Datenschutzdebatte

Kann mir mal jemand erklären, wieso sich eine Nation, in der nahezu jeder Depp seine Initialen, Geburtsjahr usw. auf dem Nummernschild am höchstem Heiligtum, dem Auto, durch die Gegend fährt, so an Fragen zum Datenschutz (Stichwort Google Street View, Facebook…) aufreiben kann? Ich versteh’s nicht.

Nachtrag: Deutsche Rentner protestieren gegen Street View, indem sie ein Bild ihrerselbst vor ihren Häusern ohne jegliche Verfremdung und mit Nennung ihrer vollständigen Namen im Internet publizieren lassen. Danke für dieses herrlichen Witz. Weiter so!
Die Häuser liegen noch nicht mal an einer Straße, werden deswegen bei Street View leider nicht zu sehen sein.

Im Westen nichts Neues

Ich muss ja gestehen, als ich diese Homepage das erste Mal gesehen habe, erwartete ich schon das Schlimmste. Völlig zurecht. Immerhin, etwas positives gibt es. Denn ich habe hier Internet. Aber sonst. Auf der Homepage (wenn man das denn so nennen darf) steht, dass die Zimmer 1996 neu gemacht wurden. Ich vermute in der Angabe aber einen Zahlendreher, das soll sicherlich 1969 heißen. Und wenn nicht, dann ist es trotzdem schon 14 Jahre her. Bin ich froh wenn ich wieder in meiner schönen Wohnung bin.

Außerdem habe ich heute gelernt:

  1. Im Westen sind alle Restaurants Raucherclubs. Man kann dem Gestank nicht entkommen. Mein Zimmer ist leider eindeutig auch ein Raucherzimmer.
  2. Für Autos mit einheimischen Kennzeichen gelten hier ganz andere Regeln.
  3. Der neue Golf ist blöd und unübersichtlich, da ist ja mein Vento tausendmal besser.
  4. Ich weiß nicht wo die Lautstärkeregelung versteckt wurde.
  5. Selbst im ICE sind schon Flaschensammler zu finden.
  6. Im ICE können die Kopfkissen am Sitz auch mal fehlen, dann bekommt man einen steifen Nacken.

Seasonal Affective Disorder

Eintönigkeit
Eintönigkeit
Die meiste Zeit sieht draußen alles gleich aus. Im gleichen Farbton. Langsam wird das echt öde, liebe Natur.

Sonnenlicht
So freut man sich über jede Art von Abwechslung, sogar über ein paar Sonnenstrahlen an der Zimmerwand. Dazu kommt noch, dass der erste Monat des Jahres Zwanzigzehn vorbei ist und ich noch keinen einzigen Meter Radfahren konnte. Ich weiß gar nicht, ob es sowas schon mal gab. Einen komplett radfahrfreien Monat. Schlimme Sache. Auch weil mir meine Gelassenheit dadurch langsam verloren geht.

Die alten winterkalten Gedanken verfliegen wie Rauch im lauen Wind.
Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt.

Immerhin ist es durch den neuen Schnee nicht mehr ganz so rutschig wie letzte Woche. Allerdings findet man unter dem Schnee fast überall eine dicke Eisschicht. Leider kein Untergrund zum drauf Radfahren.

Einen gute Seite hat das Ganze aber trotzdem. Ich freunde mich mit dem Auto immer mehr an. Letztens habe ich sogar von ihm geträumt, aber das war eine andere Geschichte. Und trotzdem freue ich mich schon darauf, wenn die Kilometer, die momentan auf der Anzeige durchrasen und nur Sprit- und damit Geldverbrauch bedeuten, dann auf dem Fahrradtacho erscheinen.

Übrigens, da wo laut Google der Kuhberg liegen soll, ist gar kein Berg. Das kann ich nun mit Bestimmtheit sagen, denn wir waren heute dort.

Abhaken

In den letzten drei Monaten ist hier leider recht wenig passiert. Schön dass trotzdem ab und an ein Besucher rein bzw. drauf schaut. Es wird sicher wieder bald mehr von mir zu lesen geben, aber momentan gibt es eben noch vieles zu erledigen. Heute erledigt:

  • TÜV und AU fürs Auto
  • Wohnungsschlüssel entgegennehmen

Bis bald.

Beschissene Liebe

Endlich habe ich es mal geschafft, die überflüssige, unschöne Farbe auf dem Auto zu entfernen. Was anfangs mit Feuerzeugbenzin noch sehr mühevoll und anstrengend war, ging dann später kinderleicht. Denn mit Nagellackentferner geht das Zeugs ratzfatz weg. Kann man sich ja mal merken. Nur wird dadurch eben auch der Lack angegriffen, deswegen sollte dann schnell wieder Wachs oder ähnliches drauf. Hab ich auch gemacht, allerdings begann es genau dann zu regnen und das Polieren war fast unmöglich. Wie das Ergebnis im Endeffekt ausschaut, kann ich erst morgen sagen.

Aber die gelbe Farbe ist weg und das Auto schaut wieder schon ziemlich gut aus. Resultat dessen war, dass sich ein Vogel in ebenjenes verliebt hat. Oder zumindest in den Vogel, der sich da in der Seitenscheibe gespiegelt hat. Jedenfalls saß dieses Vögelchen dann auf dem Seitenspiegel und flog mal gegen die Scheibe, landete auf dem Autodach, flog gegen die Scheibe und saß dann wieder auf dem Seitenspiegel. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn das Vieh dabei nicht noch seine Verdauungsprodukte auf dem Auto hinterlassen hätte. Womit der Titel dieses Artikels auch aufgeklärt wäre.

Und nicht vergessen, ab morgen ist wieder Sommerzeit. Das Beste daran ist aber, dass auch das Wetter schöner werden soll. Endlich.

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