ sicher, der ist dem Meisterwerk „Let Go“ vorbehalten. Versteht sich von selbst. Aber danach ist quasi alles auf dem zweiten Platz. Jedenfalls kann man nicht behaupten, dass die Umfrage ein echtes Ergebnis geliefert hat. Aber vielleicht hat sie ja den ein oder die andere bewogen, mal wieder eines der großartigen Alben anzuhören. Lohnt sich jedes Mal.
[/Update]

Die Frage ist aktueller denn je: Welches ist wohl das beste Nada Surf-Album? Weil ich sie mir gerade wieder stelle, diese Frage. Ich kann es nicht beantworten. Weder objektiv noch subjektiv. Dazu verbinde ich zu sehr mit jedem Album, jedem Song. Aber ich denke diese Form der Abstimmung, da „Dieses oder jenes“, kann zumindest eine Richtung aufzeigen. Ist tatsächlich „Let Go“ das Meisterwerk oder doch eines der Nachfolger?

Ich weiß nur eines ganz sicher, ich trage diese Musik im Herzen. Und werde dies immer tun. Lebenslang.

Und hier gibt es die aktuelle endgültige, von den Äffchen berechnete, Reihenfolge: Weiterlesen [Ergebnis] Wahl des besten Nada Surf-Albums

Album des Jahres Zwanzigzwölf

Jahrescharts 2012
Jahrescharts 2012
Uih, schnell, bevor das Zwanzigzwölf rum ist, noch fix das Album des Jahres bekannt geben. Zur Verifizierung meiner Wahl ziehe ich wieder meine last.fm-Jahrescharts heran. Wie schon Zwanzigelf und Zwanzigzehn. Weiterlesen Album des Jahres Zwanzigzwölf

Festival im Ländle

Abendsonne am Szene Openair
Hier der erste Teil meines Urlaubsberichtes. Zunächst begab ich mich ja ins Ländle (Österreich), um beim Szene Openair in Lustenau so wunderbare Musiker wie BOY, Clueso und Nada Surf live zu erleben. Sehr, sehr schön war es da. Bei Mainstage gibt es dazu nun auch einen ausführlichen Bericht von mir, nämlich hier. Bitte diesen studieren.

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