Tanzverbot auf Schwedisch

Shout Out Louds im UT Connewitz
Shout Out Louds im UT Connewitz

So ganz verstanden habe ich es noch nicht, was es mit diesem Tanzverbot auf sich hat. Aber Fakt ist, hier war es menschenleer am Karfreitag. Gefühlt zumindest. Deswegen fuhr ich Richtung Osten, nach Leipzig, wo kein Tanzverbot herrschte. Dort spielten die wunderbaren Shout Out Louds, unterstützt von den Mighty Oaks. Weiterlesen Tanzverbot auf Schwedisch

Nachtrag

Einen sehr lustigen und schönen Moment habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Peter erzählte nach einem Lied, dass ein Haar in seinem Mikro hing und ihn beim Singen gestört hätte. Und flachste dann rum, dass es eines seiner fünf bis sieben Zentimeter langen Nasenhaare gewesen wäre. Woraufhin das Publikum spontan „Du hast die Haare schön.“ sang. Sehr lustig war das. Ach, ich bin einfach sehr gespalten, was dieses Sportfreunde-Konzert anbelangt.

Umso mehr freue ich mich dafür auf das Robocop Kraus-Konzert nächste Woche. Im kleinen Rahmen und mit echten Musikfans.

Today i stay in bed.

Ich präge jetzt mal ein neues Schlagwort: Konzertpublikum 2.0

Alles was angeblich irgendwie neu und anders ist, wird ja heute mit 2.0 bezeichnet. Man muss sich dieses Publikum nun so vorstellen. Hauptsächlich besteht es aus Jungen, denen gerade die ersten Schamhaare gewachsen sind. Die der Meinung sind die besten Konzerten sind die, wo am meisten gepogt wird. Aber nicht der Pogo wie wir ihn kennen. Der Pogo 2.0 (Ha, noch was Neues!) besteht darin, möglichst rücksichtslos in andere Leute zu springen und/oder andere Menschen möglichst heftig durch die Gegend zu schubsen. Selbst wenn diese einen Kopf größer und doppelt so alt sind. Der weibliche Teil des Publikums 2.0 dagegen holt bei jeder Gelegenheit das Handy raus, um Fotos oder besser Videos zu machen, um diese dann ins Internet stellen zu können. Gemein ist allen Mitgliedern des Publikums 2.0, dass man nur auf Konzerte geht, um Spaß zu haben. Dabei ist es völlig irrelevant, wer spielt und was das für Musik ist. Hauptsache man schmeißt sich ordentlich durch die Gegend oder macht genügend Videos.

So, das sollte man vielleicht wissen, bevor man diesen Bericht von mir liest. Und bitte nicht falsch verstehen, das Konzert an sich war wirklich großartig und vor allem die Songauswahl absolut spitze. Und wenn ich mal so alt bin um ein Sportfreunde-Konzert von einer Tribüne aus zu genießen, ist mir das Publikum 2.0 auch egal.

Immerhin sind wir trotz Unwetter und Überschwemmungen heil nach Hause gekommen, ist ja auch schon was.

Lied des Tages: Lunik – melody

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