Musikliebe im Wintergrau

Broken Social Scene | House Of Strombo

Hier kommt eine große Portion Liebe, Freude und Ohrenschmaus im kalten, grauen Winter. Denn die Strombo Show hatte am Sonntag die großartige Broken Social Scene zu Gast. Und das Ergebnis ist meiner Meinung nach so wunderbar, zeigt so viel Spielfreude, so viel Liebe zwischen den Musikern, so grandiose Musik, die wie leckerster Ahornsirup durch die Ohren läuft und so herzerwärmend, dass das Video unbedingt hier geteilt werden muss.

Zwei neue Songs gibt es auch zu hören, dazu zwei Cover aus der BSS-Musikerfamilie von und mit Jason Collett und La Force und obendrein die wohl bisher beste Version von „Lover’s Spit“ mit Feist. Ohrenschmaus deluxe.

  • 0:20 „Cause = Time“
  • 7:41 „Can’t Find My Heart“ (Premiere)
  • 12:44 „1972“ (Premiere)
  • 18:28 „I’ll Bring The Sun“ (Jason Collett Cover)
  • 22:24 „TBT“ (La Force Cover)
  • 28:38 „Lover’s Spit“ (with Feist)
  • 39:18 „Ibi Dreams Of Pavement“

Was ist das für 1 Jahr vong Music her!? Oh oh.

Man entschuldige bitte die Überschrift, aber ich muss meiner Freude irgendwie Ausdruck verleihen. Denn das Jahr Zwanzigsiebzehn verspricht großartiges, auch in der Musikwelt.

Zunächst sind da die Shout Out Louds, die seit Jahren keine Konzerte mehr gespielt haben. Dabei war ihr Musik für mich immer der perfekte Soundtrack für wunderbare Sommertage. Und nun sind die wieder da, haben ein neues Album eingespielt und ein neues Lied bereits veröffentlicht. Und es klingt wieder nach Sommer.

Ebenfalls zurück ist meine liebste Lieblingsband. Wobei Band nicht korrekt ist, die Broken Social Scene ist das weltbeste Kollektiv grandioser Musiker. Auch diese haben ein neues Album eingespielt und bereits ein Lied veröffentlicht. „Halfway Home“ erzeugt bei mir eine Flut an positiven Gefühlen. Ich kann es kaum erwarten, die Musik live zu hören. In gut einem Monat ist es schon soweit, auf dem wunderbaren Immergut. Wo auch die Shout Out Louds spielen werden. Liebe, Liebe, Liebe!

Im BSS-Kollektiv ist auch wieder die wunderbare Feist dabei, die ebenfalls ein neues Album in den nächsten Tagen veröffentlichen wird. Und dann sind da noch die Stars, die weltbeste Liveband. Und es ist fast schon wie im Traum, aber auch diese Musiker werden demnächst ein neues Album veröffentlichen. Und dann sicher auch wieder auf Tour nach Europa kommen.

Album des Jahres Zwanzigelf

Jahrescharts 2011
Jahrescharts 2011
Das Jahr ist bald Geschichte und es wird wieder Zeit, das Album des Jahres hier zu verkünden. Da es letztes Jahr so gut geklappt hatte, ziehe ich wieder meine Hörstatistik von last.fm als Entscheidungsträger heran.

  1. Teitur – Let the Dog Drive Home: Es steht in der Statistik zwar nicht oben, aber wenn man fair ist und die Counts des letzten Jahres hinzu zählt, auch in Anbetracht der Tatsache, dass das Album offiziell erst Anfang 2011 erschien, ergibt sich diese Platzierung. Völlig gerechtfertigt, denn es ist noch immer ein gern gehörtes und gehaltvolles Album. Dieses wird sicher noch sehr lange Zeit zu meinen Lieblingsalben zählen.
  2. Memphis – Here Comes A City: Dieses Album its so wunderbar simpel und randvoll mit schwer zu fassender Schönheit, dass ich es immer und immer wieder höre. So großartig. Wer es nicht kennt, hat mit Sicherheit etwas verpasst. Aber ich habe ja schon damals Bescheid gesagt.
  3. Clueso – An und für sich: Es überrascht mich schon, dass ich dieses Album so oft gehört habe. Es hat diesen Platz verdient, daran besteht kein Zweifel. Der Clueso ist zwar manchmal etwas schlicht, hat aber ein feines Werk erschaffen. Und eigenartigerweise habe ich immer auf dem Heimweg, wenn der Zug sich Erfurt näherte, ein großes Bedürfnis nach diesem Album verspürt.
  4. Death Cab for Cutie – Codes and Keys: Auch diese Platzierung ist überraschend. Es kam mir nicht so vor, dass ich dieses Album so oft gehört habe. Aber last.fm kennt mich eben besser. Und es war ja auch eines der sehr wenigen Konzerte, die ich dieses Jahr erlebt habe.
  5. Send more cats – , please.: Und dies war das andere Konzert, die grandiose Geburtsfeier des Albums. Das war etwas ganz besonderes. Sowas bleibt im Herzen.
  6. Foo Fighters – Wasting Light: Das beste Rockalbum der letzten Jahre. Und das von so alten Säcken wie den Foos. Das zeigt aber auch, wie kaputt die Rockmusik momentan ist. Die Jugend wird gnadenlos an die Wand gespielt und die Foo Fighters hauen einfach mal ein Hammeralbum raus. So kann’s auch gehen.
  7. Beatsteaks – Boombox: Hat mich nicht wirklich überzeugt, aber ich hab es zum Joggen wohl recht oft gehört. Hat mich bestimmt auch schneller gemacht, zumindest wenn ich vom Hund verfolgt wurde.
  8. Anna Aaron – Dogs in Spirit: Diese Stimme ist der pure Wahnsinn. Ich freue mich schon darauf, diese mal live hören zu dürfen. Sehr interessant auch der Ansatz, mit dem die junge Frau an dieses Album herangegangen ist.
  9. Boy – Mutual Friends: Aufsteiger des Jahres, ganz klar. Eine Entdeckung, die außer mir noch sehr viele andere Musikliebhaber gemacht haben. Und diese beiden Frauen haben es auch verdient mit ihrer Musik Aufmerksamkeit zu erhalten. Mal schauen wie das weiter geht.
  10. Heidi Happy – Hiding With the Wolves: Eher zufällig habe ich entdeckt, dass die bezaubernde Heidi Happy auch ein neues Album zur Welt gebracht hat. Und sehr schönes. Etwas weniger verspielt als die Vorgänger. Aber gerade dadurch ein Meisterwerk.
  11. Feist – Metals: Dieses Album ist schwierig. Etwas sperrig. Ziemlich kühl und irgendwie wie ein kühler Tag bei stürmischen Wetter unter freiem Himmel. Und deswegen so großartig.

