Musikliebe im Wintergrau

Broken Social Scene | House Of Strombo

Hier kommt eine große Portion Liebe, Freude und Ohrenschmaus im kalten, grauen Winter. Denn die Strombo Show hatte am Sonntag die großartige Broken Social Scene zu Gast. Und das Ergebnis ist meiner Meinung nach so wunderbar, zeigt so viel Spielfreude, so viel Liebe zwischen den Musikern, so grandiose Musik, die wie leckerster Ahornsirup durch die Ohren läuft und so herzerwärmend, dass das Video unbedingt hier geteilt werden muss.

Zwei neue Songs gibt es auch zu hören, dazu zwei Cover aus der BSS-Musikerfamilie von und mit Jason Collett und La Force und obendrein die wohl bisher beste Version von „Lover’s Spit“ mit Feist. Ohrenschmaus deluxe.

  • 0:20 „Cause = Time“
  • 7:41 „Can’t Find My Heart“ (Premiere)
  • 12:44 „1972“ (Premiere)
  • 18:28 „I’ll Bring The Sun“ (Jason Collett Cover)
  • 22:24 „TBT“ (La Force Cover)
  • 28:38 „Lover’s Spit“ (with Feist)
  • 39:18 „Ibi Dreams Of Pavement“

Die letzte Woche des Jahres 2018

Sonne und Nebel auf dem Gurten
Sonne und Nebel auf dem Gurten

In der letzten Woche des Jahres schaffte es die Sonne teilweise fast bis hier runter. Meist lag aber noch eine Nebeldecke über dem Tiefland. Allerdings reichte es schon mit dem Bike ein paar Höhenmeter zu erklimmen, um dem Nebel zu entfliehen.

Frostiger Wald bei der Gemeinde Wald.
Frostiger Wald bei der Gemeinde Wald.

Die Sonne schaffte es aber nicht in alle Ecken, deswegen gab es an den Nordhängen viele weiße, frostige Stellen. Besonders der Wald bei der Gemeinde Wald war wunderschön vom Frost überzogen.

Sonniger Ausblick am Gurten.
Sonniger Ausblick am Gurten.
Blick auf das Oberland von Wald aus.
Blick auf das Oberland von Wald aus.

Ein paar Tage später konnte man dann die wunderbare Kompostion von sonnigen und frostigen Stellen bewundern. Die Landschaft schafft es im Zusammenspiel mit der Sonne solch wunderschöne Aussichten zu generieren.

Frost und Sonne am Ulmizberg.
Frost und Sonne am Ulmizberg.
Ausblick auf den frostigen Wald und das Bergpanorama vom Ulmizberg.
Ausblick auf den frostigen Wald und das Bergpanorama vom Ulmizberg.
Sonne kämpft gegen den Nebel bei Oberulmiz.
Sonne kämpft gegen den Nebel bei Oberulmiz.

Und wenn man sich dann wieder aus dem Nebel heraus gekämpft hat, gibt sie Sonne so prächtige Panoramen, wie dieses vom Ulmizberg aus gesehen, preis. Das sind sehr eindrückliche Momente, die eigentlich viel zu schnell vergessen gehen, wenn man vom Nebel wieder verschluckt wird. Zum Glück kann man sie aber als Foto festhalten.

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf dem Gurten.
Die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf dem Gurten.

Flucht in die Sonne am Niederhorn

Grauer Ausblick auf Thun nach zwei Stunden Kletterei.
Grauer Ausblick auf Thun nach zwei Stunden Kletterei.

Seit Tagen ist es hier unten grau und trist, während oben in den Bergen die Sonne scheint. Heute kamen noch frostige Temperaturen dazu, weswegen nur noch die Flucht hinauf übrig blieb.

Der erste Blick auf den blauen Himmel im Justital.
Der erste Blick auf den blauen Himmel im Justital.

Die Flucht aus dem Nebel gestaltete sich als sehr zäh. Weil die Nebeldecke erst auf 1’500 Meter zurückwich und die Sonnenstrahlen freigab. Das bedeutet über zweieinhalb Stunden Kletterei.

Das wunderschöne Berner Oberland-Panorama über dem Nebel.
Das wunderschöne Berner Oberland-Panorama über dem Nebel.

Der Blick vom Niederhorn auf das Nebelmeer.
Der Blick vom Niederhorn auf das Nebelmeer.

Das riesige Nebelmeer.
Das riesige Nebelmeer.

