Auf der Suche nach der Aschewolke

Landschaft unter der Aschewolke
Landschaft unter der Aschewolke
Ich persönlich finde es gut, dass wieder erkennbar wird, dass die Menschheit nur ein Teil der Natur ist. Und nicht etwa Herrscher über diese. Und so kann ein Vulkanausbruch, obwohl ca. 2000 Kilometer weit weg, eben auch deutliche Eingriffe in das Leben haben. Und kein Mensch kann etwas dagegen tun. Dafür hat man die Möglichkeit, diesen wunderbaren blauen Himmel ohne jeden Kondensstreifen zu bewundern.

Das Jabba und ich haben dies gestern auch getan. Sehr schön war das. Im Wald war es teilweise noch zu schlammig, so dass wir auf die Straße ausweichen mussten. Dort hat das Jabba ein Kompliment bekommen, von einem Rennradfahrer. Nachdem wir die überholt hatten. Aber das war keine Absicht.

Noch was technisches. Leider war in den letzten Tagen der von mir genutzte trailguru-Dienst nicht erreichbar. Deswegen habe ich gestern mal ein anderes Programm zum Aufzeichnen der Strecke auf dem iPhone genutzt. Trails nennt sich dieses und hat den Vorteil, dass es eine Livekarte anzeigt. Ich wollte es aber probieren, weil die gezählten Höhenmeter bei trailguru immer stark von der Realität abweichen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit trailguru. Nun ja, laut Trails hätte ich gestern 4600 Höhenmeter geschafft. Das sind 3000 mehr als in Wirklichkeit. Ergo, da versagt das Programm ebenso wie trailguru. Liegt der Fehler also eher am GPS vom iPhone. Denn die Strecke selbst wurde sehr genau aufgezeichnet. Bis eben auf die Höhenangaben. Also kann ich auch weiterhin trailguru nutzen und die Höhenangaben dann manuell ändern. Mein Fahrradtacho ist da eindeutig exakter. Zum Glück kann man die Strecke aus Trails exportieren. So erscheint diese auch in meinem trailguru-Account. Wo man die sich jetzt anschauen kann, wenn man mag.

So, und jetzt werd ich Fenster putzen. Damit ich den Sternenhimmel beim Einschlafen noch besser sehen kann.

Perspektivwechsel

Jabba aus der Vogelperspektive

Manchmal bin ich ein furchtbarer Besserwisser und Rechthaber. Wer mich etwas besser kennt, wird das vermutlich schon bemerkt haben. Aber zum Glück bin ich auch in der Lage, meinen Dickkopf zu besiegen. Und so nehme ich andere Meinungen immer ernst (auch wenn ich das manchmal nicht zeige). Und da ich ein schlaues Kerlchen bin, überdenke ich meinen Standpunkt auch und kann meine Betrachtungsweise ändern. Und somit meine Meinung durchaus im Laufe der Zeit verändern.

Ja, so ist das mit mir. Warum ich das schreibe? Das ist nicht die Frage, sondern womit ich dies schreibe. Nämlich auf meinem neuen Klapp- und Schlepprechner mit einem leuchtenden Apfel drauf. Und wie der ein oder andere Leser hier vielleicht weiß, habe ich vor ein paar Monaten noch alles von Apple mehr oder weniger abgelehnt. Aber ich habe vor ein paar Monaten auch noch vollgefederte Fahrräder für überflüssig befunden. Okay, da war das Jabba auch noch nicht erfunden. Und als es dann erfunden war, hat dies mein Weltbild verändert. Zumindest wusste ich sofort, dass dieses Fahrrad was besonderes ist. Was sich ja auch bestätigt hat.

Nun besitze ich also einen Mac. Ein MacBook Pro besser gesagt. Schuld daran ist zum einen das iPhone. Weil dieses so wunderbar einfach zu bedienen ist, eben kein Vergleich zu einem normalen Mobiltelefon. Und spätestens als mein Windows-Rechner mal wieder rumgesponnen hat, fiel die Entscheidung, zum Mac zu wechseln. Und klar, da ist auch nicht alles perfekt. Aber soweit ich das jetzt schon überblicken kann, gibt es nichts zu bereuen. Vor allem nichts an der Qualität der Hardware. Und bei der Software wurschtel ich mich auch noch durch. 194 Alben habe ich schon in iTunes importiert, meine Fotos geordnet und Gesichter darauf markiert. Bilder bearbeiten und, ob ihr es glaubt oder nicht, Blogeinträge kann ich auch schon schreiben.

Aber am wichtigsten an der ganzen Sache ist natürlich, dass ich damit jetzt endlich zur Elite gehöre.

