Southside-Nachlese

So, dies wird der vorerst letzte Southside-Eintrag. Denn der Bericht ist jetzt online und kann hier gelesen werden. Gespickt ist er mit ein paar Bildern, die die Freda gemacht hat. Die vollständige Galerie gibt es hier. Ich bin jetzt müde und kaputt. Dazu noch erkältet und verheuschnupft. Großartig.

Was mir aber noch immer durch den Kopf geht ist folgendes. Muss man es sich gefallen lassen, von einem Polizisten als potentieller Drogenkonsument bezeichnet zu werden, nur weil man ein Musikfestival besucht hat? Man sagt zu so einem Beamten doch auch nicht: „Sie trinken sicher jeden Tag zwei, drei Feierabendbiere, weil sie so einen beschissenen Job haben.“

So, und jetzt viel Spaß beim Lesen und Bilder betrachten.

Southside 2008 – Komplettierung

So, nach sieben Stunden Heimfahrt inkl. Staus und sinnloser Polizeikontrolle noch ein paar Worte zum Sonntag (Achtung, Wortspiel!).

Das Unwetter blieb aus, dafür donnerte der Bass bei den Foo Fighters mächtig gewaltig. Diese boten trotz eines energielosen Publikums eine großartige Show und bewiesen ihr Können. Versagt haben dagegen Kaiser Chiefs und Maximo Park. Überraschend gut waren Panic At The Disco. Vor zwei Jahren hatten diese sich noch zu sehr auf die Show konzentriert, diesmal lag der Schwerpunkt auf der Musik, die eben doch ganz gut ist. Die Schweden von Millencolin und The (International) Noise Conspiracy rockten trotz Nachmittagshitze das Publikum ordentlich durch.

Bilder und einen Bericht gibt es in den nächsten Tagen bei der Mainstage, ich sag Bescheid wenn es soweit ist.

Grüße!

Southside-Sonnentag

Es ist heiß hier, sehr heiß. Fast so heiß wie das Ereignis, was uns heut früh nach dem Aufwachen überrascht hat, ein Feuer in direkter Nähe zum Zelt mit Feuerwehreinsatz und allem drum und dran. Aber es ist nichts schlimmes passiert, nur der Müll von den Tabakverteilermenschen verbrannt.

Gestern fing der Tag mit Jaguar Love an, die ein wenig wie brave Blood Brothers klangen, aber trotzdem gerockt haben. Vor der Zeltbühne war es drückend heiß, bis auf den Auftritt von Bell X1. Weil da die Besucherzahl überschaubar war. Voll war es dann zum kanadischen Abschluss mit Tegan and Sara und den Weakerthans. Beide waren sehr sympathisch, absolut bezaubernd und traumhaft schön. Am liebsten mochte man die beiden Bands einpacken und mit nach Hause nehmen, um sie täglich genießen zu können.

Die Beatsteaks haben zum Abschluss noch die ganz große Unterhaltungsnummer abgezogen. Mal schauen ob die Foo Fighters da heut mithalten können.

Grüße!

Erster Tag Krach

So, der erste Tag ist rum. Bei feinstem Wetter, Sonnenschein und etwas Wind, damit angenehm warm. Am besten zu diesen Verhältnissen haben Calexico gepasst, die sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt auf der Hauptbühne hatten. The Cribs waren nicht zu ertragen, weil dummes Proll-Gebrüll (auf der Bühne, nicht davor). Sigur Rós untermalten den Sonnenuntergang musikalisch, was wirklich herrlich war. Auch wenn ich solche Kommentare wie „Und nach dem Konzert bringen die sich alle um, stimmt’s?!“ ertragen musste. Black Rebel Motorcycle Club waren neu für mich, aber diese Energie und Kraft in der Musik waren sehr beeindruckend. Nada Surf waren ein großartiger Abschluss, laut und wild, was unter anderem auch Alkoholpegel im Publikum lag, aber trotzdem toll war. Besonders im Vergleich zu so manchen normalen Konzerten.

Heute dann die Beatis, die Weakis und irgendwann wohl auch die Tocis.

Südseite – Tag 1

Liebe Festivalfreunde,

hiermit melde ich mich direkt vom Southside, um den ersten Lagebericht abzugeben. Ich kann auf dem Monitor leider nichts erkennen, deswegen bitte ich Tippfehler zu entschuldigen.

Das Wetter ist optimal, auf dem Festivalcampingplatz ist die Hölle los, aber man kann dieser glücklicherweise entgehen. Bands wurden noch keine gesehen, aber das wird sofort nachgeholt. Besonders auf Nada Surf freut man sich und ist gespannt.

Bis später.

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