Die sogenannte „Schöne Aussicht“

Schöne Aussicht über Düsseldorf
Schöne Aussicht über Düsseldorf

Gestern zur Tatort-Zeit besuchte ich mit dem Bison die sogenannte schöne Aussicht und wir hatten Glück und diese für uns allein. Vor zwei Jahren hatte ich diesen Aussichtspunkt auf einer der ersten Touren mit dem Dottore entdeckt. Trotz Sturmschäden im Stadtwald hat sich zumindest an der Aussicht nicht viel geändert.

Irgendwo zwischen den Hochhäusern und den dampfenden Ungetümen wohne ich.
Irgendwo zwischen den Hochhäusern und den dampfenden Ungetümen wohne ich.

Leider ist der Ausblick nicht annähernd so schön wie der Blick ins Saaletal in der Heimat. Und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

Die wahre schöne Aussicht
Die wahre schöne Aussicht

Erfolgsmeldung

Aussicht mit Regenfront

Ich habe es heute endlich mal wieder geschafft, einen neuen Aussichtspunkt zu finden. Zu sehen gab es dort allerdings hauptsächlich eine Regenfront, die auf mich zukam. Also schnell ein paar Bilder gemacht und dann über einen gerade mal reifenbreiten Weg durch den Wald geflüchtet. Im Rücken spürbar dabei der Wind, der die Wolken hinter mir her blies. Aber das Jabba und ich hatten es geschafft und wir wurden nicht nass. So muss das sein.

Bei der Flucht durch den Wald und später durch hohes Gras dachte ich auch schon daran, dass mir diese Aktion sicher wieder einen Zeckenstich bescheren würde. So kam es dann prompt auch. Allerdings war die Zecke (bereits die fünfte dieses Jahr, die sich an mir verköstigt hat) groß genug, um sofort erkannt und von Karlie, meiner Zeckenzange (der Name steht da drauf), entfernt zu werden. Nicht entfernen lassen sich aber die eigenartigen Stiche am Bein, die irgendwie unter der Haut sind. Hatte ich noch nie sowas. Kenn ich darum auch nicht. Hoffentlich hat da nicht so eine fiese Fliege o.ä. ihre Eier abgelegt und irgendwann krabbeln Larven aus meinem Bein. Das wäre echt unschön. Dabei wollte ich ja nur in Ruhe telefonieren.

Aufgezeichnet habe ich die Tour auch wieder. Leider fehlt das Ende. Keine Ahnung warum. Dafür hat das GPS fast 800 Höhenmeter mehr gezählt als der Fahrradtacho. Ist wohl ein Hochgebirgs-GPS, das kommt mit den Hügeln hier nicht klar. Mal schauen wie gut es dann in den Alpen funktionukkelt.

wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören

Diesen Satz habe ich in meine Trainingsverwaltung geschrieben. Weil war eben wirklich so. Ich hätte noch ewig weiterfahren können, aber es wurde dann auch dunkel und kalt. Leider. Erstaunlich ist dies aber in soweit, dass ich heut Mittag eigentlich so gut wie gar keine Lust auf Radfahren hatte. Das kam dann erst unterwegs. Und sicherlich hatte da dieses eine Telefonat auch einigen Anteil daran, an der Steigerung der Freude. Und natürlich mein wunderbares Jabba, klaro.

Relaxendes Jabba
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