Oben in der anderen Welt waren zwar viele Menschen unterwegs, aber angesichts der wunderbaren Aussicht auf die Berge und das Nebelmeer kann man dies auch niemanden verdenken. Leider sind die Tage schon so kurz, dass man die Sonnenwelt nicht so lange wie gewünscht geniessen kann. Und so verschluckte uns dann bald wieder das graue und kalte Nebelmeer.

Die letzten Sonnenstrahlen kurz vor der Rückkehr in den Nebel.
Die letzten Sonnenstrahlen kurz vor der Rückkehr in den Nebel.

Premierenfahrt aus dem Nebel heraus

Rechts: Neues Bike - Links: Nebel aus dem wir geflohen sind - Hintergrund: Verschneites Oberland
Rechts: Neues Bike – Links: Nebel aus dem wir geflohen sind – Hintergrund: Verschneites Oberland

Gestern Morgen lag über dem Haus eine dicke Nebelschicht und alles wirkte grau und trüb. Aber wie die Webcam verriet war die Nebelschicht nicht sehr dick und oben auf dem Gurten sah es viel freundlicher aus. Deswegen schnappte ich mir das Bike und machte mich auf den Weg hinauf.

Pedal damn it zum Dritten.
Pedal damn it zum Dritten.

Allerdings war es eine besondere Tour, denn es gibt Nachwuchs in der Bikefamilie. In den letzten Woche habe ich mir ein neues Bike aufgebaut. Mein erstes selbstgebautes Fully und mein erstes Carbonbike. Es ist wieder ein Niner-Bike und trägt den Schriftzug „Pedal damn it“ auf dem Oberrohr. Und weil es die selbe Farbe, zumindest vom Namen her, wie das Bison hat, heißt es Plastebison.

Herbstliche Wiese am Ulmizberg
Herbstliche Wiese am Ulmizberg

Aussicht am Ulmizberg über dem Nebel
Aussicht am Ulmizberg über dem Nebel

Eigentlich wollte ich nur eine kleine Runde über den Gurten und den Ulmizberg drehen, aber weil es so viel Spaß machte, sind wir noch ein ganzes Stück Richtung Alpen gefahren. Diese verschneiten Bergriesen haben uns angezogen.

Kuhherde am Bütschelegg
Kuhherde am Bütschelegg

Kurz vor dem Thunersee ging es dann wieder hinunter in den Nebel, zum Glück war die Nebeldecke aber längst nicht mehr so dicht wie am Morgen.

Thuner See unter einer leichten Nebelschicht und das Dreigestirn dahinter
Thuner See unter einer leichten Nebelschicht und das Dreigestirn dahinter

Das war eine schöne Premiere mit dem neuen Bike und ich bin mir sicher, das Plastebison wird mir noch viel Spaß bereiten. Trotzdem ist es purer Luxus und unnötig, ein weiteres Bike zu besitzen. Auch wenn es von mir viel Liebe erhalten wird, lebensnotwendig ist es nicht für mich. Es gibt sehr viele Menschen auf diesem Planeten, für die ein Fahrrad mehr als Luxus ist. Nämlich eine Möglichkeit die Schule zu besuchen, Waren zu transportieren oder eine Familie zu ernähren. Ich schätze diese Chancen, die eine recht simple Erfindung wie das Fahrrad bietet, sehr. Deswegen habe ich und werde auch weiterhin die Organisation World Bicycle Relief unterstützen und kann das jedem nur ans Herz legen. Weil es durchdacht und nachhaltig ist, nicht nur Fahrräder zu verteilen sondern eine Infrastruktur dazu aufzubauen. Und weil ein Fahrrad viel Freude und Lebensqualität bringen kann, eben nicht nur einem Freak wie mir sondern noch vielen anderen Menschen. Bevor man in den anstehenden Weihnachtszeit Geld von unnütze Dinge ausgibt, auch wenn es mit den besten Absichten geschieht, unterstützt lieber solche Projekte. Merci.

