Somewhere down, down, down in the ocean of sound…

Death Cab for Cutie | Huxleys Neue Welt, Berlin | 09.11.15


Mann des Abends war ganz klar Ben, der Sänger dieser Band. Er war nicht gut drauf. Bis dahin war mir noch nicht bewusst, wie viel ein einzelner Mensch schwitzen kann. Dazu ging einiges schief. Technische Probleme hier und da. Nach ein paar Liedern machte ich mir ernsthafte Sorgen, ob dieses Konzert wie geplant bis zum Ende gespielt werden würde. Aber Mann des Abends zog es durch. Machte noch Witze über seinen Zustand. Und hatte irgendwie trotzdem Spaß. Und der Rest der Band ebenso. Zwar war die Freude nicht so groß wie noch beim Auftritt auf dem Open Source Festival, aber vor allem gegen Ende wieder deutlich spürbar. Das Konzert sollte schließlich gebührend abgeschlossen und über die Bühne gebracht werden.

Fasziniert hat mich einmal mehr, was für eine großartige Liveband Death Cab doch sind. Und wieviel Wucht sie erzeugen können. Diese Kraft in den Tönen zu spüren, das war ein eindringlich gutes Gefühl. Ganz besonders ist mir noch „Doors unlocked and open“ in Erinnerung. Ein Song, der auf dem Album eher leicht daherkommt, wird live zu einem echten Brett. Unmittelbar davor wurde „A movie script ending“ gespielt. Und wenn mich nicht alles täuscht, durfte ich dieses Lied an diesem Abend zum ersten Mal genießen. Für mich etwas ganz besonderes, denn es ist das erste Lied, das ich von dieser Band gehört habe. Auf einem Immergut-Sampler, den ich mir nur besorgt hatte, weil dieser das einzige zu dieser Zeit veröffentlichte Lied der Bolzplatz Heroes enthielt. Und der dafür sorgte, dass ich mir später alle Death Cab-Alben kaufen musste.

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