Erweiterung des Fuhrparks

Das neue Bike auf dem Ulmizer.
Das neue Bike auf dem Ulmizer.
Da mein erstes 29er Bike, der Dottore, wieder zurück nach Deutschland gegangen ist und dort bei meinem Bruder ein Zuhause gefunden hat, war es an der Zeit ein Brüderchen für das Bison zu finden.

Es sollte ein weniger bulliges Bike werden, der Rahmen sollte aus Alu sein und ich wollte so viele Teile wie möglich mit dem Bison tauschen können bzw. vorhandene Teile sollten verwendet werden. Lange hatte ich überlegt, ob es wieder ein Fully werden sollte. Aber letztendlich wurde es ein Hardtail, weil es auch bei Schmuddelwetter weniger Pflege benötigt. Und leichter ist. Leichtigkeit liegt dem neuen Bike nun auch im Blut. Das Niner Air 9, auch Luftikus genannt, ist im Vergleich zum Bison federleicht. Perfekt für schnelle Kletterrunden auf den Gurten oder Ulmitzberg. Aber bevor diese Tour gestern zum ersten Mal absolviert werden konnte, musste das Bike aufgebaut werden. Weil das so viel Spaß macht, hab ich es diesmal komplett selbst übernommen. Erfolgreich, immerhin ist der Luftikus bei den ersten 50 Kilometern nicht wieder auseinander gefallen.

Bremsen und Antrieb machen den Anfang.
Bremsen und Antrieb machen den Anfang.
Die Einzelteile warten auf den Rahmen.
Die Einzelteile warten auf den Rahmen.
Der schöne Rahmen frisch ausgepackt.
Der schöne Rahmen frisch ausgepackt.
Der Aufbau beginnt.
Der Aufbau beginnt.
Pedal damn it.
Pedal damn it.
Federleicht und wunderschön.
Federleicht und wunderschön.
Ausblick genießen auf der Premierentour.
Ausblick genießen auf der Premierentour.

Das Bison und der Rivella-Kronkorken

Die Bison-Steuerzentrale mit Rivella-Kronkorken
Die Bison-Steuerzentrale mit Rivella-Kronkorken

Die supersympathische Firma Niner, die mein Bison erfunden und produziert hat, hat noch eine andere großartige Sache erfunden. Eine Ahead-Kappe mit dem Namen YAWYD (You are what you drink.), welche jedes Bike verzieren kann und soll. Mit dieser kann man den Kronkorken seiner Lieblingsbiermarke an sein Fahrrad bringen. Nette Idee, aber da meine Geschmacksknospen Rivella als deutlich köstlicher im Vergleich zum Bier wahrnehmen, prangt am Bison nun logischerweise ein Rivella-Kronkoren. Vielen Dank nochmals für die liebe Spende des Kronkorkens!

Seitenansicht der wunderbaren Kronkorkenhalterung
Seitenansicht der wunderbaren Kronkorkenhalterung

Tragischerweise leiden das Bison und ich unter schrecklichem Rivella-Durst, da dieses Getränk seit Wochen hier vor Ort ausverkauft ist. Untragbare Zustände sind das hier im Westen.

Geschichten rund um den Nippelspanner

Der neue Nippelspanner am Jabba.
Der neue Nippelspanner am Jabba.

Vor einiger Zeit, die Älteren werden sich eventuell erinnern, habe ich hier mal mein Lieblingswerkzeug, den Nippelspanner, vorgestellt. Da die Technik sich immer weiter entwickelt und man da Schritt halten muss, besitze ich seit gut einer Woche einen neuen Nippelspanner. Mit kleinerem Durchmesser und in Profiausführung. Dass ich kein Profi bin, habe ich aber sofort unter Beweis gestellt und einen Speichennippel am Dottore zerstört.

Abgerissener Speichennippel, unterhalb des Ventils.
Abgerissener Speichennippel, unterhalb des Ventils.

Schuld daran ist die besondere Technik der Laufräder, in diesem Fall Easton EA70 XC 29 Zoll. Leider hat der Roseversand dem Dottore keine Anleitung zu den Laufrädern beigelegt. So wurde ich erst im Internet fündig, als der Nippel schon abgerissen war. Die Besonderheit bei den Laufrädern ist die sehr geringe Anzahl an Speichen, 24 Stück sind es. Dadurch ist die Speichenspannung auf der Antriebsseite so hoch, dass die Speichen nicht gespannt werden sollten und können. Meiner Meinung nach ist das eine reine Fehlkonstruktion. Denn so müsste man mit den Speichen der Nichtantriebsseite das Rad rund bekommen. Wie das mit 12 Speichen funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. Aber ich konnte diese Laufräder von Anfang an nicht leiden, schon allein weil der Freilauf geräuschlos ist und das schönste Geräusch eines Fahrrades so fehlt.

