Gestern war Premiere, das Bison und ich haben allein unseren ersten Pass in der neuen Heimat bezwungen. Und das war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Denn den Rengglipass (1879 Meter hoch, das ist Einsteins Geburtsjahr) kann man nicht komplett fahren. Nach dem Anstieg hinauf nach Aeschiried, der Fahrt durch das wunderbar idyllische Suldtal und dem Anstieg bis zur Mittelberg-Alm war Bisontragen angesagt. 300 Höhenmeter mussten mit Bike auf dem Rücken bewältigt werden. In der Tourbeschreibung wurde dies als happige Tragepassage bezeichnet. Nicht erwähnt wurde, welch nahezu unmenschliche Kraft aufgewendet werden muss, um kniehohe Stufen mit Bison und Rucksack auf dem Rücken zu erklimmen. Selten habe ich mich so schwach gefühlt. Vielleicht liegt es aber auch nur am Fitnesszustand meinerseits. Dafür gab es oben einen wunderbaren Ausblick. Und herrliche Ruhe, denn außer mir war so spät niemand oben am Pass. Die Abfahrt hinab nach Interlaken verlief meist auf einem Trail, teilweise sehr fordernd und von mir nur schiebend zu bewältigen, teilweise aber auch sehr fein zu fahren. Gegen halb sieben war ich dann in Interlaken, von wo es mit dem Zug zunächst nach Thun, dem Start der Tour, und dann weiter nach Hause ging. Ein sehr schöner Ausflug, trotz der happigen Tragepassage.

Fast noch besser als die Strava-Relive-Videos. Meine gestrige Tour im Überblick. 😂#Rengglipass #relive

A post shared by Danny B. (@ikswodorb) on

PS: Ich habe es endlich geschafft, die Erinnerungen der letzten Wochen in Artikel zu packen. Siehe die drei vorherigen Artikel. Plus den Konzertbericht von The Builders and The Butchers in München drüben bei der Mainstage.