3-Tages-Fazit

Heute war der dritte Tag in Folge, an dem ich mit dem Jabba unterwegs war. Und heute war der erste Tag dieser drei, an dem es nicht geregnet hat. Auch wenn heute der kälteste Tag war. Und wir haben endlich mal wieder neue Wege entdeckt, nachdem ich schon befürchtete, hier alles zu kennen. Schön war’s, richtig schön.

Septemberfeld mit Holzland im Hintergrund

Lieblingsbild

Ausblick Richtung Lindig

Belohnung nach der Tour

Auf Du und Du mit der Kuh

Howdy, Folks. Ich werde wahrscheinlich den Beruf wechseln und als Cowboy arbeiten. Erste Erfahrungen habe ich heute schon gesammelt. Zusammen mit der weißen Möhre, ein Pferd benötige ich also nicht.

Auf dem Weg zur Arbeit stand heute nämlich plötzlich eine Herde Kühe vor mir. Und wollten mich nicht durchlassen. Stattdessen rannten sie los und rannten und rannten vor mir her. Ich habe mich extra vorsichtig genähert, damit sich keine verletzt. Und so trieb ich sie gut einen Kilometer weit ins nächste Dorf. Erst dort fanden sie einen Abzweig und wir einen Weg aneinander vorbei. Und wenn sie keiner weiter getrieben hat, stehen sie da noch immer. Also falls jemand seine Kühe vermisst, ca. 20 Stück, recht jung, schwarz-weiß gefleckt, die stehen am Ortsrand Großpürschütz am Saaleradweg Richtung Kahla. Und bitte Grüße von mir ausrichten.

Entdeckertour

Heute war ein erfolgreicher Tag. Das Entdeckerduo Jabba und Danny haben viele neue Orte und Plätze entdeckt. Zuerst den Aussichtspunkt Schönberg. Auf den Bilder sieht man allerdings nicht, wie steil es dort hinunter ging. Das muss man sich dazu denken.
Auch neue Wege wurden entdeckt. Die teilweise sogar ein wenig an die Alpen erinnerten, mit Serpentinen und so. Das GPS dachte sich wohl, es macht mal mit beim Entdecken und hat uns in ganz andere Gegenden verfrachtet. Interessant dabei, dass die Gesamtkilometerzahl der Aufzeichnung trotzdem korrekt ist.
Auf einem der Wege lag ein Tier. Eine Blindschleiche. Die war so schön, das musste im Bild festgehalten werden. Das Jabba hat sich nicht ran getraut, also habe ich die Bilder geschossen. Dabei wurden keine Tiere gequält oder unnötig unter Stress gesetzt. Dafür stehe ich mit meinem Namen.
Und dann war da noch dieser eine Trail. Das glaubt uns ja eh keiner, dass wir da lang gefahren sind. Sehr steil, sehr hohe Stufen, sehr eng und das alles mitten im Wald. Und trotzdem haben wir es unverletzt überstanden. Auch wenn dies gar nicht so einfach war, besonders in dem Moment, als mich plötzlich mein Rucksack überholte.
Ausklang fand die Tour in der Abendsonne. Mit schönen Aussichten, zum Beispiel einem Heißluftballon im klaren Himmel.

Pfadfinder

Beim Rumdüsen mit dem Jabba habe ich mal wieder die Gedanken spielen lassen. Unter anderem habe ich heute so für mich alle Länder zusammen gezählt, in denen ich nun schon mit einem eigenen Fahrrad unterwegs war. Und zwar sind dies: DDR, Deutschland, Österreich, Tschechien, Liechtenstein, Italien, die Schweiz und Bayern. Eigentlich gar nicht mal so schlecht. Da sind meine Fahrräder schon weit rumgekommen.

Erstaunlich aber, dass ich trotzdem hier immer wieder neue Wege entdecke. Auch heute wieder. Sehr feine Trails. Wo die sind, verrate ich aber nicht. Da bin ich Egoschwein. Wer will kann die ja in der Touraufzeichnung bei trailguru suchen. Oder aber die Stelle, wo ich wegen Stechviecherattacken kapituliert und umgedreht habe.

Und zum Abschluss bin ich dann heute noch unsere alte Rodelbahn runter gesurft. Also die steilste Stelle bei uns hier im Wald. Das war immer sehr aufregend als kleiner Bub, wenn man da von ganz oben runter geflitzt ist. Und auch mit dem Fahrrad macht es noch Spaß. Ist aber leider nicht mehr komplett fahrbar, weil mitten drin ein Baum im Weg liegt. Aber noch schlimmer war, dass die Bahn jetzt im Sommer in einem Meer aus Brennnesseln endet. Das juckt noch immer.