Die sogenannte „Schöne Aussicht“

Schöne Aussicht über Düsseldorf
Schöne Aussicht über Düsseldorf

Gestern zur Tatort-Zeit besuchte ich mit dem Bison die sogenannte schöne Aussicht und wir hatten Glück und diese für uns allein. Vor zwei Jahren hatte ich diesen Aussichtspunkt auf einer der ersten Touren mit dem Dottore entdeckt. Trotz Sturmschäden im Stadtwald hat sich zumindest an der Aussicht nicht viel geändert.

Irgendwo zwischen den Hochhäusern und den dampfenden Ungetümen wohne ich.
Irgendwo zwischen den Hochhäusern und den dampfenden Ungetümen wohne ich.

Leider ist der Ausblick nicht annähernd so schön wie der Blick ins Saaletal in der Heimat. Und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

Die wahre schöne Aussicht
Die wahre schöne Aussicht

Geschichten von der Rennbahn

Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival
Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival

Gestern fand in Düsseldorf das Open Source Festival statt, genauer gesagt auf der Galopprennbahn in Grafenberg. Hier ein paar Eindrücke davon:

  • Wo man hinschaute, irgendwer machte immer gerade ein Selfie. Der wohl bescheuertste Hype momentan.
  • Heutzutage zählt als Konzert auch, wenn sich da jemand mit einem Macbook oder anderen elektronischen Geräten auf die Bühne stellt, ein paar Regler und Knöpfe bedient, eine halbe oder ganze Stunde Töne erzeugt und dabei nur auf den Bildschirm und seine Knöpfe starrt.
  • Das Publikum steht bei solchen „Konzerten“ teilnahmslos vor der Bühne und führt Getränke zu sich.
  • Moderne, sogenannte Singer/Songwriter können sind unglaublich langweilig sein.
  • Die meiste Action vor der Hauptbühne am Nachmittag gab es eindeutig beim Fußballspiel der Kinder.
  • Der Anteil an Hipstern in Markenklamotten ist in Düsseldorf immer sehr hoch.
  • Max Herre und seine Liveumsetzung des MTV unplugged hob sich deutlich vom restlichen Programm ab, weil die Musik handgemacht und sehr gut war.
  • Handgemacht und gut war aber auch die Musik von der Hackney Colliery Band, wurde aber vom Publikum nicht so richtig wahrgenommen.
  • Die längste Schlange gab es vor dem Pommesstand. Typisch Westen. Keine Ahnung wieso das ekelhafte Zeug hier so beliebt ist.
  • Hercules and Love Affair haben das Publikum zwar zum Tanzen gebracht… mit unglaublich stumpfer Musik. Perfekt für Düsseldorf.
  • Siehe oberes Bild, zeitweise waren tausende Handydisplays zu sehen, weil unbedingt Videos gemacht werden mussten.

Alles andere kann man bei Mainstage nachlesen, da gibt es nämlich einen Bericht von mir.

Einundzwanzigmal Sportfreunde Stiller

Letzte Woche war ich wieder auf einem Konzert, nach langer Zeit. Genauer gesagt war es mein 21. Sportfreunde-Konzert. Und das teuerste. Das ist halt Düsseldorf, wo die Garderobe zwei Euro, jedes Getränk fünf Euro plus Pfand und die Karte über 44 Euro kostet. Ich könnte jetzt drüber schreiben, wie doof Konzerte in großen Hallen sind. Wie langweilig das Publikum war. Und wie froh ich war, als nach fünf, sechs Liedern doch ein paar Leute mit mir rumgesprungen sind und wir viel Spaß beim Pogo hatten. Trotz hohem Anteil an Pärchen vor der Bühne. Also solche „Bitte schubsen sie meine Freundin nicht, sie hat einen Joghurt im Rucksack“-Pärchen. Aber eben, es war auch schön die Lieder mal wieder zu hören, besonders die alten. Und ich hatte auch so viel Spaß, dass ich mir wie gewohnt ein neues T-Shirt kaufen musste. Trotzdem freu ich mich schon jetzt darauf, die Sportfreunde wieder in einem kleinen Club erleben zu können. Irgendwann mal. Und deswegen schreib ich nichts weiter zum Konzert und poste hier lieber ein Bild von einer Giraffe auf einem Fahrrad, welches auf ein T-Shirt gedruckt wurde.

Giraffe auf einem Fahrrad-Shirt
Giraffe auf einem Fahrrad-Shirt

Erstgeborene und Gall-Ameisen

Weiter geht es mit der Retrospektive. Heute vor einer Woche, das war übrigens auch ein Montag, gab es Livemusik im Zakk. Das kommt wohl öfter vor, aber zum ersten Mal war ich dabei anwesend. Es spielten die Two Gallants supported von Mozes and the Firstborn.

Mozes and the Firstborn im Zakk
Mozes and the Firstborn im Zakk

Zur Hauptband kann ich nicht viel sagen. Duo-Projekte in der Rockmusik sind einfach nicht mein Ding. Obendrein vermisste ich noch eine gewisse Spielfreude bei den beiden Kavalieren. Aber die Vorband war echt lustig und auch gut. Mozes and the Firstborn sind vier junge, verrückte Holländer, die offensichtlich viel Spaß an ihrer Musik hatten. Das kam auch gut im Publikum an. Und sie nahmen sich selbst nicht so ernst, was nie schaden kann. Weil das so sympathisch war, hier ein Video von den Burschen:


Mozes and the Firstborn – Bloodsucker (Live at Biscuit Studio)

Samstag im Juli

Regen
So wie letztes Jahr um die Zeit mal wieder ein verregnetes Wochenende. Zeit um Regenbilder zu schießen. Oder in Erinnerungen zu schwelgen. An die Touren mit dem Jabba vor einer Woche, die schon wieder so weit weg erscheinen. Oder an das feine Open Source Festival vor zwei Wochen, zu dem ich heute einen Bericht geschrieben und bei der Mainstage ausgehangen habe, wo man ihn jetzt nachlesen kann.
Open Source Festival

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