Verfolgungswahn

Da sind überall Monster, die es auf mich abgesehen haben!

Es gibt zwei Dinge, die ich am Sommer hasse. Nämlich drückende Hitze und Stechviecher. Nun, Hitze gibt es glücklicherweise nicht an jedem Sommertag. Stechviecher schon.

Trügerische Idylle


Dieses Bild entstand unter lebensgefährlichen Umständen. Zu diesem Zeitpunkt schwirrten hunderte Insekten um mich rum. Einige davon kann man auf dem nächsten Bild erkennen, als schwarze Punkte vor dem Himmel.

Idylle mit Stechviechern


Diese Stechviecher, irgendeine Bremsenart, recht groß, eventuell Pferdebremsen, wollten mich töten. Und ich war ihnen hilflos ausgeliefert. Weil die Natur ein Komplott gegen mich geschmiedet hatte. Ich fuhr mit dem Jabba einen steilen Anstieg hoch. Der Weg war sehr verwachsen. Irgendwann war so viel Grünzeug in der Schaltung eingeklemmt, dass diese nicht mehr funktionierte und ich anhalten musste. Und genau in dem Moment schlugen die Viecher zu. So wuchtete ich die Kette schnell auf einen Gang, der noch fahrbar war und quälte mich den Anstieg hoch. Oben musste ich das Grünzeug aber wieder loswerden. Also stellte ich das Jabba ab und lief Runden. Immer verfolgt von einer Traube Bremsen. Irgendwie habe ich es doch überlebt, aber ich werde wohl heute von diesen Viechern träumen. Und alles nur wegen dem Grünzeug in der Schaltung.

 

Frühlingserwachen

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Natur den grauen Wintermantel ablegt. An jeder Ecke grünt und blüht es. Man könnte denken, dieses Jahr hat die Natur es besonders eilig.

Kirschblüte mit Leuchtenburg im Hintergrund

Gestern führten diese Umstände dazu, dass ich bis kurz vor Sonnenuntergang unterwegs war. Auch weil meine Beine gar nicht müde wurden. So ließ sich dann auch die Abendsonne festhalten. Dies aber mit den Händen, bzw. dem Fotoapparat in ebenjenen.

Abendsonne im Reinstädter Grund

Das Jabba genoss ebenso die letzten warmen Sonnenstrahlen, bevor wir uns auf den letzten Trail begaben. Auf dem ich mir noch den kleinen Finger anschlug. Egal, hab ja zwei davon.

Jabba im Abendlicht

Ausflug ins Tierreich

Frühlingsgetier auf Finger

Der Punkt da auf meinem Finger, das ist das erste Frühlingsgetier, welches ich heute entdeckt habe. Ich vermute ganz stark dass es sich um ein Insekt handelt.

Und dann war da noch die Sache mit der Kuh, die sich für mich interessierte. Ganz langsam und vorsichtig hat sie sich angenähert, tat dann so als wollte sie nur was trinken und ließ sich dann doch von mir streicheln. Ganz schön gerissen.

Annäherungsversuch


Schüchterne Blicke


Volle Schönheit

Natürliche Modetrends

Jabba auf dem Dohlenstein


Wie man auf dem Bild im Hintergrund erkennen kann, sind auch dieses Jahr wieder grün und gelb die absoluten Modefarben der Natur. Besonders was die Flora betrifft. Alles grün und gelb. Bei der Fauna gibt es nicht viel neues. Nur bei den Eichhörnchen zeichnet sich ein Trend zum Schwarz hin ab.

Wer diese Karte aufmerksam studiert, sollte bemerken, dass der Weg von Rothenstein wieder nach Hause arg unvollständig ist. Schuld daran trägt das Wetter. Das hat sich leider exakt an den Zeitplan des Wetterberichts gehalten. Um 17 Uhr sollte der Regen kommen, um 17 Uhr war der Regen auch da. Und um 17 Uhr bin ich in Rothenstein losgefahren. Das Wegstück ist also im Regen untergegangen. Und ich kann mich nur mehr daran erinnern, dass es verdammt nass und kalt war. Und das Jabba sich irgendwann mit quietschenden Bremsen beschwert hat. Das arme Ding. Aber wir haben es gut überstanden, hoffe ich.

It’s magic!


Bild

Preisfrage: Wie habe ich dieses Bild gemacht? Das am Lenker sind natürlich wirklich meine beiden Hände. Und Hilfsmittel habe ich keine benutzt. Einfach war das nicht, aber ich habe es geschafft.