The Maradonna Diegos im Underground/Köln, 4.08.2005

Nach knapp 3 Monaten kam ich wieder zurück an den Ort, an dem ich mein bisher schönstes Konzerterlebnis hatte, das kleine und feine Underground in Köln. Diesmal zwar mit der gleichen netten Begleitung, aber es bestanden doch Unterschiede. Erstens sollte hier die Band auftreten, die ich bis jetzt am öftesten live gesehen habe, wenn auch unter einem anderen Namen. Zweitens war es sehr viel voller im Biergarten als damals bei den Presidents. Und drittens waren da noch viele liebe Menschen anwesend, die ich in den letzten Monaten kennenlernen durfte. Und viertens, es gab eine „erste Reihe“. *g*

Im Underground selbst war es gar nicht mal so eng. Es wurde wohl absichtlich nur eine bestimmte Anzahl an Karten verkauft. Wie gesagt, es gab auch einige Leuten die meinten sie müssten sich erstmal die erste Reihe sichern. Naja, ich weiß nicht ob das so eine gute Idee war. Ich fand es weiter hinten sehr viel angenehmer. Zum Konzert selbst kann ich gar nicht mal so viel sagen, weil ich es entweder nicht mehr weiß oder es nicht beschreiben kann. *g* Entweder war man dabei oder man hat was verpasst. Es wurden viele alte und auch neue Hits gespielt, nur „Wellenreiten“ hat leider gefehlt. Dafür habe ich, wenn ich mich recht erinnere (und das tue ich ja selten), „Dirk, wie ist die Luft da oben?“ zum ersten Mal live gehört. Sehr toll war auch, dass das Akustikset gefehlt hat und so zu den „wunderbaren Jahren“ ordentlich gehüpft werden konnte. Extra dafür hat der Rüde in kurzen Hosen gespielt, was ich sehr nett von ihm finde. Zu „komm schon“ durften dann Gastmusiker auf die Bühne. Naja, es war auszuhalten. Peter hatte nach der „guten Seite“ plötzlich total Lust auf Crowdsurfen und hat dies dann auch in die Tat umgesetzt. Nach einem kleinen Ausflug auf einen Stahlträger unter dem Dach kam er dann auch wohlbehalten wieder auf der Bühne an, der verrückte Hund. Flo dagegen war mit der Scheinwerferkonstruktion vor der Bühne wohl nicht so zufrieden und hat die kurzerhand kaputt gebolzt. Aber es wurde niemand ernsthaft verletzt und das Konzert konnte auch mit einem Scheinwerfer weniger fortgesetzt werden. Leider kam mir der Auftritt viel kürzer vor als der in München und vor allem fand er mit dem zweiten neuen Lied (Titel weiß ich nicht) einen unschönen und nicht würdigen Abschluss. Das war wirklich etwas schade und hat den Gesamteindruck doch getrübt.

Alles in allem war es trotzdem ein sehr schöner Abend mit toller Musik und tollen Menschen in Köln. An dieser Stelle auch einen lieben Gruß an meine Begleitung, die zweifelsfrei bewiesen hat, dass auch kleine Mädchen ordentlich abgehen können und es mit ihnen auf Konzerten auch sehr schön sein kann. 🙂

Übrigens schmeckt das Kölsch im Underground nicht, nur so als Tipp falls da mal wieder jemand hingehen will. *hihi*

*Update*

Dank der lieben Isa gibt es jetzt auch Bilder vom Konzert hier zu sehen, und zwar ganze drei Seiten voll. Sehr schön und ein ganz liebes Dankeschön dafür!

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