Nerd News

Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, gibt es ausnahmsweise mal keine Radfahrergeschichten. Wobei es halt leider nur laut Wetterbericht geregnet hat. Nahezu pausenlos. In Wirklichkeit gab es zwar viele Wolken hier, geregnet hat es aber maximal 10 Minuten lang. Da ärgert man sich dann eben schon übers Stubenhocken.

Aber dafür heut eben mal was aus der Technik. Ich habe ja jetzt ein iPhone 3G S. Wobei das S bei mir für Saftpack steht. Denn so eines schmückt mein iPhone seit neustem. Das ist nicht anderes als ein Extra-Akku, der sich an das iPhone schmiegt und es gleichzeitig schützt. Klingt fast ein bissel sexuell, oder? Ist aber wirklich eine feine Erfindung, die man hier im Detail sehen kann. Damit hat das iPhone jetzt eben auch genug Power, um meine Touren per GPS aufzeichnen zu können.

Und dann kam ja diese Woche das OS 3.0 raus. Also eine neue Version des Betriebssystems für iPhone und auch iPod touch. Die Installation verlief völlig problemlos. Am nächsten Tag zumindest, als der Aktivierungsserver nicht mehr überlastet war. Was mir allerdings als allererstes auffiel, war die verminderte WIFI-Leistung. Der WLAN-Empfang war schon vorher in meinem Zimmer recht mies, aber plötzlich war er völlig weg. Zum Glück konnte dieses Problem durch Umpositionieren des WLAN-Routers gelöst werden. Ansonsten fiel natürlich auch gleich die Suche ins Auge, die ich persönlich aber eher weniger brauche. Und dann sind da natürlich die Dinge wie copy & paste und MMS-Unterstützung, deren Fehlen bisher eher peinlich war. Sehr positiv aufgefallen ist mir aber der Geschwindigkeitszuwachs beim Browsen. Ich habe ja hier daheim nur das langsame EDGE-Netz zur Verfügung, aber die Seiten laden nun fast doppelt so schnell. Gute Sache. Und jetzt müssen nur noch die Apps nachziehen und so Sachen wie GPS-Aufzeichnungen wenn das Programm im Hintergrund ist, Meldungen bei Geburtstagen usw. implementieren. Erst dann bringt das OS 3.0 ja wirklich was.

Auch neu und auch von Apple ist der Safari 4. Hab ich runtergeladen, installiert, gestaunt und gleich zum Standardbrowser gemacht. Einfach weil er unglaublich schnell ist, deutlich schneller als der Firefox. Und weil er die Webseiten eh schon immer am besten angezeigt hat, das wird jeder bestätigen, der sich mal ein bissel mit Webdesign beschäftigt hat. Dazu kann man sehr bequem die Lesezeichen verwalten, inklusive einer Coverflow-Vorschau wie vom iTunes bekannt. Einen Makel hat das gute Ding allerdings und der ist sehr nervig. In der Rechtschreibprüfung fehlt in der Windowsversion die deutsche Sprache. Hoffentlich wird das bald behoben.

herr-b.de aufm iPhoneUnd übrigens, wahrscheinlich hat es noch niemand bemerkt, aber wenn man mit dem iPhone oder einem iPod touch ansurft, schaut die ganz anders aus. Wie im Bild zu sehen. Da kann man dann drauffassen und rumschieben und so. Herr B. zum Anfassen quasi. Möglich macht dies das WordPress-Plugin WPtouch. Muss man nur installieren und schon ist die eigene Homepage iPhone-fähig. Und man kann natürlich auswählen, ob man dann die Seite in dieser Darstellung oder dem normalen Design sehen will. Schon sehr praktisch, finde ich. Das ist allerdings noch das Standarddesign. Vielleicht, wenn ich mal ganz viel Zeit habe, ändere ich das noch. Wobei das wahrscheinlich eh kaum jemand sehen wird. Aber eben, das kann ich mir ja für den nächsten Regentag vornehmen.

Einen schönen Abend noch euch Technik-Freaks.

Duschen im Morgentau

Heute bin ich wieder sehr früh aufgestanden. Habe mir mein Jabba geschnappt und bin durch die Morgenluft gedüst. Nach weniger als 10 Kilometern waren wir zwei schon komplett dreckig, wegen der Dusche aus Morgentau. Schön war es trotzdem. Schön warm, schön schnell und schön anzusehen.

