Kraftprotz

Gesprengte Kette
Gesprengte Kette
Ich habe zu viel Kraft. Oder bin zu schwer. Nö, kann nur die Kraft sein. Jedenfalls habe ich heute eine Kette zerstört. Was nicht so angenehm ist. Aber ich hatte noch Glück im Unglück, wie das meist bei mir so ist. Zum einen passierte der Zwischenfall quasi vor der Haustür und ich konnte noch antriebslos nach Hause rollen. Und zweitens habe ich erst diese Woche neue Ketten bekommen. Weil das Jabba neue Reifen brauchte und da keine Versandkosten anfielen, habe ich in weiser Voraussicht eben gleich Ketten für alle Fahrräder bestellt. Also wer mal einen Hellseher braucht, einfach Bescheid sagen.

Das ist schon die zweite Kette, die meinem Antritt nicht stand hielt. Okay, im Vergleich zu den bisher gefahrenen Kilometern meines Radfahrerdaseins eigentlich noch akzeptabel. Aber meiner Meinung nach sollten solche Fahrradketten schon mehr aushalten. Hat denn außer mir hier schon mal jemand eine Kette gekillt?

Statt Blumen

Heute ist Valentinstag. Könnte man jetzt viel dazu sagen, das lass ich aber, weil das meist lächerlich ist. Also nicht wenn ich was dazu sage, aber so allgemein. Sollen doch die Anderen rumjammern, ich habe meiner Liebsten stattdessen ein Geschenk gemacht. Hab meinem Bolzbike ein kleines Schwarzes besorgt. So sieht das aus:

Das kleine Schwarze
Das kleine Schwarze
Hoffentlich ist es auch bald warm genug, damit es das kleine Schwarze anlegen kann. Heißt im Klartext, hoffentlich ist es morgen nicht so kalt, dass ich mir beim Basteln die Finger abfriere. Weil verdient hat sich das Fahrrad diese Verschönerung auf jeden Fall. Eben auch weil es sich heut wieder durch den Schnee quälen musste, der einfach nicht verschwinden will.

Wie ist das eigentlich bei euch so, blühen auch schon die ersten Blumen draußen? Hier ja, zumindest in der Stadt, wo es immer ein bissel wärmer ist.

Polarluft

Pünktlich zur Mittagspause kam heute die Sonne raus. Wie man auf dem folgenden Bild vielleicht erkennen kann. Außerdem zu beachten: meine Verpflegung auf der Lenkertasche.

Rast im Frost

Weiter ging es danach in die Richtung Süden, das sieht man auf dem nächsten Bild. Kurze Zeit später lag ich übrigens auf der Nase. Zum ersten Mal heute. Später hat es dann nochmal geklappt.

Winter in der Stadt
Tiefschnee (für hiesige Verhältnisse)

Hingehauen hat es mich aber nicht im Schnee, sondern auf der Straße. Weil es da am gefährlichsten ist. Schuld ist diese Unsitte mit dem Streusalz. Den Einsatz dessen sollte man bei dieser Witterung echt untersagen. Da taut der Schnee kurz auf, um dann gleich wieder zu gefrieren. Und Eis hat eben viel, viel weniger Haftung als Schnee. Selbst wenn der Schnee festgefahren ist. Und bei -10°C, so kalt war es heut tagsüber, gefriert das Zeug halt sehr schnell. Klar.
Die Kälte kam mir übrigens gar nicht so schlimm vor, ganz im Gegenteil. Schön war es regelrecht. Viel besser als so Matschwetter um den Gefrierpunkt rum. Aber übertreiben muss es die Polarluft dann doch nicht. Heut früh hatte es -14°C, das war schon arg kalt. Aber jetzt sind es schon -16°C -17,5°C. Muss ich mir wohl ein Eisbärfell besorgen.

Schneemobil

Mein Schneemobil

Ich hätte vor kurzem ja noch ziemlich viel drauf verwettet, dass es hier nie wieder so viel schneien würde, dass man Ski fahren könnte. Pustekuchen. 12 bis 15 Zentimeter Schnee ist gestern vom Himmel gefallen und liegengeblieben. Was die Kuriertätigkeit sehr beschwerlich macht. Aber hallo. Das Fahren im Schnee ist ja so verdammt anstrengend. Mir tut alles weh, besonders die Arme und der Rücken. Deswegen werde ich mich jetzt hinlegen und auf dem Thermometer beobachten, wie die Temperatur fällt. Bis zu -20°C sind vorhergesagt. Bei den Eskimos kommt sicher keiner auf die Idee, Post mit einem Fahrrad zu verteilen.

Unser Wintergarten hinterm Haus.

Eigentlich müsste der olle Luther Martin morgen meine Post ausfahren, schließlich ist der dran schuld, dass wir hier keinen Feiertag morgen haben.

Heureka!

Nö, es geht hier nicht um ein Album mit komischen Texten und unerträglichem Gesang. Sondern um mein Fahrrad.

Kurierflitzer mit neuen Rädern

Denn es ist vollbracht, das Fahrrad ist wieder gesund. Und läuft wieder wie eine Eins. Wobei, eine Eins kann ja gar nicht so gut laufen, mit einem Bein. Aber ein Fahrrad kann ja auch nicht laufen. Jedenfalls sind die neuen Räder super. Sehen auch gut aus. Und sie besitzen DAS Qualitätsmerkmal aller großen Erfindungen. Wie die Atombombe und so. Sie leuchten im Dunklen.

Bolzbike Nummer Zwo

Hässliche Kratzer wurden auch verdeckt. Und damit ein neues Bolzbike ins Leben gerufen. Ein würdiger Nachfolger, ganz sicher.

„Ich hab da mal was vorbereitet…“ – Teil 1

Das 2D da vorn drauf bedeutet natürlich, dass das Dannys Zweitrad ist.
Das 2D da vorn drauf bedeutet natürlich, dass das Dannys Zweitrad ist.

Erste kleinere Arbeiten wurden getan. Morgen geht es weiter, dann bin ich auch ausgeruhter. Und mein Bolzbike, auch Eisenschwein genannt, hatte ja heute seinen letzten Arbeitstag und ist nun Pensionär. Das hat es sich aber auch verdient. Keine Ahnung, wie viele Kilometer das genau auf dem Buckel hat. Mindestens 30.000 sicher. Das begleitet mich ja schon mein halbes Leben. Krass, das war mir ja gar nicht klar. Da hat es echt einen schönen Ruhestand verdient. Nicht so eine Schinderei wie das Kurierfahren. Das ist ja oft eine schmutzige Angelegenheit. Besonders wenn es so verregnet ist, wie es diese Woche war. Deswegen sieht das Eisenschwein jetzt auch sehr mitgenommen aus, man könnte meinen, man sieht ihm sein Alter an. Vom Leben gezeichnet.

Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.
Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.
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