Lauftaktik

Wampe
Wampe
Ich habe heute beim Laufen eine besondere Taktik entdeckt und angewendet. Und das kam so. Der erste Lauf mit neuen Laufklamotten, endlich mal richtigen Laufklamotten, wurde durch Erfahrungsmangel hinsichtlich Temperaturmanagement beeinträchtigt. Sprich ich war kurz vorm Hitzekollaps. Deswegen musste ich nach der Hälfte der Strecke Kleidung loswerden und diese natürlich irgendwo verstauen. Also wurde kurzerhand das lange Unterhemd unters Trikot vor den Bauch gestopft. Was dazu führte, dass es so ausschaute, als sei ich mit einer ordentlichen Wampe gesegnet. Eigenartigerweise änderte dieses Aussehen, zumindest meiner Meinung nach, die Wahrnehmung meiner Person durch die Umwelt. Ich hatte immer das Gefühl, die Menschen um mich rum hätten Gedanken wie: ‚Wow, der mit seinem Bauch ist aber ganz schön fix.‘ oder ‚Respekt dass der mit dieser Figur läuft.‘. Zumindest nicht das übliche, meinem Laufstil geschuldetem: ‚Wieso läuft der denn so schwerfällig, kann der nicht die Füße heben?‘. Ich sollte zukünftig nur noch mit Bauch laufen.

Wochenendwetterbericht

Verregneter Balkon
Wie das Wetter dieses Wochenende war, hat ja jeder bemerkt. Kalt und nass. Der Ausblick Richtung Balkon war die ganze Zeit über so wie auf dem Bild. Außer nachts, da war es dunkel. Immerhin hat mir das Wetter heute dabei geholfen, einen neuen Rekord beim Laufen am Rhein aufzustellen. 14,7 Kilometer Rhein hoch und runter, so viele waren es noch nie.

Letztes Wochenende war das Wetter besser. Damals hat es mir dabei geholfen, die weiße Möhre nach dem Sturz zu reparieren. Neue Bremsen hat sie seitdem. Nur ein paar Kratzer am Sattel sind noch über und das Schutzblech ist ein wenig verbogen.

Geheilte Weiße Möhre

Heimatlauf

Über Unterbodnitz
Nach langer Abwesenheit habe ich mich heute mal wieder an meiner alten Laufrunde versucht. Und dabei gern die Ruhe und Abgeschiedenheit im Wald gegen den Anblick des Rheins getauscht. Allerdings bin ich es doch nicht mehr gewöhnt, so viele Höhenmeter (also mehr als 10 auf 10 Kilometer) zu ersteigen. Deswegen wurde halt einfach eine Fotopause eingelegt. Das Ergebnis sieht man ja.

40. Porzelliner-Lauf

Kurz vorm Start des Pozelliner-Laufs

15 Jahre nach meiner ersten Teilnahme an dieser Laufveranstaltung habe ich ebenjene wieder absolviert. Eigentlich ist der Lauf immer genau an dem Sonntag, an dem die Uhr auf Normalzeit zurückgestellt wird. Was den großen Vorteil hat, dass das frühe Aufstehen deutlich leichter fällt und man relativ ausgeschlafen zum Lauf kommt. Und dass der obligatorische Nebel eines Oktobermorgens meist zum Start schon verschwunden ist. Diesmal war es anders. Diesmal war beim Start das Fußballfeld noch weiß vom Raureif. Und die Sonne lecke langsam den Nebel weg. Am schönsten waren aber die Sonnenstrahlen, die durch die Bäume im Wald drangen. Am liebsten hätte ich immer wieder Fotos gemacht, aber ich wollte die anderen Teilnehmer in ihrem sportlichen Eifer nicht stören. Stattdessen bin ich lieber gerannt. Meine angekündigte Taktik habe ich natürlich nicht eingehalten. Dafür war ich erstaunlicherweise zu fit. Vom Start weg habe ich Tempo gemacht und sogar nicht wenige Läufer überholt. Sogar für einen Schlussspurt hat die Kraft noch gereicht. Und am Ende war ich eine halbe Minute schneller als bei der letzten Teilnahme. Und dies trotz Ausflug in den Wald um den zuvor getrunken Tee wegzubringen. Zur Belohnung gab es einen Becher aus Kahlaer Porzellan.

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