Bikewoche im Unterengadin

Dieses Jahr nutzte ich meine Ferien mal nicht für eine Alpenüberquerung, sondern um die schöne Schweiz besser kennenzulernen. Deswegen verweilten das Bison und ich in der letzten Woche im schönen Unterengadin. Zur Bikewoche, wieder mit Markus von Viva Trail, weil das feine Touren mit besten Trails garantiert. Ausgangsort war Ftan, oberhalb von Scuol. Fünf feine, abwechslungsreiche Touren nahmen wir von Montag bis Freitag erfolgreich in Angriff.

Montag – Zur Murtera Dadoura

Eine Bank mit Ausblick auf Ardez.
Eine Bank mit Ausblick auf Ardez.
Die letzten Tage hielt der Herbst Einzug und brachte Schnee ins Unterengadin. Aber zum Start unserer Tour erwärmten die Sonnenstrahlen bereits die kalte Luft.

Anstrengender Anstieg mit Aussicht.
Anstrengender Anstieg mit Aussicht.
Nach ein paar Kilometern auf gleicher Höhe ging es ab Ardez hinauf. Einige steile Rampen mussten überwunden werden, bis die Murtera Dadoura erreicht war.

Murtera Dadoura auf 2'142 Meter Höhe.
Murtera Dadoura auf 2’142 Meter Höhe.
Die Aussicht auf die Berge mit ihren gezuckerten Gipfeln ringsum war all die Mühe wert.

Ausblick von der Murtera Dadoura.
Ausblick von der Murtera Dadoura.
Hinab ging es über Weide- und Wald-Trails höchster Qualität.

Slalomparcour um die Kuhfladen.
Slalomparcour um die Kuhfladen.
Es hatte aber auch Abschnitte ohne Kuhfladen. Sehr viele sogar. Zum Abschluss gab es noch den Trail von Ftan hinab nach Scuol, der in den nächsten Tagen zum Standardprogramm wurde.

Dienstag – Motta Naluns-Sent-Scuol

Ftan versteckt im Nebel.
Ftan versteckt im Nebel.
Der zweite Tag begann mit viel Nebel und ein paar Regentropfen. Aber da es eh zunächst hinauf nach Motta Naluns ging, war das nicht weiter schlimm.

Aussicht in der Wolkenlücke.
Aussicht in der Wolkenlücke.
Trail durch die nasse Bergwelt.
Trail durch die nasse Bergwelt.
In der Höhe war es allerdings auch noch sehr nass und so ging es über nicht ganz einfach Wege inklusive Hängebrücke Richtung Osten und dann hinab nach Sent. Nach der Mittagspause und einer weiteren Abfahrt erreichten wir unten im Tal den Inn und plötzlich war sie da, die Sonne.

Sonne und schöne Natur am Inn.
Sonne und schöne Natur am Inn.
Und die Sonne blieb dann auch für den Rest des Tages.

Mittwoch – In das Val Plavna

Kurz vor der Alp Laisch (1'805 m Höhe).
Kurz vor der Alp Laisch (1’805 m Höhe).
Diesmal ging es auf der südliche Talseite in die Höhe, auf einem kräftezerrenden Anstieg zunächst zur Alp Laisch. Ein zufällig vorbeikommender Biker empfahl uns dann, unbedingt noch weiter das Tal hinauf zu fahren.

Ein Bach aus Steinen.
Ein Bach aus Steinen.
Biker in der Geröllhalde.
Biker in der Geröllhalde.
Dieser Ausflug war sehr beeindruckend, denn die Natur hat eine imposante Geröllhalde geschaffen. Eine sehr spezielle und sehr eindrückliche Landschaft bot sich uns dar.

Gruppenbild vor dem Schloss Tarasp.
Gruppenbild vor dem Schloss Tarasp.
Hinab ging es auf schnellen Trails, bis wieder das Schloss Tarasp vor uns lag.

Schloss Tarasp mit Ftan im Hintergrund.
Schloss Tarasp mit Ftan im Hintergrund.
Schloss Tarasp von der anderen Seite und Regen am rechten Bildrand.
Schloss Tarasp von der anderen Seite und Regen am rechten Bildrand.
Über Scuol ging es wieder hinauf nach Ftan, entweder mit der Bahn oder mit dem Bike.