Über die Kleine Scheidegg auf die Lauberhornabfahrt

Fast genau ein Jahr nach dem ersten Ausflug zur Eiger-Nordwand konnte ich endlich den zweiten Besuch des Eigers in Angriff nehmen. Da vor allem die Abfahrt beim letztjährigen Ausflug eher langweilig war, plante ich diesmal die Kleine Scheidegg in der anderen Richtung zu überqueren, um dann hoffentlich schöne Trails auf der berühmten Lauberhorn-Abfahrt zu finden.… » Galerie anschauen

Über das Niederhorn

Wie schon im letzten Jahr wollte ich auch heuer das Niederhorn einmal mit dem Bike bezwingen. Diesmal aber in der anderen Richtung, nämlich mit Start in Interlaken und Ziel in Thun. Was eine sehr gute Entscheidung war, da der Anstieg angenehmer und die Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau bei dem Wetter einfach traumhaft war.… » Galerie anschauen

Zweite Tour zum Gantrischseeli

Fast genau drei Monate nach der letzten Tour zum Gantrischseeli besuchte ich diesen schönen Ort wieder einmal. Der Anstieg ist noch immer sehr anstrengend, aber es lohnt sich. Hinter dem Gantrisch drückten sich die Wolken gegen die Berge und zauberten zusammen mit der tief stehenden Sonne eine wunderbare Stimmung. Weiter ging es dann Richtung Nüneneflue… » Galerie anschauen

Bikewoche in Tesserete

Wie schon im letzten Jahr konnte ich eine Bikewoche mit Markus von Viva Trail verleben. Diesmal in der Nähe von Lugano, im Südtessin. Nach dem heißen Sommer fielen die Temperaturen endlich auf ein angenehmes Niveau und auch sonst meinte es das Wetter sehr gut mit uns in dieser Woche. Bilder habe ich natürlich auch gemacht und sie hier noch ein wenig dramatisiert. Weil ich das jetzt mal ausprobieren wollte. Nur die Bilder vom ersten Tag sind nicht wie gewünscht, weil die Kamera angelaufen war.

Montag – Zur Alpe Bolla

Zum Warmfahren gab es einen sehr steilen Anstieg für uns, der uns zur Alpe Bolla führen sollte. Mittendrin kam uns eine Kuhherde entgegen, die den Weg zusätzlich noch mit Hindernissen garnierte.

Biker kämpfen sich hinauf zur Alpe Bolla.
Biker kämpfen sich hinauf zur Alpe Bolla.

Kühe folgen Auto hinab.
Kühe folgen Auto hinab.

Happiger Anstieg in der Sonne.
Happiger Anstieg in der Sonne.

Aussicht oberhalb der Alpe Bolla.
Aussicht oberhalb der Alpe Bolla.

Bergab hatte es dann spaßige Waldtrails, ohne Kühe und ohne Kuhdreck.

Dienstag – Auf den Monte Generoso

Den Monte Generoso mussten wir uns hart erkämpfen, mit fast 1’200 Höhenmetern am Stück. Aber die wolkenlose Aussicht entschädigte schnell für die Strapazen.

Kühe am Monte Generoso.
Kühe am Monte Generoso.

Grandioser Ausblick am Monte Generoso.
Grandioser Ausblick am Monte Generoso.

Das spacige Restaurant am Monte Generoso.
Das spacige Restaurant am Monte Generoso.

Nach der Mittagsrast im sehr gut besuchten Restaurant ging es auf ruhigen und teils ruppigen Wegen hinab. Die Abfahrt zog sich ziemlich in die Länge und am Ende waren alle Biker ein wenig müde.

Pause mit Eseln.
Pause mit Eseln.

Mittwoch – Auf den Monte Tamaro

Die Abfahrt vom Monte Tamaro sollte noch länger werden als die gestrige vom Monte Generoso. Zum Glück entschieden wir uns deshalb dafür, die Bahn bis zur Bergstation des Monte Tamaro zu nehmen. Danach gab es noch immer einen heftigen Anstieg bis zur Hütte.

Ausblick an der Bergstation am Monte Tamaro.
Ausblick an der Bergstation am Monte Tamaro.

Blick hinab auf die Bergstation am Monte Tamaro.
Blick hinab auf die Bergstation am Monte Tamaro.

Trailige Abfahrt in den Wolken.
Trailige Abfahrt in den Wolken.

Die lange, aber sehr feine Abfahrt spuckte uns letztendlich direkt am Lago aus.

Angekommen in Caslano am Lago di Lugano.
Angekommen in Caslano am Lago di Lugano.

Donnerstag – Am Monte Bar

Im Anstieg zur Alpe Rompiago erwischte uns der einzige Regenschauer der Woche. Es war aber eine willkommene Abkühlung statt Ärgernis.

Regennasser Wegweiser an der Alpe Rompiago.
Regennasser Wegweiser an der Alpe Rompiago.

