Kaiserliche Wanderung auf den Morgetepass

Es gibt hier zwar immer wieder Bilder mit Kühen zu sehen, aber meiner Meinung nach sollte es auch mehr Hundebilder geben. Deswegen hier nachgereicht die Bilder einer Wanderung, die ich mit dem großartigsten Hund der Welt und dem zugehörigen Menschen unternehmen durfte.

Das Gantrischseeli mit sehr wenig Wasser.

Zwar war das Wetter nicht sehr einladend an diesem Tag, aber davon ließen wir uns nicht abschrecken. Und so erreichten wir nach einem Aufstieg durch viel Nebel und kalten Wind das Gantrischseeli. Für Sissi waren das perfekte Badebedingungen.

Schwimmende Sissi im Gantrischseeli.
Menschenleeres Gantrischseeli.

Immerhin hatte das Wetter den angenehmen Nebeneffekt, dass wir nahezu total allein unterwegs war. Noch nie zuvor oder danach habe ich das Gantrischseeli menschenleer erlebt.

Getarnte, spielende Sissi im Schneefeld.

Auf dem Schneefeld kurz vor der Chummlihütte, über das ich eine Woche zuvor mein Bike getragen hatte, hatte nun die verspielte Sissi jede Menge Spaß.

Die Chummlihütte.
Sissi zeigt uns den Weg zum Morgetepass.
Im Sturm auf dem Morgetepass.

Dann führte uns Sissi sicher auf den Pass. Oben war es allerdings so windig und kalt, dass wir auf den Weg Richtung Leiterepass gern verzichteten und uns wieder auf den selben Weg zurück machten.

Auf dem Rückweg vom Morgetepass.

Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn auf dem Weg hinab kam tatsächlich immer mehr die Sonne durch und wir konnten noch ein paar wunderbare Ausblicke genießen. Danach sah es anfangs des Tages noch überhaupt nicht aus. Als dann doch langsam die Kraft bei Hund und Mensch nachließ, waren wir auch schon wieder am Parkplatz und machten uns auf den Heimweg. Wo dann Hund und Mensch auf dem Sofa lagen und noch ein wenig von der schönen Bergwelt geträumt haben.

Der beste Ausblick des Tages.
Okay, genug Fotos gemacht, wir gehen ja schon weiter.

Mein Bikesommer 2019

Dieses Jahr lief der Sommer nicht so gut für mich. Eigentlich war geplant Anfang Juli eine Woche durch das Aostatal zu biken, grandiose Aussichten zu genießen, schöne Fotos zu machen, die 3’000 Meter Höhe mit dem Bike zu knacken und später von all den Erlebnissen zu erzählen. Leider wurde nichts daraus, mein Körper prallte auf einen Baumstumpf und die Tour war für mich viel zu früh beendet. Mehr als das Foto oben und viele Schmerzen konnte ich nicht mitbringen aus dem schönen Aostatal.

Erst im August konnte ich wieder mit dem Bike unterwegs sein, aber die Berge blieben noch unerreichbar. Einfach weil die Kraft dazu fehlte. Eine Tour stand aber noch an, eine vor einigen Jahren entstandene Idee von einem Alpencross von St. Moritz nach Zermatt. Aufgeteilt auf zwei Wochen, die erste davon stand nun diese Woche auf dem Programm. Und zwar hatte ich noch ein wenig Probleme mit den Sturzfolgen, aber es lief doch besser als befürchtet. Und so fand der Sommer doch ein versöhnliches Ende. Ende deswegen, weil wir am letzten Tag durch frischen Schnee gefahren sind und der Sommer sich nun abgeschlossen anfühlt. Mehr über die wechselhafte und wunderbare Woche gibt es hier im Tourbericht.

PS: Kuhbilder gibt es dort natürlich auch zu sehen.

Boombox vs. Laufrad

Beatsteaks ist das Stichwort. Diese Radaubrüder aus Berlin haben wieder ein Album auf die Menschheit losgelassen. Und sind damit ziemlich erfolgreich, denn ich habe mir nur wenige Stunden nach Release auch eine Kopie gekauft. Und im Gegensatz zum letzten Album höre ich dieses sogar sehr gern. Nicht nur als Soundtrack meines Kurzbesuches in Berlin diese Woche (passt super: let’s see). Sondern auch als Motivation beim Laufen, so wie heute. Da passieren eigenartige Sachen.

Bei access adrenalin rannte plötzlich einer großer Hund bellend auf mich zu. Mitten im Wald. Und kein weiterer Mensch weit und breit. Also ein komplett führerloser Hund. Das setzte eine ordentliche Portion in mir frei, aber Hallo! Ich habe dem Hund dann geraten, etwas ruhiger zu sein. Daraufhin rannte er einfach an mir vorbei und war weg. Sachen gibt’s.

House on fire ist der perfekte Tempomacher. Ich hatte schon überlegt den Song in Dauerrotation zu hören, aber das wäre zu eintönig gewesen. Und ich wäre wahrscheinlich irgendwann umgefallen, weil es mich zu einem hohen Tempo getrieben hätte. Aber es macht einfach Spaß, das Lied. Genauso wie automatic und natürlich milk & honey. Kann ich wirklich nur empfehlen, ditt Album un lofen d’zu.

Beine waren gut, Wetter war gut, Jabba war überragend

Diese Worte habe ich heute ins virtuelle Trainingstagebuch geschrieben. Wobei Training in meinem Fall nicht zutrifft, ich fahr nur noch zum Spaß. Anstrengend ist das trotzdem.

Schweissränder

Und da ist auch wieder das Dilemma meiner Entscheidung, jeden Eintrag mit einem Bild zu versehen. Ich habe unterwegs wieder keine gemacht. Weil da nichts war, was man unbedingt festhalten musste. Also blieben dann nur die Schweissränder oder das Loch in meiner Hose. Und die Schweissränder waren einfacher zu fotografieren.

Heute war weiterhin der „Große Hunde laufen auf den Danny zu und lassen diesen über ihre Intention rätseln“-Tag. Es ist ein blödes Gefühl, wenn die Hunde langsam auf einen zulaufen, unbemerkt, weil im Rücken ihrer Menschen. Man weiß nicht ob die einem aus Spaß mal ins Fahrrad springen wollen. Oder mal in so eine leckere Radfahrerwade beißen. Und so erging es mir heute bei jeder Hundebegegnung. Also zweimal. Das Jabba ist aber cool.

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