Letzte Sommertour

War das heute schön. Auch wettermäßig. Noch ein herrlicher Sommertag, endlich mal wieder, kurz bevor dieserjener Sommer sich verabschieden wird. Und so ein Tag muss selbstverständlich genutzt werden. Ich hoffe ihr habt dies getan und nicht etwa eure Zeit im Internet vertrödelt. Es sei denn, ihr habt diese Seite hier besucht, das ist natürlich was anderes.

Ich jedenfalls war unterwegs. Mit dem Fahrrad, klar. Ich kann ja gar nicht mehr anders. Und habe Schabernack mit einem Pinguin getrieben, eine Apfelrast eingelegt und die Wuschelkühe besucht. Und mich selbst überrascht.

Schabernack mit Pinguin
Schabernack mit Pinguin


Zuerst ging es auf den Helenenstein. Zum Helenenstein-Pinguin. Ich hätte ja niemals gedacht, dass der noch dort sein könnte. Schließlich sitzt der nun schon seit mindestens Mitte Juli da rum. Deswegen habe ich dem auch mal etwas Abwechslung verschafft. Der hat zum Dank auf meinen Sattel gekrümelt, aber das konnte man leicht wieder entfernen. Als ich ihn an seinen ursprünglichen Platz zurück setzen wollte, fiel mir auch auf, dass im Stein schon die Umrisse des Pinguins zu erkennen sind. Auf dem Bild sieht man zumindest die Umrisse des einen Beines. Die vom Kopf erkennt man nicht so, aber die waren auch da. Mal schauen wie oft ich den noch besuchen kann.

Ein paar Stunden später habe ich dann eine Apfelrast gemacht. Unter einem reichlich ausgestattetem Apfelbaum. Leider war aber nur ein einziger Apfel wirklich reif. Den habe ich gegessen. Die anderen nur probiert.
Bei der Rast kreisten über mir die Bussarde. Die haben aber dann erkannt, dass an mir nichts dran ist und sind nach einer Weile verschwunden. Apropos Vögel, vorgestern habe ich einen Schwarzstorch gesehen. Einen echten, in freier Natur. Leider habe ich kein Bild davon machen können. Aber das war schon was besonderes, schließlich sind die extrem selten und scheu.

Helenenstein-Pinguin
Helenenstein-Pinguin
Aussicht für Pinguin
Aussicht für Pinguin
Fernblick
Fernblick
Fest im Sattel
Fest im Sattel
Umrisse des Pinguins im Stein
Umrisse des Pinguins im Stein
Apfelrast
Apfelrast
Apfelbaum
Apfelbaum
Altenberga
Altenberga
Der Versuch, Schweiß zu fotografieren.
Der Versuch, Schweiß zu fotografieren.

Eigentlich hatte ich mir ja heute nur vorgenommen, das Wetter genießen zu wollen. Und insgeheim auch die Pannenstatistik noch auf 150 Kilometer hoch zu treiben. Dazu hätte ich 85 Kilometer fahren müssen. Da habe ich aber eigentlich selbst nicht dran geglaubt. Schließlich hab ich eine Arbeitswoche in den Beinen und so. Aber nach zwei Stunden war ich nicht etwa so fertig wie beim letzten Mal, dass ich mich nach Hause quälen musste. Nö, ich war noch richtig fit. Und so habe ich nicht nur die 85 Kilometer geschafft, sondern auch die 100 Kilometer-Marke geknackt. Wahnsinn. Das letzte Mal hab ich das vor über 4 Jahren geschafft. Und das Beste ist halt, dass ich diesmal keine Probleme damit hatte. Ich bin halt schon ziemlich stolz auf mich, sonst würde ich das hier ja nicht schreiben. Interessiert ja wahrscheinlich eh niemanden, aber egal. Funktioniert der neue Körper also doch. Nur die Muskelkrämpfe jetzt nerven ganz schön. Muss ich mir doch einen Magnesiumdealer suchen, so wie die anderen Radkuriere das auch machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close