5. Etappe | St. Walburg – Dimaro | 02.07.09

Am Ende des Tages habe ich gesagt, dass dies die bislang schönste Etappe war. So war es aber auch. Auch wenn es wieder viel zu fluchen gab. Erstmal ging es bergauf, zum höchsten Punkt der Tour. Anfangs noch alles fahrbar, dann aber so steil, dass man nur noch Schieben konnte. Und die Luft wurde dünner, was ich deutlich merkte. Irgendwann hechelte es neben mir, als ich allein das Jabba den Berg hoch wuchtete. Aber es war kein Mitstreiter, sondern ein Hund, der spielend leicht den Berg hoch und runter rannte. Hund müsste man sein. Oben am Steinmann baute ich meinen eigenen Steinhaufen auf, weil das ja Glück bringt. Am Rabbijoch (2449m) traf man noch andere Bergradfahrer und es herrschte eine recht ausgelassene Stimmung. Die Abfahrt war dann teilweise höllisch steil. Aber zum Glück fühlt sich in solchen Bedingungen mein Jabba besonders wohl. Und ich war in diesen Momenten auch immer besonders froh, mich für dieses Bike entschieden zu haben. Trotz kleinerer Schwierigkeiten an den Anstiegen. Ein Klettermaxe ist es eben nicht. In Dimaro (766m) gab es dann das leckerste Abendessen der Tour. Vorher musste man aber noch Energiespeicher auffüllen und so wurden Eis und Süßigkeiten besorgt.

Meine Daten der Etappe: 49,92 km | 1.573 hm

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