Radfahrerlatein

Sturzfolgen
Fast fünfeinhalb Jahre nach meinem letzten richtigen Sturz hat es mich gestern wieder erwischt. Die Stürze während der Radkurierzeit waren zwar zahlreich, aber glücklicherweise immer mit glimpflichem Ausgang. Gestern aber hat es mich leider mit dem Gesicht auf den Asphalt gehauen. Das ist nicht nur schmerzhaft, es macht auch nicht schöner.

Aufgrund dessen begab ich mich heute zur nächstgelegenen Arztpraxis. Der einzigen, die ich bisher hier in Meerbusch wahrgenommen hatte, da sie auf direktem Weg Richtung Arbeit und Einkaufsmöglichkeit liegt. Allerdings hätte mir schon vorher bewusst sein müssen, dass die meisten Arztpraxen hier in der Millionärsstadt nur Fassade sind. Um unnütze und überteuerte „Behandlungen“ und „Therapien“ zur oberflächlichen Verzögerung der Alterungsprozesse an den privatversichten Mann oder dessen Frau zu bringen. Somit brachte mir der zweistündige Arztbesuch außer dieser Erkenntnis keine Vorteile. Man war noch nicht mal in der Lage, meine Zuvorkommenheit beim gewissenhaften Ausfüllen mehrerer Fragebögen mit der Reinigung meiner Wunden zu honorieren. So verließ ich mit unversorgten Wunden die Praxis, was diese, meine Wunden, im Laufe des restlichen Tages mit der Absonderung von reichlich Eiter quittierten.

Neuland

Das Jabba konnte heute zum ersten Mal die neue Umgebung erkunden. Leider war die sehnlich erwartete Sonne noch immer nicht am Himmel zu sehen, aber zumindest war es trocken. Und auch wenn wir keinen einzigen Anstieg ausfindig machen konnten, war die Tour doch sehr fordernd. Und abwechslungsreich. Spaß auf den Waldwegen, langgezogene Passagen zwischen Feldern, Gegenwind auf dem Rheindamm und Slalomfahrer in der Großstadt, alles komprimiert auf zwei Stunden Fahrzeit. Das war ein guter Beginn in die neue Saison.

Neustart

Postkarte

Dies ist das erste Bild aus meiner neuen Wohnung. Viel von der Wohnung sieht man freilich nicht, dazu ist es zu dunkel. Aber man erkennt die schöne Postkarte, die ich heute erhielt. So ungefähr sah der Umzug auch aus.

Als Neu-Meerbuscher habe ich auch ein Begrüßungspaket von der Stadt erhalten, aber Begrüßungsgeld scheint es nicht mehr zu geben. Ich fühle mich aber auch so hier wohl. Logisch, hier sind die Radwege breiter als die Fußwege.

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