Die Leere im Kopf

Röntgenbilder
Vorgestern wurde ich mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Um die Auswirkungen meines Sturzes zu untersuchen. Zufälligerweise wurde dabei auch gleich die Ursache dieses Unfalls aufgedeckt. Mein Schädel ist nämlich hohl. Tja, damit hatte wohl niemand gerechnet. Glücklicherweise wurden aber ebenso endlich meine Wunden versorgt, wofür ich sehr dankbar bin.

Um das Ganze jetzt noch absonderlicher zu machen, habe ich meine Erinnerungen aus dem Schädel (oder wo auch immer die gelagert sind) geholt, und viele neue Artikel geschrieben. Weil es im April hier viel zu wenig zu lesen gab. Deswegen habe ich mich per Kraft meiner Gedanken in die Vergangenheit versetzt und meine Erlebnisse in Worte gefasst. Und weil mir langweilig ist und ich mich ärgere, dass ich mich bei dem schönen Wetter mit meinem Aussehen nicht unter Menschen trauen kann. Und alles nur wegen so ein bissl Hohlraum im Kopf.

Radfahrerlatein

Sturzfolgen
Fast fünfeinhalb Jahre nach meinem letzten richtigen Sturz hat es mich gestern wieder erwischt. Die Stürze während der Radkurierzeit waren zwar zahlreich, aber glücklicherweise immer mit glimpflichem Ausgang. Gestern aber hat es mich leider mit dem Gesicht auf den Asphalt gehauen. Das ist nicht nur schmerzhaft, es macht auch nicht schöner.

Aufgrund dessen begab ich mich heute zur nächstgelegenen Arztpraxis. Der einzigen, die ich bisher hier in Meerbusch wahrgenommen hatte, da sie auf direktem Weg Richtung Arbeit und Einkaufsmöglichkeit liegt. Allerdings hätte mir schon vorher bewusst sein müssen, dass die meisten Arztpraxen hier in der Millionärsstadt nur Fassade sind. Um unnütze und überteuerte „Behandlungen“ und „Therapien“ zur oberflächlichen Verzögerung der Alterungsprozesse an den privatversichten Mann oder dessen Frau zu bringen. Somit brachte mir der zweistündige Arztbesuch außer dieser Erkenntnis keine Vorteile. Man war noch nicht mal in der Lage, meine Zuvorkommenheit beim gewissenhaften Ausfüllen mehrerer Fragebögen mit der Reinigung meiner Wunden zu honorieren. So verließ ich mit unversorgten Wunden die Praxis, was diese, meine Wunden, im Laufe des restlichen Tages mit der Absonderung von reichlich Eiter quittierten.

Aprilwetter

Regenbogen am Dortmunder Bahnhof
Nachdem ich mit Regen- und Graupelschauer in Jena verabschiedet wurde, konnte ich sechs Stunden lang die Wetterkapriolen des Aprilsonntags vom Zugfenster aus beobachten. Was sehr gemütlich war, denn die Bahn hat mir eine Schnupper-BahnCard für die erste Klasse geschenkt. Sehr nett. Am eindrucksvollsten war mit Sicherheit dieser wunderbare Regenbogen in Dortmund.

Heimatlauf

Über Unterbodnitz
Nach langer Abwesenheit habe ich mich heute mal wieder an meiner alten Laufrunde versucht. Und dabei gern die Ruhe und Abgeschiedenheit im Wald gegen den Anblick des Rheins getauscht. Allerdings bin ich es doch nicht mehr gewöhnt, so viele Höhenmeter (also mehr als 10 auf 10 Kilometer) zu ersteigen. Deswegen wurde halt einfach eine Fotopause eingelegt. Das Ergebnis sieht man ja.

Gelebte Musik in Jena

Wallis Bird und Band
Gestern waren wir bei Wallis Bird. Und es war wunderbar. „Niemand lebt Musik wie diese Frau.“ – Dieser Satz ging mir mehrmals an dem Abend durch den Kopf. So viel Herzblut, Freude und positive Energie erlebt man leider nicht so oft bei einem Konzert. Deswegen sei jedem auch mein Konzertbericht ans Herz gelegt, den man hier auf der Mainstage finden kann. Und ebenso das neue Album der Band The Audience, weil das gut ist und man darüber ebenfalls hier bei der Mainstage einen Text von mir darüber lesen kann. Danke.