Schönes Werkzeug presst neue Lager ins Jabba.
Schönes Werkzeug presst neue Lager ins Jabba.

Erfolgreicher war meine Bastelei am Jabba. Dieses wurde in den letzten Wochen von mir generalüberholt. Und so habe ich mir den Lagerwechsel und das Wechseln der Dämpferbuchsen im Selbststudium angeeignet. Jetzt wackelt nichts mehr am Hinterbau und er funktioniert wieder so fein wie seit Jahren nicht mehr.

Glänzender Antrieb wartet auf seinen Einsatz.
Glänzender Antrieb wartet auf seinen Einsatz.

Obendrein wurden die Verschleißteile ausgetauscht und nun glänzen Antrieb und die neuen Bremsscheiben um die Wette. Nur eine Probefahrt konnten wir noch nicht unternehmen. Da warten das Jabba und ich schon sehnsüchtigst drauf.

Farbwechsel

Generalüberholtes Jabba

Neulich habe ich festgestellt, dass das Jabba auch schon über 4000 Kilometer auf dem Buckel hat. Was auch an einem Superfahrrad wie diesem nicht spurlos vorüber geht. Deswegen mussten neue Teile her. Sonntag bestellt – gestern schon geliefert. Deswegen an dieser Stelle ein Link zu meinem Lieblings-Onlinehändler Action Sports.

Nach kurzer Bastelei hat sich das Jabba auch ein wenig verändert. Zum einen der Ledersessel in schönem Weiß. Der alte Sattel löste sich schon auf (nach knapp 3000 Kilometer, das ist echt schwach) und anfreunden konnte ich mich eh nie mit dem. Deswegen jetzt ein neuer. Und weißes Leder verfärbt auch keine Hosen. Und dann ist da noch ein grüner Fleck am Hinterrad. Denn die Kassette in grün war ganze 20% billiger als in rot und das ist eben schon ein Argument. Deswegen gibt es nun auch einen grünen Farbklecks am Jabba. Fahren tut es sich super und das ist ja die Hauptsache.

Wenn jetzt noch der Nebel verschwindet, steht eine ausgiebigen Tour nichts mehr im Wege.

Weiße Möhre

Die heiße weiße Möhre

Es ist vollbracht. Nach gut 9 Stunden Bastelei war es gestern Abend soweit, das neue Fahrrad machte seine ersten Schritte. Alles lief rund. Es fuhr sozusagen. Wie auf Rädern.
Es war schon eine schwere Geburt, wenn man den Aufwand dazu betrachtet. Erstmal bis alle Teile zusammen getragen waren. Und dann die Bastelei. Eigentlich sollte das alles viel schneller gehen. Aber es artete doch ab und an in Fummelei aus. Und das ist nicht sexuell oder so gemeint.
Dafür war die Namenssuche aber einfacher. Wobei ich nicht der Typ bin, der Gegenständen einen Namen gibt. Auch Fahrrädern nicht. Mein rotes Fahrrad hatte nie einen Namen. Aber eben, wenn da schon „Hot Carrot“ drauf steht, dann ist das jetzt die „weiße Möhre“. Weiterlesen Weiße Möhre

„Ich hab da mal was vorbereitet…“ – Teil 1

Das 2D da vorn drauf bedeutet natürlich, dass das Dannys Zweitrad ist.
Das 2D da vorn drauf bedeutet natürlich, dass das Dannys Zweitrad ist.

Erste kleinere Arbeiten wurden getan. Morgen geht es weiter, dann bin ich auch ausgeruhter. Und mein Bolzbike, auch Eisenschwein genannt, hatte ja heute seinen letzten Arbeitstag und ist nun Pensionär. Das hat es sich aber auch verdient. Keine Ahnung, wie viele Kilometer das genau auf dem Buckel hat. Mindestens 30.000 sicher. Das begleitet mich ja schon mein halbes Leben. Krass, das war mir ja gar nicht klar. Da hat es echt einen schönen Ruhestand verdient. Nicht so eine Schinderei wie das Kurierfahren. Das ist ja oft eine schmutzige Angelegenheit. Besonders wenn es so verregnet ist, wie es diese Woche war. Deswegen sieht das Eisenschwein jetzt auch sehr mitgenommen aus, man könnte meinen, man sieht ihm sein Alter an. Vom Leben gezeichnet.

Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.
Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.
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