Herr B. und sein Leben

Die Eiger-Nordwand kurz vor der Kleinen Scheidegg.

Der erste Ausflug zur Eiger-Nordwand.

Ausblick oberhalb von Lauterbrunnen.

Ausblick oberhalb von Lauterbrunnen.

Es wurde endlich Zeit, die Berge, die ich vom Küchentisch aus bewundern kann, endlich aus der Nähe zu bestaunen. Deswegen wurde gestern der Plan geschmiedet, von Lauterbrunnen über die Kleine Scheidegg nach Grindelwald zu fahren. Und der Plan heute in die Tat umgesetzt.

Erster Blick auf die Jungfrau.

Erster Blick auf die Jungfrau.

Nach einem extrem steilen und anstrengenden Anstieg von Lauterbrunnen nach Wengen ging es bei sommerlichen Temperaturen durch das gewohnt hässliche Skigebiet. Allerdings blinzelten da schon die ersten Gipfel herüber.

Auf dem Weg vorbei an Jungfrau, Mönch und Eiger.

Auf dem Weg vorbei an Jungfrau, Mönch und Eiger.

Zuerst kam die Jungfrau ins Blickfeld, dann der Mönch und schließlich der Eiger. Fasziniert vom Eiger war ich schon seit Jahren und so war es ein sehr eindrückliches Gefühl, ihn nun endlich aus direkter Nähe sehen zu können. Bei allerbestem Wetter.

Der Eiger und ich.

Der Eiger und ich.

Viele Geschichten hat der Eiger geschrieben, vor allem die Nordwand. Einige davon habe ich in Buchform verschlungen. Und so hatte ich beim Weg über die Kleine Scheidegg immer das Gefühl, dass die Historie dort präsent ist. Alles verankert in diesem Berg und seiner Umgebung.

Eiche in Grindelwald vor der Nordwand.

Eiche in Grindelwald vor der Nordwand.

Und dann auf dem Weg hinab nach Grindelwald stand da plötzlich neben der Straße diese wunderschöne Eiche. Und strahlte im Sonnenschein. Sie stand wahrscheinlich auch schon da, als sich die ersten Bergsteiger an die Bezwingung der Nordwand wagten.

Nordwand und wunderschöne Eiche.

Nordwand und wunderschöne Eiche.

Das Bison im Emmental.

Ausflug in das Emmental

Blick Richtung Norden auf den Gurten.

Blick Richtung Norden auf den Gurten.

Was für grandioses Herbstwetter derzeit herrscht. Beste Gelegenheit mal neue Gegenden zu erkunden. So fuhr ich an diesem Samstag zum ersten Mal ins Emmental. Dort angekommen fiel der erste Blick zurück direkt auf den Gurten, dort wo ich am Vorabend noch unterwegs war.

Neugieriges Kälbchen.

Neugieriges Kälbchen.

Kühe hatte es sehr viele im Emmental. Eigentlich ständig waren Kuhglocken zu hören. Klara, irgendwo muss der Käse ja herkommen.

Ausblick vom Emmental ins Oberland.

Ausblick vom Emmental ins Oberland.

Aber am schönsten war bei diesem Kaiserwetter der Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel des Oberlandes am Horizont.

Herbstbaum und Oberland-Gipfel am Horizont.

Herbstbaum und Oberland-Gipfel am Horizont.

Viel schöner als hier kann der Herbst eigentlich nicht sein.

Die Highlander-Herde am Gurten.

Die Tierwelt am Gurten

Die Highland-Rinder in der Abendsonne.

Die Highland-Rinder in der Abendsonne.

Aktuell reicht die Zeit zwischen Feierabend und Sonnenuntergang nur noch für eine kurze Runde hinauf auf den Gurten. Um dort das Bergglühen zu bewundern und die Tiere zu besuchen.

Wuschelkalb mit Mami.

Wuschelkalb mit Mami.

Am Freitag war da am Rand der Weide ein sehr kleines Kälbchen mit seiner Mutter. Es war noch ein wenig wackelig auf den Beinen unterwegs, weil noch nicht so lange auf diesen unterwegs.

Bisons und glühende Berge im Hintergrund.

Bisons und glühende Berge im Hintergrund.

Und die Bisons waren an diesem Abend auch noch unterwegs und ließen sich das Gras in der Abendsonne schmecken.

Viele Regentropfen am Stiefelwald.