Desweiteren wurden wir wieder mal überwacht. Diesmal hat es sogar fast die gesamte Tour aufgezeichnet. Nur die ersten 8 Kilometer fehlen. Weil das iPhone aus meiner Hosentasche raus keine GPS-Verbindung aufbauen konnte. Und so schaut das Ergebnis aus:

Energieproblematik

So, wenn ich morgen im Büro wieder gefragt werde, wo ich mich am Wochenende rumgetrieben habe, muss ich nicht wieder ewig lange überlegen, um eine Antwort zu finden. Weil ich mich nämlich hab überwachen lassen. Und so schaut das aus:

Okay, wie man unschwer erkennen kann, hat der Akku vom iPhone nicht durchgehalten. Der erste Unterbruch war die Meldung, dass der Akku nur noch zu 20 Prozent voll ist. Beim zweiten waren es nur noch 10%, dann habe ich die Aufzeichnung beendet. Schade eigentlich, aber ich hoffe mit der OS 3.0 hat sich dieses Problem dann erledigt und die Aufzeichnung läuft dann auch, wenn die Anwendung nicht im Display und im Vordergrund ist. Das frisst leider extrem viel Energie.

Gut erkennen kann man ebenfalls, wie ich anfangs auf der Suche nach neuen Wegen in die ein oder andere Sackgasse geraten bin. Und einige nicht nachvollziehbare Schleifen gefahren bin. Aber bei mir ist eben der Weg das Ziel.

Fotos habe ich auch gemacht, ein paar gibt es bei der Trackseite zu sehen. Die sind aber nicht schön, weil unbearbeitet vom iPhone. Aber ich habe noch andere. Die letzten drei entstanden alle vom selben Ort aus. Einfach deswegen, weil ich auf dieser Bank saß und mich nicht mehr bewegen konnte und wollte. Da war mein Akku nämlich auch leer.

Grün mit Gelb und blauem Himmel
Grün mit Gelb und blauem Himmel
Grün und Blau mit Wolken
Grün und Blau mit Wolken
Wäldchen
Wäldchen
Weiße Möhre
Weiße Möhre

Überwachung Nummero Zwei

Weil es so interessant ist, hier mein heutiger Arbeitsweg plus Abstecher zum Einkaufen aus Satellitenansicht. Gestern hat es eine Lücke in der Aufzeichnung gegeben, heute hat wieder alles bestens funktioniert. Und dabei halte ich nicht etwa die ganze Zeit mein iPhone in der Hand und strecke selbige Richtung Himmel. Nein, das Ding steckt ganz normal in meiner Hosentasche. Schon erstaunlich, die Technik heutzutage.

Probelauf

Ich habe heute mal etwas ausprobiert. Ich habe mich überwachen lassen, ganz freiwillig. Und zwar meinen Arbeitsweg, vom Satelliten aus. Per GPS also. Das Ergebnis kann man auf der folgenden Karte sehen. Erstaunlich genau, wie ich meine. Vielleicht benutze ich das demnächst auch mal auf der ein oder anderen Tour mit der weißen Möhre. Die Frage ist dann nur, wie lange der Akku vom iPhone da durchhält. Aber ansonsten bin ich positiv überrascht von der trailguru-App. Die Daten weisen nur geringe Abweichungen zu der Messung mit dem Fahrradtacho auf (nur die Geschwindigkeitsmessung ist nicht brauchbar, aber das habe ich auch nicht erwartet.), die Übersicht auf der Homepage ist gut gestaltet und das Ganze ist absolut kostenlos. Gute Sache, finde ich.

Übrigens, wenn man unten rechts auf „Replay Track“ klickt, kann man mich durch die Gegend rasen sehen. Zumindest fast. Lustig.

Unheimliche Wetterphänomene

Wetterradarbild
Wetterradarbild
Ich bin ja ein Wetterfreak. Ist eben so. Als Radfahrer muss man das ja auch sein. Aber selbst wenn es um die Planung meiner Mittagspause geht, muss ich manchmal nach dem Wetterbericht schauen.

Heute tauchte da aber plötzlich was sehr eigenartiges auf. Diese roten Kreise da im Nordwesten. Was soll das sein? Kreisförmiger Starkregen, das neue Wetterphänomen, hervorgerufen durch die Kombination aus Klimawandel, Wirtschaftskrise und Grippepandemie? Oder Regenkreise, von Außerirdischen per UFO zur Erde gebracht? Oder nur ein riesenriesenriesengroßer Wassertropfen beim Zerplatzen?

Kommt jemand aus dieser Gegend und hat heute Mittag interessante Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise werden gern entgegen genommen. Und wenn keine Aufklärung möglich sein sollte, steckt eben Mike Shiva dahinter.

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