Nada Surf mit Clovis und Inara George im Abart/Zürich am 6.4.2006

Nachdem ich doch noch in letzter Minute und damit die letzten beiden Tickets für das Konzert erstehen konnte, machte ich mich mal wieder auf den Weg in die schöne Schweiz. Empfangen wurde ich mit heftigem Schneefall, aber auch einem lieben Lächeln.

Am nächsten Tag war dann das Wetter auch schon wieder besser und so sah das dann aus:

Und nach einem schönen Nachmittag in Zürich machten wir uns dann auch auf den Weg zum Abart. Nach kurzer Wartezeit vor und im Club, begann auch schon das Spektakel, aber erstmal recht unspektakulär.

Clovis eröffneten den Abend mit einem sehr unbeschwerten und frischen Auftritt. Die beiden spielten das erste Mal vor Publikum, haben sie jedenfalls behauptet. Die Freude darüber war auf jeden Fall spürbar und auch die Musik war eher leicht und frei. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf, sie in Nürnberg wieder erleben zu dürfen. Ach, die beiden sahen übrigens so aus, falls man das überhaupt erkennen kann:

Danach durfte Frau Inara George ihre Lieder darbieten, aber ganz ehrlich, das war absolut nichts für mich. Ich fand die Stimme schrecklich und die ganze Frau war mir sehr unsympathisch. Aber egal, schließlich folgten danach ja endlich Nada Surf. Und wie. Schon allein der Auftakt. Kann man ein Konzert mit „popular“ eröffnen? Ja, man kann. Und nach so einem Beginn kann das Konzert ja nur noch super werden. Beim folgenden „Hi-Speed Soul“ hüpften wir erstmal Richtung Mitte, um dort unseren Spaß zu haben. Und den hatten wir. Ich hatte mir vorher schon Gedanken gemacht, ob die Schweizer vielleicht wieder so lahm sein werden wie in in Luzern, aber Pustekuchen. Da wurde gehüpft und getanzt und mitgesungen und gelacht, wie sich das gehört. Alle Songs wurden abgefeiert, ganz gleich ob alt oder neu, ob schnell oder langsam. Jedes Lied war ein Erlebnis für sich, so waren mir dann auch die vielleicht ein wenig einfallslosen Ansagen zwischendurch („Ihr seid das beste Publikum der Tour“ usw.) total egal. Was ganz besonderes war es für mich jedenfalls, das Smiths-Cover „there is a light that never goes out“ zu hören. Und sehr viele im Publikum konnten den Text mitsingen. „Always love“ war natürlich auch einer der Höhepunkte, sowie „killian’s red“, zweiteres aus sehr persönlichen Gründen. Und auch wenn wir schon vor der Zugabe gehen mussten, um den letzten Zug nicht zu verpassen, es war ein großartiges Konzert. Großartige Musik (logisch) mit viel Freude vorgetragen, vor einem Publikum, dass dies auch zu würdigen wusste. Schon allein wegen diesem Erlebnis hat sich die Reise in die Schweiz gelohnt.

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