Donnerstag – In das Val Sinestra

Die Kirche in Scuol.
Die Kirche in Scuol.
Hinab nach Scuol und weiter nach Sent führte zunächst unser Weg. Und von da an immer bergauf ins idyllische Val Sinestra.

Im Val Sinestra.
Im Val Sinestra.
Sehr idyllisch war auch der Ort unserer Mittagsrast, ein Hof names Zuort. Zum Dessert gab es noch ein paar Trails, bis es am Inn entlang wieder nach Scuol und hinauf nach Ftan ging.

Freitag – Alp Clünas-Alp Laret

Sammelpunkt im morgendlichen Anstieg.
Sammelpunkt im morgendlichen Anstieg.
Zum Abschluss der Woche ging es hinauf ins Hochalpine. Und das bei bestem Wetter.

Wegweiser in der Morgensonne.
Wegweiser in der Morgensonne.
Auf knapp über 2’500 Meter Höhe kletterten wir und trafen dazu auf der Alp Clünas hochalpine Rinder.

Rinder, Wanderer und Biker an der Alp Clünas.
Rinder, Wanderer und Biker an der Alp Clünas.
Bison auf fast 2'500 Meter Höhe.
Bison auf fast 2’500 Meter Höhe.
Nach den weltgrössten Portionen leckersten Kaiserschmarrn auf der Alp Laret gab es mindestens ebenso leckere Trails. Ein wahrer Hochgenuss.

Zwischen Alp Laret und Alp Valmala.
Zwischen Alp Laret und Alp Valmala.
Der leckere Trail.
Der leckere Trail.
Richtig flowig und extrem spassig wurde dann die Abfahrt von der Alp Valmala.

An der Alp Valmala (1'979 Meter Höhe).
An der Alp Valmala (1’979 Meter Höhe).
Voll mit Glückshormonen und einem fetten Grinsen im Gesicht ging es dann auf den Weg zurück nach Ftan.

Mein persönliches Highlight war die Tour am Freitag. Die Mischung aus der besonderen Natur und Stimmung im Hochalpinen und den grandiosen Trails war Weltklasse. Dazu kam noch bestes Wetter. Aber auch die anderen Touren waren ausnahmslos großartig. Und auch wenn es nasse und nebelverhangene Stunden hatte, war das Wetter zum größten Teil auf unserer Seite. Immerhin musste wir keinen einzigen Meter im Schnee fahren. Und das hätte am Sonntag wohl noch niemand geglaubt.

Einen Dank möchte ich an dieser Stelle noch an das Bison aussprechen, weil es das beste Bike der Welt ist. Und mich nie im Stich gelassen hat. Und überhaupt all die Herausforderungen auf den technischen Trails viel besser meistert als ich.

Alpenüberquerung in der schönen Schweiz

Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.
Auf Tuchfühlung mit den Kühen an der Blackenalp.

Bevor morgen die zweite TransAlp des diesjährigen Alpenüberquerung-Doppelplacks startet, habe ich den Bericht zur TransAlp Gottardo fertiggestellt. So habe ich die Tour der letzten Woche mal getauft. Einfach hier klicken, dann findet man diesen Bericht. Natürlich auch ganz viele Bilder, von wunderbaren Berglandschaften, einheimischen Tieren und seltsamen Radfahrern. Viel Spaß damit.

Die graue Dolomiten-Tour

Die berühmten Cinque Torri, umgeben von kalter Bergluft.
Die berühmten Cinque Torri, umgeben von kalter Bergluft.

Salve, hiermit erfolgt die Ankündigung, dass passende Worte und Bilder der TransAlp Dolomiti, welche gestern vor einer Woche erfolgreich vom Bison und mir beendet wurde, soeben veröffentlicht wurden. Ich habe das alles auf diese Seite hier gepackt. Zur Einstimmung hier noch ein paar Fakten zur Tour:

  • Etappen insgesamt: 6 (Sechs)
  • Etappen ohne Regen: 0 (Null)
  • Etappen ohne Platten oder Sturz in der Gruppe: 0 (Null)
  • Etappen mit leckerem/sehr leckerem Essen am Abend: 7 (Sieben)

Viele Spaß beim Stöbern. Ich muss mir jetzt nur noch etwas einfallen lassen, wie das Menü oben neu gestaltet werden kann, damit Besucher die Tourberichte auch möglichst schnell finden können.

