Doppelt hält besser

Es ist nun zwar schon zwei Wochen her und die Erinnerungen nicht mehr ganz so frisch, aber während ich hier in einem Schweizer Ort nächtens auf einem Balkon sitze und den Kuhglocken beim Läuten zuhöre, möchte ich gern die Erinnerungen doch nochmals festhalten. An dieser verlängerte Wochenende vor zwei Wochen mit einem wunderbaren Konzert-Doppelpack.

BOY + Husky | Kulturarena, Jena | 11.08.16

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Endlich wieder #kulturarena bei der #keksrolle

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Ich mag die Kulturarena ja wirklich sehr. Nicht nur weil sie Teil meiner Heimat ist, sondern auch eine großartige Veranstaltung. Immer eine angenehme Stimmung, viel Respekt für die Künstler und ein würdiger Rahmen mit guter Ton- und Lichttechnik für die künstlerische Darbietung. Und mindestens so sehr wie ich mich deswegen auf dieser Konzert gefreut hatte, haben sich die BOY-Band darauf gefreut. Das erzählten sie nicht nur mehrere Male dem Publikum, sondern man konnte es sehr deutlich wahrnehmen. Und so musste sich eigentlich zwangsläufig ein herzerwärmendes Gefühl entwickeln und das wunderbar sympathische Konzert ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das hat sehr viel Spaß bereitet. Und ganz neutral betrachtet muss man feststellen, dass auch die Musik der beiden BOY-Frauen mit dem neuen Album einen großen Schritt nach vorn getan hat. Das wirkte viel größer und umfassender und damit passender als die alten Lieder. Aber eigentlich auch kein Wunder, wenn eine Band mit so großartigen Musikern besetzt ist.

Vielleicht merkt man es, mir fehlen eigentlich die Worte, um das Konzert wirklich zu beschreiben. Weil sie dem Erlebten nicht gerecht werden. Darum sei nur noch angemerkt, die Vorband hat auch überzeugt. Zwar waren die Band Husky nur mit zwei Musikern präsent und deswegen ihre Musik entsprechend reduziert. Aber man konnte mehr als nur erahnen, wie gut diese in voller Bandstärke klingen kann. Das Anhören des Albums zur Kontrolle meiner These hat diese bestätigt.

Nada Surf | Poolbar, Feldkirch | 13.08.16


Das perfekte Jubiläum. So würde eine Überschrift lauten. Denn das war tatsächlich mein 20. Nada Surf-Konzert. Und viel besser hätte es kaum sein können. Auch weil die Poolbar eine sehr feine Veranstaltung ist. Aber vor allem weil das ganze Konzert eine Reise in die Vergangenheit war. Die Nada Surfs waren wieder zu dritt unterwegs, nachdem sie bei den letzten Touren immer weitere Musiker mit auf der Bühne hatten. Dadurch ergab sich, dass viele alte Lieder gespielt wurden. Und dann ist es eben so, dass mein erstes richtiges Nada Surf-Konzert, also ohne Festivals- oder Support-Auftritte vor ziemlich genau elf Jahren stattfand. Damals in Begleitung zweier wunderbarer Menschen, eben jene, die nun zufällig wieder dabei waren. Und so reisten wir zusammen in die Vergangenheit, tanzten, hüpften, sangen und hatten riesigen Spaß, wie damals schon. Als wäre die Zeit stehen geblieben. Wunderbare Momente waren das. Eben das perfekte Jubiläum. Die Quintessenz aller bisherigen Nada Surf-Konzert.

Wie hat eine deutsche Band mal so wunderbar gedichtet:

Und die Glut erlebter Glücksmomente brennt lange in der Erinnerung.

Herzblutsache

Shirt-Motiv Broken Social Scene

So sieht das Motiv des Shirts aus, welches ich mir beim Konzert in der Poolbar vor einer Woche gekauft habe. Und ich finde, es symbolisiert das Geschehene und Gefühlte sehr gut. Wer es verstehen will, dem empfehle ich die Lektüre des eben verfassten Konzertberichts von mir. Und bei nächster Gelegenheit einen Besuch eines Broken Social Scene-Konzertes.

Videobeweis

Dies war der Abschluss des Konzertes am Sonntag. Nach gut zwei Stunden. So großartig. Ich werde am Wochenende noch etwas zum Konzert schreiben. Damit alle Bescheid wissen.


Poolbar Festival 2010 – Broken Social Scene (live) from Bernhard Samson on Vimeo.

Übrigens, wer das ist, der da so rumspringt, kann sich sicher jeder denken, gell. It’s-a me! Mario!

Verabschiedung

Man, ist der Herr B. unhöflich. Fährt weg ohne sich zu verabschieden. Naja, zum Glück kann man ja hier das Datum einstellen, also holen wir das schnell mal nach.

Ich fahr dann jetzt gleich nachher Richtung Bodensee. Dort werden die Bolzer in der Poolbar spielen und ich werde in der ersten Reihe stehen. Außerdem wird noch Final Fantasy spielen, wer das ist und was für Musik das ist, weiß ich halt jetzt noch nicht. Vielleicht bleib ich dann sogar länger, weil es mir bei meiner Gastgeberin so gut gefüllt und geh am Samstag nochmal in die Poolbar, um festzustellen dass Tocotronic auch ihre dritte Chance bei mir nicht genutzt haben, aber auch um liebe Menschen zu treffen. Und sicher werde ich eine tolle Zeit haben, auch wenn eine Begegnung doch fehlen wird. Mehr dazu gibt es dann, wenn ich wieder zurück bin. *hihi*

ich bin voll

…mit Eindrücken aus der Schweiz und vom wunderbaren Nada Surf-Konzert in Zürich. Einen Bericht mit einigen unscharfen Bildern gibt es dann auch bald.

Ich habe sogar was mitgebracht für alle, die das hier lesen, nämlich einen Termin zum Bolzen. Bin ich nicht nett? Also den 14. Juli vormerken, da spielen die Bolzplatz Heroes in der sagenumwobenen Poolbar.

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