Nach einer Rast auf der Monte Bar Hütte und einer kurzer Abfahrt, fuhren wir nochmals hinauf zur Alpe Rompiago. Also eigentlich zum Motto della Croce, aber an der Alpe Rompiago warteten Esel darauf, fotografiert zu werden. Lustige Esel waren das, die sich dann an einer bestimmten Stelle nacheinander am Boden wälzten.

Esel wälzen sich nacheinander am Boden.
Esel wälzen sich nacheinander am Boden.

Vernebelter Ausblick am Motto della Croce.
Vernebelter Ausblick am Motto della Croce.

Freitag – Cattle Trail vom Monte Bar durch das Val Colla

Zum Abschluss ging es nochmals hinauf zur Monte Bar Hütte. Weil das Essen dort sehr fein war. Und weil im Gegensatz zum Vortag die Wolken verschwunden waren und der Ausblick viel beeindruckender war.

Ausblick am Motto della Croce heute ohne Nebel.
Ausblick am Motto della Croce heute ohne Nebel.

Sicht vom Motto della Croce zum Monte Tamaro.
Sicht vom Motto della Croce zum Monte Tamaro.

Motto della Croce mit Blick auf Lugano.
Motto della Croce mit Blick auf Lugano.

Aussicht von der Monte Bar Hütte.
Aussicht von der Monte Bar Hütte.

Nach der Monte Bar Hütte ging es Richtung Grenze und über Kuhweiden. Und plötzlich standen da Wuschelkühe auf dem Weg. Kein Wunder, es war ja der Cattle-Trail. Jedenfalls blockierten die wuscheligen Tiere immer wieder den Weg. Dadurch verloren wir aber kaum Zeit, sondern durch die unverzichtbaren Fotopausen.

Unschuldig dreinblickende Wegblockierer.
Unschuldig dreinblickende Wegblockierer.

Kuh kurz hinter der italienischen Grenze genießt die Aussicht.
Kuh kurz hinter der italienischen Grenze genießt die Aussicht.

Blick hinab zum Lago di Como.
Blick hinab zum Lago di Como.

Biker umgehen die wuschelige Wegblockade.
Biker umgehen die wuschelige Wegblockade.

Die wuscheligsten Wegblockierer der Welt.
Die wuscheligsten Wegblockierer der Welt.

TransAlp Maloja, zweite Ausgabe

Das Wuschelrind wartet.
Das Wuschelrind wartet.

Sorry, das Wuschelrind wartet schon seit einigen Tagen auf die Bilder und den Bericht zur TransAlp Maloja. Der Zweiten. Vor fünf Jahren bin ich die schon einmal gefahren, damals noch mit dem Jabba. Und weil es so schön, aber auch weil wir damals nicht alle geplanten Trails fahren konnten, habe ich die Tour nochmals gemacht. Diesmal mit dem Bison.

Und eben, die Bilder (allesamt wunderschön, weil das Wetter einfach traumhaft war, zumindest für die Fotografie) und ein bitzli Text findet man hier.

Ein Sonntagabend in den Bergen

Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.
Ein Esel ist draußen, der andere schaut schon aus dem Stall heraus.

Der lächelnde Esel.
Der lächelnde Esel.

Gestern zog es mich mal wieder Richtung Riggisberg, die Esel besuchen. Dort stand einer der Esel auf der Weide als ich ankam und es dauerte nicht lange, bis die anderen beiden auch aus dem Stall kamen. Ein paar Minuten später wurde ich belagert und angebettelt. Ich nutze die Pause neben der Eselfotographie für die weitere Tourplanung, denn eine Plan hatte ich mir nicht gemacht. Und da die Berge einladend aussahen und meine Beine sich noch gut anfühlten, machte ich mich auf Richtung Gurnigel. Dorthin, wo Anfang April noch meterhoher Schnee lag. Mit über 2’000 Höhenmetern in den Beinen, die mittlerweile nicht mehr so frisch, dafür von Krämpfen durchzogen, waren, kam ich oben an. Und konnte die Strapazen mit einer wunderschönen Aussicht im warmen Abendsonnenlicht ausgleichen. Aber nur unter Zeitdruck, denn irgendwie musste ich bis Sonnenuntergang den nächsten Bahnhof erreichen. Was mir dann auch knapp noch gelang.

Der Gantrisch in der Abendsonne.
Der Gantrisch in der Abendsonne.

Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.
Abfahrt der untergehenden Sonne entgegen.

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