Wanderung durch das nasse Appenzeller Land

Um meine neue Jacke und die Wanderschuhe zu testen, ging es am Sonntag auf eine Wandertour durch das Appenzeller Land. Denn es hatte Regen und es gibt kein besseres Wetter für einen Kleidungstest. Vielleicht hatten wir aber auch einfach auch besseres Wetter gehofft und unsere Hoffnung wurde ein bitzli enttäuscht und das mit dem Test ist nur eine Ausrede. Egal, denn es war eine schöne Wanderung bis auf immerhin 1’470 Meter Höhe. Also knapp vor der Schneefallgrenze. Die Landschaft war aber auch im Nassen sehr schön und die Berge schauten immerhin ab und an mal zwischen den Wolken hindurch. Insgesamt war es eine sehr schöne Wanderung und der Jacken- und Schuhtest fiel auch positiv aus.


Nach langer Zeit sind die Short Out Louds endlich, endlich wieder auf Tour. Im Video oben noch in Wien, ein paar Tage später in der Schweiz. Wo ich sie am Samstag auch erleben durfte.

Vorband war The Hanged Man, drei junge Musiker, die von den Laut Raus Schreiern persönlich zur Tour eingeladen wurden. Konnten also so schlecht nicht sein. Und tatsächlich, das war echt feine Musik, sehr abwechslungsreich und wirklich gut anzuhören. Zudem hatten sie sichtlich Spaß auf der Bühne.

Die Shout Out Louds gibt es nun schon eine recht lange Zeit und sie haben sicher hunderte Konzerte gespielt. Und das letzte Album ist schon vier Jahre alt. Deswegen ist es wenig verwunderlich, dass das neue Album ein wenig anders klingt als die Vorgänger. Man kann ja nicht immer das Debüt wiederholen. Die neue Lieder sind ruhiger, zurückhaltender und vielleicht ein bisschen reifer. Und so war auch der Auftritt. Einige alte Songs wurden in neuem Gewand präsentiert, eben etwas zurückhaltend. Überhaupt war die Mischung aus neuen, alten und uralten Lieder perfekt. Und das ganze Konzert macht ordentlich Spaß, wie eben bisher jeder Auftritt dieser Band. Zumindest soweit ich das dank meiner Anwesenheit beurteilen kann. Da die Band auch bereits nach den ersten Songs dem Publikum gegenüber erklärte, dass sie zwar noch nicht wissen, was sie nach dem Konzert machen würden und auf Tipps hoffen. Aber sie Raclette zum Abendessen hatten und es ihnen darum sehr gut und man sich keine Sorge um sie machen musste. Demzufolge konnte bedenkenlos die Musik abgefeierte werden. Inklusive einem Ausflug des Sängers ins Publikum. Und eines der schönsten Bilder dieses Abends war jenes beim letzten Song „Impossible“, als Sängerin und Keyboarder der Vorband spontan mit auf die Bühne kamen und freudestrahlend mitgesungen haben.

Eines steht aus meiner Sicht jedenfalls fest, auch wenn die Laut Raus Schreier mittlerweile eine routinierte und erfahrende Band sind, schreiben sie noch immer großartige Songs und spielen feine Konzerte, die sehr viel Freude machen. Isso.

Das Bison vor den herbstlichen Bergen.

Tour auf den Nünenenberg

Die Berge verstecken sich in den Wolken.

Die Berge verstecken sich in den Wolken.

Der Herbst hält langsam aber sicher Einzug und somit werden die Tage, an denen man noch mit dem Bike in den Bergen unterwegs sein kann, knapp und knapper. Deswegen nutzte ich heute den sonnigen Nachmittag für einen Ausflug ins Gantrisch-Gebiet. Wobei sich die Berge anfangs noch in den Wolken versteckten.

Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.

Der Herbst zeichnet erste Farbtupfer in den Bergwald.

Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.

Ausblick auf den Gantrisch mit Nebelfetzen überall.

Ab und zu konnte man die Berge aber erahnen und somit die Wand, die sich vor einem auftat. Aber sie wurde bezwungen und nach langer und kraftraubender Kletterei stand ich direkt vor dem Gantrisch. Bei etwas über 1’700 Meter Höhe war der höchste Punkt erreicht und es ging auf steilen Wegen hinab.

Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.

Ein Stück blauer Himmel über den Bergen.

Die braune Spur vorn links auf diesem Bild, das war der Weg.

Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.

Grandiose Aussicht auf Thunersee und schneebedeckte Bergriesen.

An einer Stelle war dann plötzlich der Thunersee und die Bergriesen des Berner Oberlandes zu sehen. Was für ein großartiger Anblick. Herbstlicher Wald, blauer See mit weißen Segelboot-Punkten und dahinter die schneebedeckten Berge.

Der Fallbach-Wasserfall.

Der Fallbach-Wasserfall.

Zum Ende der steilen Abfahrt hatte es noch ein Highlight parat, denn da rauschte ein Wasserfall. Der Fallbach fällt da herab.

© 2017 Herr B. und sein Leben

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