Die Höhronen-Tour mit vielen Tieren

Bis die Bilder der TransAlp fertig sind, dauert es noch etwas. Die müssen noch entwickelt werden. Aber glücklicherweise gibt es jetzt schon die Bilder von der Tour am letzten Sonntag. Denn nach der TransAlp sind das Bison und ich noch in die Schweiz gefahren. Dort hat uns unser Lieblingsguide eine schöne Singletrail-Tour rausgesucht, die Nr.… » Galerie anschauen

Die Bergpremiere

Heute hat das Lakritzbison zum ersten Mal in seinem Leben Bergluft geschnuppert. Bis auf knapp 1.800 Meter Höhe waren wir, wenn auch die meisten Höhenmeter mit der Bahn bewältigt wurden. Aber das war ganz gut so, denn dadurch blieb mehr Zeit für die Abfahrt auf feinen Trails und für die pünktliche Rückkehr kurz vor dem ersten Regenschauer.

Diesiger Ausblick über das Brixental
Diesiger Ausblick über das Brixental
Nübergugg zum Guggenkögele (1886m)
Nübergugg zum Guggenkögele (1886m)
Am Kreuzjöchlsee
Am Kreuzjöchlsee

Bilderflut

Gruppenbild auf dem Maloja-Pass
Gruppenbild auf dem Maloja-Pass.

Eine gute Nachricht. Die TransAlp-Bilder sind fertig und hochgeladen. Finden kann man sie auf dieser Seite. Ich habe sie jetzt alle auf eine Seite gepackt, ich hoffe das funktioniert auch bei langsamen Internetverbindungen. Ich werde die jeweiligen Bilder aber auch noch schnell bei den zugehörigen Artikeln einfügen.

Ich hatte zugegebenermaßen viel Spaß beim Bilder durchschauen und Erinnerungen hervorholen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche war das. Und ich sehne mich schon jetzt wieder nach den Bergen, besonders nach der schönen Bergwelt der Schweiz.

Rumprotzerei

Ich habe die Etappen der Transalp allesamt um die offiziellen Höhenprofilen ergänzt. Offiziell deswegen, weil die von unserem Guide stammen. Zum Glück hat er nicht die Schiebepassagen markiert. Hätte aber auch zu viel Arbeit gemacht. Weil man so im Nachhinein auch gar nicht mehr genau weiß, wo und ob auf den Etappen überhaupt mal gefahren wurde. Dafür finden sich aber einige lustige Bemerkungen in den Grafiken. Sollte man mal genauer hinschauen.

Und weil ja Datensammeln und so Überwachungsgeschichten wieder total in Mode sind, habe ich auch gleich noch die Daten meines Radcomputers zu den Etappen zugefügt. Kann man jetzt also alles vergleichen, die Daten zweier Radcomputer und die der Aufzeichnung per GPS. Abweichungen gibt es da einige. Selbst bei den GPS-Daten, wobei man ja schon denkt, dass die genau sein sollten. Aber vielleicht müssen die Alpen ja auch nur einfach mal neu vermessen werden. Eine Aufgabe, die mein Jabba und ich gern übernehmen würden.

Urlaub in Südtirol im Mai 2008

10. Mai – Zumis-Kreuzwiesenalm-Zumis Die erste Bergwanderung führte durch eine Landschaft, wo der Schnee gerade erst begonnen hatte zu schmelzen. So versank man in schattigen Gebieten bis zur Hüfte im Schnee, während an anderen Stellen bereits Frühblüher die ersten warmen Sonnenstrahlen nutzen. Sobald der Schnee geschmolzen war, begannen diese zu blühen. Auf der Kreuzwiesenalm (1924m)… » Galerie anschauen

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