Die anderen Alben sind älteren Ursprungs, aber deswegen nicht weniger gut. Und falls es jemanden interessiert, Coldplay sind auf Platz 37. Das Album ist sicher nicht schlecht, aber es hat mich nicht gepackt. Richtig schlecht sind aber Tim Bendzko und Lana Del Rey. Die Hypes des Jahres, die, wenn es denn Gerechtigkeit gibt, ganz schnell wieder verschwinden. Können beide nicht singen, so dass ihre trotzigen Versuche in meinen Ohren Schmerzen hervorrufen. Wobei die eine mit ihren aufgespritzten Lippen zumindest eine Erklärung für diesen Makel hätte. Meine Hoffnung besteht darin, dass spätestens beim Erscheinen des Debütalbums von Frau Del Rey auch der/die Letzte merkt, dass er/sie von Universal an der Nase herum geführt wurde.

Zum Abschluss noch was Schönes, gleichzeitig auch der Bogen von den neuen zu den alten Jahrescharts. Anna Aaron mit ihrer Version von „Use Somebody“.

Zeit für Geschenke

Wie alle wissen, sind Geschenke das Wichtigste an Weihnachten. Geschenke!!!!!111einseinself Für Musikliebhaber gibt es vom weltbesten Label Arts & Crafts ein besonders feines Geschenkpaket in Form eines Winter Samplers mit wunderbarer Musik von Feist, Memphis, Stars u.a. Ich empfehle vorbehaltlos dieses Hörvergnügen und rate deswegen zum Klick hierhin (oder aufs Bild oben, für die, die nicht so gut treffen) und zum Runterladen des Geschenkpaketes, welches noch bis zum 31.12. für alle bereitgehalten wird.

Schöne Feiertage!

Forced to Love

Die Broken Social Scene, dieses Projekt was so viel mehr als eine Band ist, werkelt ja momentan an einem neuen Album. Und nun ist ein erstes Video mit einem neuen Lied aufgetaucht. Zwar ist die Soundqualität sehr mies, dafür das zu Hörende aber sehr vielversprechend. Finde ich.

http://vimeo.com/5234057
Broken Social Scene @ Courthouse from NOW Magazine on Vimeo.

via Stereogum

Runterladmusiktipps

Die Stereogum-Seite, auf der auch der Drive XV-Sampler erschienen ist, ist ja eine wahre Fundgrube an toller Musik. Da findet man wirklich schöne Lieder und darf die sich einfach so kostenlos runterladen. Fein, fein, fein. Deswegen hier mal ein paar meiner Favoriten:

Das reicht erstmal, will ja niemanden überlasten. Außerdem hab ich Hunger.

Meeting Point

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen momentan ist ja das Album von Kevin Drew aufzuklappen. Weil das so schön gestaltet ist, mit diesem Herz und so. Und auch das Booklet mit der Auflistung, wie oft bestimmte Wörter vorkommen. Sehr fein das alles. Noch besser ist nur noch die Musik. Deswegen kauft euch bitte alle dieses Album. Oder noch besser, alle Jungs kaufen sich das Album. Und alle Mädels kaufen sich das von, sagen wir mal, Feist. Oder aber, auch sehr gut, diese Traummusik von Patrick Watson. Und dann trifft man sich, am besten paarweise, und hört zusammen das neue Album von den Stars. Ja, das ist eine gute Idee.

Wer mit mir das Stars-Album anhören möchte, bitte melden. Genauso bitte melden, wer mit mir am Freitag ins wunderschöne Dresden fahren möchte, um dort die Stars live zu erleben.

bis bald

Kollektiv

Bald wird die Frage aufkommen, wie denn dieser tolle Song heißt, mit dem gerade Werbung für den EiPott (iPod) gemacht wird. Die Antwort lautet „1234“ von der wunderbaren Leslie Feist. Noch besser als die Originalversion ist aber der Auftritt beim Letterman im August gewesen. Mit einem Klatsch- und Mitsingchor aus vielen tollen und ein bissel verrückten Musikern aus Kanada und den USA. Bitte mal anschauen. Wenn das keine gute Laune macht, dann weiß ich auch nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=sDoIefGowZk

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