Where soul meets body

Heute vor zwei Wochen, als die Schafskälte gerade ihr Ende fand und der Hochsommer vor der Tür stand, fand das Open Source Festival statt. Die beste Ausgabe, die ich bisher erlebt habe. Also die beste von dreien. Höhepunkt waren ganz klar Death Cab for Cutie. Da stellte ich mal wieder fest, wie wunderbar die Musik dieser Band ist. Da kam dieses Gefühl zurück, das ich damals auf einer Zugfahrt Richtung Österreich hatte. Einige Jahre liegt das schon zurück. Ich hörte konzentriert die ersten vier DCFC-Alben am Stück und stellte fest, wie unglaublich perfekt da jeder Ton zusammenpasste und noch immer passt. Einige von den alten Songs wurden vor zwei Wochen gespielt, aber auch viele neue. Ausnahmslos großartige Lieder und mit viel Freude von der Band vorgetragen. Das war tatsächlich grandios. Und zum Abschluss gab es „Soul meets body“ und „Transatlanticism“ im Licht der untergehenden Sonne. Momente, die bestehen bleiben. Zur Not auch als Video, siehe oben.

Einen ausführlichen Bericht von mir gibt es drüben bei der Mainstage.

Geschichten von der Rennbahn

Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival
Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival

Gestern fand in Düsseldorf das Open Source Festival statt, genauer gesagt auf der Galopprennbahn in Grafenberg. Hier ein paar Eindrücke davon:

  • Wo man hinschaute, irgendwer machte immer gerade ein Selfie. Der wohl bescheuertste Hype momentan.
  • Heutzutage zählt als Konzert auch, wenn sich da jemand mit einem Macbook oder anderen elektronischen Geräten auf die Bühne stellt, ein paar Regler und Knöpfe bedient, eine halbe oder ganze Stunde Töne erzeugt und dabei nur auf den Bildschirm und seine Knöpfe starrt.
  • Das Publikum steht bei solchen „Konzerten“ teilnahmslos vor der Bühne und führt Getränke zu sich.
  • Moderne, sogenannte Singer/Songwriter können sind unglaublich langweilig sein.
  • Die meiste Action vor der Hauptbühne am Nachmittag gab es eindeutig beim Fußballspiel der Kinder.
  • Der Anteil an Hipstern in Markenklamotten ist in Düsseldorf immer sehr hoch.
  • Max Herre und seine Liveumsetzung des MTV unplugged hob sich deutlich vom restlichen Programm ab, weil die Musik handgemacht und sehr gut war.
  • Handgemacht und gut war aber auch die Musik von der Hackney Colliery Band, wurde aber vom Publikum nicht so richtig wahrgenommen.
  • Die längste Schlange gab es vor dem Pommesstand. Typisch Westen. Keine Ahnung wieso das ekelhafte Zeug hier so beliebt ist.
  • Hercules and Love Affair haben das Publikum zwar zum Tanzen gebracht… mit unglaublich stumpfer Musik. Perfekt für Düsseldorf.
  • Siehe oberes Bild, zeitweise waren tausende Handydisplays zu sehen, weil unbedingt Videos gemacht werden mussten.

Alles andere kann man bei Mainstage nachlesen, da gibt es nämlich einen Bericht von mir.

Samstag im Juli

Regen
So wie letztes Jahr um die Zeit mal wieder ein verregnetes Wochenende. Zeit um Regenbilder zu schießen. Oder in Erinnerungen zu schwelgen. An die Touren mit dem Jabba vor einer Woche, die schon wieder so weit weg erscheinen. Oder an das feine Open Source Festival vor zwei Wochen, zu dem ich heute einen Bericht geschrieben und bei der Mainstage ausgehangen habe, wo man ihn jetzt nachlesen kann.
Open Source Festival

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