Die Königin des Saaletals

Die Leuchtenburg

Nach langer Abstinenz war ich heute endlich mal wieder auf der Leuchtenburg. Ohne Jabba, dafür mit der Familie. Das Wetter malte schöne Wolkenformationen über die Burg, wie auf dem oberen Bild zu sehen.

Auf der Burg wurde extra für uns geschmückt. Mit bunten Fahnen hat man die alten Gemäuer ausgestattet. Leider trübte der Regen ein wenig die Schönheit des Anblicks. Aber trotzdem nett von der Burg, sich so rauszuputzen. Für uns. Oder die Hochzeitsgäste. Oder anstehende Feierlichkeiten. Oder einfach weil so eine Königin ja auch fein aussehen will.

Innenhof mit Fahnen und Briefkasten

Imaginarium

Rechtes Rheinufer
Mehrmals, also genau genommen zweimal, hatte ich mich schon ans andere Rheinufer begeben, dort wo die großen und bunten Kaufhäuser angesiedelt sind, mit der Absicht, mir ein neues iPad zu kaufen. Bei all diesen Versuchen, also allen beiden, war aber kein solches Gerät aufzutreiben. Ich zweifelte schon an der Existenz des neuen iPads ansich, denn ich bekam nirgendwo eines zu erblicken. Exemplare der zweiten Generation gab es überall. In einigen Geschäften gab es auch einige Menschentrauben um einige Tische, auf denen ein neues iPad vermutet wurde. Zu Gesicht bekam ich aber keines. Deswegen entschloss ich mich nach einiger Zeit der Überlegung trotz einer Lieferzeit von ein bis zwei Wochen mein Exemplar direkt bei Apple zu bestellen.

Es kam dann aber alles ganz anders. Samstag hatte ich bestellt, am darauffolgenden Montag wurde es bereits versandt und heute (nicht wirklich heute, aber an dem Tag, an den ich mich beim Schreiben dieser Zeilen gerade gedanklich zurückversetze) wurde es ins Büro geliefert. Das sah dann so aus: Weiterlesen Imaginarium

Osterfest

Im Morper Tal

Hoffentlich haben alle Ostern gut überstanden. Mein Magen hat heute Auferstehung gefeiert, nachdem er sich kurzfristig tot gestellt hatte. Aber letzte Woche, an Karfreitag, als der noch nicht rumgezickt hatte, hab ich mit dem Jabba zusammen die Düsseldorfer Umgebung weiter ausgespäht. Mit der Absicht ins Neandertal zu gelangen. Wo vor ein paar Tagen die Neandertaler wohnten. Wobei eigentlich fast jede Tour bisher dieses Ziel hatte. Und welches bis zum heutige nicht von mir erreicht wurde.

Trotzdem war es eine erfolgreiche Tour. Denn der Osten Düsseldorfs hielt einige Entdeckungen parat. Schönere Entdeckungen als schnöde Ostereier. Schmale Wege waren dies, anspruchsvolle Trails und richtige steile Abschnitte, bergauf wie bergab. Hatte ich so nicht erwartet. Da hatten wir viel Spaß. Leider haben die Einheimischen hier die Sache mit einer vorteilhaften Wanderwegsmarkierung aber noch nicht entdeckt. In Thüringen sind alle Wege farbig und mit zahlreichen Markierungen versehen. Hier sind alle Markierungen schwarz-weiß. Vermutlich um Nachtwanderer abzuschrecken. Oder um keine farbenblinden Wanderer zu diskriminieren. Da ich aber weder farbenblind noch in der Schwarz-Weiß-Zeit hängengeblieben bin, müssen sich meine Augen erstmal an diese Form der Markierung gewöhnen. Immerhin habe ich im Buchhandel eine Landkarte erstehen können, wo einige der Wanderwege verzeichnet sind. Was nicht selbstverständlich für Landkarten der Umgebung hier ist. Diese Karte werde ich auf den nächsten Touren bei mir führen. Um dann nicht mehr im Kreis fahren zu müssen. Und um dann den Heimweg schneller finden zu können. Denn an diesem Karfreitag wurde der Heimweg, am Rhein entlang mit Gegenwind im Gesicht, zur Quälerei. Sowas muss ja nicht sein.

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