Samstagsausflug

Endlich wieder schönes Wetter, endlich wieder Zeit das Jabba auszuführen. Zum Glück schwitzt das Jabba nicht, reicht ja aus wenn einer von uns beiden literweiße Flüssigkeit verliert.

Jabba in der Sonne
Jabba in der Sonne

Die zwei längsten Anstiege, die es hier gibt, haben wir heute bezwungen.

Heutiges Höhenprofil
Heutiges Höhenprofil

Den Heimweg legten wir schon im Mondschein zurück. Okay, die Sonne war aber auch noch da.

Dohlenstein mit Mond
Dohlenstein mit Mond

Vogelzug

Leider habe ich beim Laufen nie eine Kamera dabei, was manchmal sehr schade ist, weil ich nämlich mit meinen Augen keine Fotos machen kann. Deswegen hier nur eine Beschreibung dessen, was ich gestern erlebte. Ich hoffe man besitzt genug Phantasie, um sich dieses Bild vorstellen zu können.

Also, es dämmert langsam, der Himmel ist wolkenlos und am Horizont steht der Mond. Der Vollmond, groß, rund, hell und kalt. Um das mal zu veranschaulichen hier ein Bild, das ich vor fast genau einem Jahr gemacht habe. So ungefähr sah das auch gestern aus, nur war der Mond viel größer.

Bild

Bis hierhin zwar ganz schön, aber noch nichts außergewöhnliches. Aber dann, urplötzlich, erscheinen am Horizont neben dem Mond schwarze Linien. Nicht nur eine, sondern in Massen. Diese werden immer größer und bewegen sich auf den Beobachter zu. Eine Linie nach der anderen, welche nichts anderes als, wie Perlen an einer Perlenkette, aufgereihte Gänse sind. Tausende Gänse, die da mit lautem Geschrei über den Himmel hinweg ziehen. Immer wieder erscheinen neue solcher Ketten am Horizont, ziehen über den gesamten Himmel und verschwinden dann im Rot der untergehenden Sonne. Und ich beobachtete minutenlang das beeindruckende Schauspiel, bis die letzte Gänsekette verschwunden war.

sheep go to heaven

Es geschah auf meinem Heimweg. Ich fahr so mit meinem Fahrrad vor mich hin, greif zur Trinkflasche, nehme einen Schluck und dann passiert es. Plötzlich rennt so ein dummes Schaf direkt vor mir über den Weg. Ohne nach rechts oder links zu schauen. Ich habe das zuerst gar nicht realisiert. Zum Glück ist so ein Schaf aber recht schnell (da gibt es auch eine Geschichte zu, aber die ist mir zu peinlich um sie hier aufzuschreiben) und ich habe es nicht erwischt. In dem Moment hätte ich eh nichts dagegen tun können. Also Vorsicht vor Schafen, Kinners.

Draußen scheint der Mond. Könnte fast Vollmond sein. Schön sieht das aus. Deswegen lege ich mich jetzt in mein Bett und lasse meine Gedanken schweifen. Bis sie dann doch wieder alle bei ihr landen. Aber das ist irgendwie auch ganz schön.

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